10 Gründe, warum wir Sandwiches lieben

  • 1. … weil sie sich mit fast allem zubereiten lassen

    „Heute gibt es Sandwiches!“ Heißt übersetzt: Heute machen wir Resteverwertung! Alles, was der Kühlschrank hergibt, kommt zwischen zwei Brotscheiben. Denn das Gute an Sandwiches ist, dass man immer Zutaten da hat, um sie zuzubereiten.

  • 2. … weil man sie zu jeder Tageszeit essen kann

    Sandwiches gehen immer. Der Beweis: 7 Uhr morgens, Zeit zum Frühstücken. Schnell soll es gehen und Kraft für den Tag geben. Was bietet sich da besser an als ein Sandwich? 13 Uhr mittags. Kartoffeln gab es gestern schon, Nudeln gibt es morgen. Und wenn man unterwegs ist und wenig Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen hat, macht man sich morgens ein leckeres Sandwich, das man zur Not auch zwischendurch am Schreibtisch essen kann. 19 Uhr abends. Kein großer Hunger und keine große Lust auf etwas Schweres. Wie wär’s mit einem Sandwich mit viel Salat und frischen Zutaten als Belag?

  • 3. … weil sie sich so gut mitnehmen lassen

    „Bitte nicht schubsen, ich habe ein superleckeres Sandwich im Rucksack!“ denkt man sich, wenn man in der U-Bahn steht. Verpackt in eine Brotdose ist es der perfekte Begleiter für einen langen Tag. Und nicht nur zur Arbeit lässt es sich gut mitnehmen – auch beim Picknick, auf dem Spielplatz oder auf der langen Autofahrt zu Oma und Opa ist es nicht zu toppen. Außerdem schmeckt es noch viel besser, wenn die Soße ein wenig durchgezogen ist.

  • 4. … weil sie praktisch nebenbei zu essen sind

    Ein weiterer Grund, Sandwiches zu lieben: Wenn man sich geschickt anstellt, sind sie sehr leicht zu essen. Sie schmieren (fast) nicht, man braucht keinen Teller und man muss nur eine Hand benutzen. Wenn man sich geschickt anstellt …

  • 5. … weil sie gesund sind

    Ach, Sandwiches sind auch nur Fast Food. Falsch! Es ist so einfach, eine gesunde, eine vegetarische oder sogar eine vegane Variante zuzubereiten. Man braucht nur die passenden Zutaten. Und wenn es um die Kreativität der Zutaten geht, sind einem bei Sandwiches glücklicherweise keine Grenzen gesetzt.

  • 6. … weil man den Herd nicht anschmeißen muss

    Heute bleibt die Küche kalt. Zu viel zu tun, um sich an den Herd zu stellen? Etwas Einfaches und Schnelles muss her. Ein Sandwich ist im Handumdrehen gemacht.

  • 7. … weil sie auch warm sehr gut schmecken

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: So ein belegtes Brot muss nicht zwangsweise kalt gegessen werden. Warm schmeckt es genauso gut. Hach, Sandwiches sind so vielseitig.

  • 8. … weil sie sowohl Vorspeise, Hauptspeise als auch Beilage und Nachtisch sein können

    Sandwiches sind vielseitig. Sie können als kleiner Appetizer vorweg gemacht werden, üppig belegt passen sie auch als Hauptgericht und etwas kleiner als Beilage zur Suppe. Und als Ice-Cream-Sandwiches können sie sogar das Beste von allem sein: das Dessert.

  • 9. … weil sie sowohl Klein als auch Groß schmecken

    Es steht schon wieder ein Kindergeburtstag bevor? Und die Wahl der Snacks ist immer noch nicht getroffen? Keine Panik. Denn alle Kinder lieben Sandwiches. Und Onkel Jürgens Fünfzigster? Da sollte man doch auch etwas für das Büffet mitbringen … Auch hier eignen sich die bunten Brote perfekt. Mit ein paar besonderen Zutaten machen sie sich richtig gut neben den ganzen Kartoffelsalaten.

  • 10. … weil sie so variabel sind

    „Heute habe ich Lust auf Italienisch. Oder Chinesisch, das hatte ich auch ewig nicht mehr.“ Darf es auch ein Sandwich sein? Belegt mit Entenbrust und einer süß-sauren Soße hat es etwas Chinesisches, mit Tomate und Mozzarella ist es italienisch. Man kann es nicht anders sagen: Sandwiches können einfach alles.

 

Original-Artikel:

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Privatunterkünfte: Die Hoteliers haben Airbnb völlig unterschätzt

Das Geschäftsmodell des Branchen-Pioniers Airbnb war im Jahr 2007 aus einer persönlichen Erfahrung der beiden Gründer Joe Gebbia und Brian Chesky entstanden. Sie boten während einer großen Designmesse in San Francisco – Hotelzimmer sind dann chronisch knapp und teuer – ihre Wohnung als Übernachtungsmöglichkeit für Messegäste an (sie benötigten schlichtweg Geld, um ihre Miete bezahlen zu können). Die ersten drei Gästen waren Michael, Kat und Amol.

Schnell stellte sich heraus, dass eine ganze Menge Leute nach alternativen Unterkünften suchen. Mit einer Luftmatratze (engl. airbed) und einem selbst gemachten Frühstück (engl. breakfast) fing dieses ganz private Bed & Breakfast an, und formte den Firmennamen Airbnb.

Allein im vergangenen Jahr haben mehr 30 Millionen Gäste in Airbnb-Unterkünften übernachtet. Kein Wunder, dass das Geschäftsmodell international vielfach kopiert worden ist.

Die „Welt“ sprach mit Professor Stephan Gerhard, Gründer und Geschäftsführer der Treugast Solutions Group (einem Beratungsunternehmen für Hotellerie, Gastronomie und Touristik), über das Phänomen Airbnb, die Auswirkungen in der Touristikbranche und die Versäumnisse der deutschen Hotellerie.

Die Welt: Im Englischen umreißt man die Millionen Privatunterkünfte, die man übers Internet direkt beim Vermieter bucht, mit „short term online rental“. Die Marken lauten Airbnb, Wimdu, 9flats, Gloveler, Houstrip, VRBO, HomeAway oder FlipKey. Die Touristikbranche spricht von Parahotellerie, virtueller Hotellerie, fragmentierter Hotellerie oder Graumarkt. Viele Namen für ein neues Phänomen, oder?

Prof. Stephan Gerhard: Der Oberbegriff für das alles heißt inzwischen tatsächlich Airbnb, nicht nur in der Tourismusbranche. Auch die Leute draußen meinen das. Die sagen nicht „wir gehen in ein privates Zimmer“, die sagen „wir buchen über Airbnb“ – egal über wen sie tatsächlich buchen. Das ist schon eine treibende Marke geworden.

Die Welt: Die Rekordnacht in der erst achtjährigen Geschichte des Vorreiters Airbnb war der 8. August 2015, als beinahe eine Million Gäste bei Airbnb-Gastgebern in aller Welt übernachteten. Das ist eine Größenordnung, die doch der klassischen Hotellerie zu denken geben müsste, oder?

 

Gerhard: Als wir vor nun mehr vier Jahren die deutschen Hotels mit dem Phänomen Airbnb konfrontierten, sagten einige zu mir, dass sei ja völliger Blödsinn. Es ist aber kein Blödsinn, es ist jetzt eine richtige Nummer und es gibt auch den Bedarf. Sonst würde es auch nicht funktionieren. Es ist ein Markt, der auch in Verbindung mit Serviced Apartments und Long Stay oder „authentisch irgendwo unterkommen“ einen Gesamtmarkt bildet, der nicht von der Hand zu weisen ist. Aber es ist ein diffuses Bild, genaue Zahlen für Deutschland gibt es nicht. Berlin ist hierzulande die Hochburg, mit rund 15.000 Objekten, die dem Wohnungsmarkt entzogen wurden, wie es im Amtsdeutsch heißt. Airbnb beziffert sein Angebot in Berlin mit rund 17.300 Unterkünften. Wobei man einschränkend erklären muss, dass eine Unterkunft bei Airbnb ja nicht zwangsläufig eine ganze Wohnung ist, die das ganze Jahr über vermietet wird, sondern gegebenenfalls auch nur ein Zimmer ist, das sporadisch angeboten wird.

Die Welt: Das heißt, Airbnb und Co. sind eine ernstzunehmende Größe für Hotels geworden?

Gerhard: Die Hotellerie hat an Boden verloren. Der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, d. Red.) versucht rechtlich einzudämmen, wo etwas einzudämmen ist, einfach man kein probates Gegenmittel im Marketing hat.

Die Welt: Wie viel hat denn die deutsche Hotellerie denn an Boden verloren?

Gerhard: Realistisch sind es zwischen zehn und 15 Prozent, die tatsächlich am Hotelmarkt vorbeigehen, also von Reisenden, die sonst ins Hotel gehen würden, wenn es Airbnb und Co. nicht gäbe.

Die Welt: Und die deutsche Hotellerie schaut einfach nur zu?

Gerhard: Die Hoteliers haben das Thema vor drei, vier Jahren völlig unterschätzt. Sie haben nicht gesehen, dass man ihnen Geschäft wegnimmt. Das Denken war: Ferienwohnungen gab es schon immer – allerdings am Strand, auf dem Land, in den Bergen. Sie haben das Thema verkannt und drei Jahre lang nur geschaut, wie sie das rechtlich in den Griff kriegen könnten und sich nicht darum gekümmert, wie man das konzeptionell in den Griff bekommen könnte.

Die Welt: Die Diskussion entzündet sich schnell beim Thema „illegale Vermietung“. Es geht um Steuern, die nicht abgeführt werden, um den Brandschutz, der nicht installiert ist. Wie bekommt man da Klarheit rein?

Gerhard: Das wird reguliert fertig aus. Über das Thema Brandschutz kann man die schwarzen Schafe aushebeln. In London und New York wurde bereits rigoros reguliert. Es gibt dann nur die beiden Möglichkeiten: Du musst es gewerblich machen mit allem, was dazugehört, oder eben rein privat und nur ab und zu. Wir haben ja in der Hotellerie auch überhaupt nichts gegen Privatzimmervermietung. Aber es muss gewerblich sein, abgesichert sein, versichert sein – also die gleichen Auflagen haben wie die Hotels. Es muss betrachtet werden wie ein Beherbergungsbetrieb. Dann ist alles gut. Niemand ist gegen Wettbewerb.

Die Welt: Was heißt das für den deutschen Markt?

Gerhard: In Deutschland wird die Regulierung kommen, zumindest in Städten in denen es relevant ist. In den nächsten ein bis zwei Jahren wird das meines Erachtens durchgezogen sein. Aber das Phänomen Airbnb ist damit ja nicht weg, es geht nur darum, dass Unterkünfte verfügbar sind, wo es korrekt zugeht. In Berlin laufen bereits einige Aktionen. Alles, was nicht gemeldet ist, wird überprüft. Es gibt zum Beispiel auch Blindbuchungen und man schaut in die Angebote und fragt nach: Sind die Auflagen erfüllt, ist es gewerblich angemeldet. Und auch die Anbieter selbst tun ja etwas, beispielsweise im Hinblick Versicherung, um das auch vergleichbarer zu machen für den Buchenden.

Die Welt: Wird Airbnb nur als Bedrohung oder auch als Chance begriffen?

Gerhard: Der Status momentan aus Sicht der Hotels: Glasklar, nur Bedrohung. Es wird nicht als Chance erkannt. Aber es gibt einige, die arbeiten daran, dass man diese erzwungene Chance auch ergreift.

Die Welt: Wie darf man sich das vorstellen?

Gerhard: Gerade in den Airbnb-Unterkünften sind die Leute, die in den kleinen Hotels besser bedient werden können von einem Gastgeber, einem Unternehmer, als einem Kasten mit 200 Zimmern. Die Mittelständler, die es ja viel mehr betrifft als die Großen, beobachten nicht nur das Airbnb-Konzept , die entwickeln bereits Gegenkonzepte. Die großen Ketten hingegen entwickeln einfach weitere Häuser und haben ihre Vertriebssysteme. Die deutsche Privathotellerie jedoch schaut sich das inzwischen ganz genau an und versucht Antworten zu geben. Und das machen sie, in dem sie sagen „wir sind der Schlüssel zur Stadt, wenn du zu uns kommst, bekommst du eine persönliche Ansprache, ein authentisches Zimmer und wir erzählen dir auch, wo in der Stadt wirklich was los ist“.

Aus dem Griechischen kommend, steht das Wolkenkuckucksheim (Nephelokokkygia) heute für eine Utopie ohne Bodenhaftung – und das trifft ziemlich genau auf die drei transparenten Hotelzimmerkapseln zu, die in 1200 Meter Höhe an einer vertikalen Felswand im peruanischen Urubamba Valley nahe der Stadt Cuzco kleben. Die Bodenhaftung verlieren potenzielle Gäste der „Natura Vive Skylodge“ schon bei der Anreise: Nicht nur, dass sie ihr knapp 20 Quadratmeter großes Domizil von oben, durch eine Dachluke, besteigen müssen …

 

… auch der Weg dahin auf der „Via Ferrata“, wie die künstliche Steiganlage in Peru genannt wird, ist ziemlich abgehoben und nichts für Weicheier. Denn über 1400 in den Fels eingelassene Eisensprossen und sechs Stahlseile, die als Brücken zwischen einzeln stehenden Bergen fungieren, müssen sich die Gäste zu den futuristischen Wohnkapseln aus Luftfahrt-Aluminium und wetterfestem Polycarbonat vorkämpfen, assistiert von zwei Guides.

 

Die beschwerliche Anreise zu Fuß ist mühsam, aber beabsichtigt und Teil des Konzepts: Die „Natura Vive Skylodge“ setzt auf Umweltschutz und will kein Vorbild sein für massentaugliche „Bergnester“. Entsprechend niedrig ist die Zahl der Gäste, die überhaupt fit genug sind, eine zweistündige Klettertour in Bergsteigermontur zu überstehen, um dann eine Nacht lang mit Schwindelanfällen zu kämpfen, ehe es nach dem Frühstück per Zipline von der „Skylodge“ in Schussfahrt zurück ins Tal geht. Wenig Bodenhaftung hat auch der Übernachtungspreis – der liegt bei stolzen 300 Euro pro Nacht.

 

 

Wobei Ito auch technisch visionär ist: Mit schräg in den Bau eingebauten Zylindern stabilisierte der Japaner etwa die Mediatheque im japanischen Sendai – erfolgreich, 2011 überstand sie ein schweres Erdbeben. Dieses Problem hat Barcelona nicht, und so konnte Ito das „Porta Fira“ geometrisch äußerst komplex gestalten und mit einer Glasfassade versehen, vor der eine markante Konstruktion aus roten Aluminiumröhren hängt.

 

Die Welt: Welche Hausaufgaben würden Sie denn den Hotels aufgeben?

Gerhard: Man müsste die Bedürfnisse der Gäste, die über Airbnb buchen, besser erkennen und im eigenen Hotel umsetzen. Also Authentizität des Hotels, der Schlüssel zur Stadt, das Flair und – hier könnte man besonders gut punkten: die persönliche Betreuung. Airbnb ist sehr persönlich, weil man in eine Wohnung kommt, aber Menschen trifft man hier eigentlich nicht. Das ist im Hotel anders. Das Hotel kann einem Gast, der alleine reist, Menschen und andere Gäste bieten. In der Wohnung trifft man seinen Gastgeber womöglich nur einmal zur Schlüsselübergabe. Doch diese Gastgeberrolle haben die Hotels immer stärker reduziert, um Geld zu sparen. Es ist eine ganz große Chance speziell für die Privathotellerie, diese im Grunde alte Rolle das Gastgebers herauszustellen.

Die Welt: Umgekehrt wird gerade das Airbnb-Marktumfeld immer professioneller. Zahlreiche Start-ups haben sich gegründet, um Aufgaben wie Begrüßung, Reinigung, Befüllen des Kühlschranks, Bezahlen von Steuern und Versicherungen zu übernehmen. Verliert damit die ursprüngliche Idee vom kostengünstigen, authentischen und einzigartigen Aufenthalt mit Anschluss an die „local community“ nicht ihren besonderen Reiz und stirbt einen schleichenden Tod?

Gerhard: Ich denke nicht. Diese Kommerzialisierung von Privatvermietungen läuft oft im Hintergrund, ist die Technik hinter dem trotzdem noch authentischen Angebot. Gut gemacht entsteht so eigentlich eine neue Art von Hotelbetreibern, die gar kein Hotel haben. Und für den Gast hat das sicherlich den Vorteil, dass die Basisleistungen wie „sauber, versichert, Bett bezogen“ gesichert sind.

 

URL der Quelle:

http://www.welt.de

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Insel Ischia in Italien: Wandern für Warmduscher

Der Ischia-Urlaub beginnt schon auf dem Sonnendeck der Fähre: Die Silhouette von Neapel, geprägt von Castel Nuovo und Castel dell’Ovo, verschwindet langsam am Horizont, der Vesuv zeigt sich mit seinem charakteristischen Doppelgipfel. Später tauchen die Landspitze von Capo Miseno und Procida – Ischias kleiner Schwesterinsel – auf. Nach nur 45 Minuten steuert der Kapitän sein Schiff zielsicher ins kreisrunde Hafenbecken von Ischia Porto.

Zahlreiche Taxifahrer umwerben die ankommenden Passagiere. Mit dreirädrigen Gefährten, perfekt für die Fahrten auf den schmalen Straßen der Insel geeignet, befördern sie die Gäste zu ihren Quartieren.

„Das war auch schon Ende der Fünfzigerjahre so“, sagt Antonio di Meglio. Damals steckte der Tourismus noch in den Kinderschuhen, erzählt der heute 80-Jährige. „Ich habe schnell gelernt, dass man mit Touristen mehr Geld verdienen kann als mit den Weinbergen, die meine Eltern bewirtschafteten“, erklärt er.

Zunächst sei er nur mit dem Taxi unterwegs gewesen, am Anfang sogar ohne Lizenz. Später habe er Gäste, die eine Unterkunft suchten, im Wohnhaus der Eltern einquartiert. „Viele Besucher wollten die Insel kennenlernen – also habe ich auch noch Inselrundfahrten für sie gemacht und ihnen die schönsten Ecken gezeigt“, sagt di Meglio.

Heiße Quellen erhitzen das Meer

Di Meglio baute ein eigenes kleines Gästehaus, schon bald aber wuchs ihm die Arbeit über den Kopf. Eine Frau aus Deutschland wäre perfekt fürs Geschäft, dachte er. Und dann stand eines Tages Brunhilde aus Hagen am Hafen und wartete auf ein Taxi.

„Als ich sie sah, wusste ich sofort, das ist genau die Frau, die ich suche. Natürlich war auch Liebe im Spiel“, sagt er und lacht. Heute führen die beiden Kinder Andrea und Giovangiuseppe die zum Mittelklassehotel gewachsene Herberge weiter.

„Die meisten Gäste kommen immer noch zum Badeurlaub“, sagt Tochter Andrea. Schließlich böten die zahllosen heißen Thermalquellen fast das ganze Jahr über die Möglichkeit, in natürlich warmem Wasser zu baden.

In der Bucht von Sorgeto zum Beispiel ist das Meer durch die heißen Fumarolen, kleine Öffnungen im Vulkangestein, so warm, dass man selbst im Winter in warmes Wasser eintauchen kann. Am Strand von Carta Romana schwimmt man mit Blick auf das Castello Aragonese, und auch dort sorgen heiße Quellen für traumhafte Badetemperaturen.

Doch gerade Besucher aus Deutschland haben Ischia auch als Wanderziel entdeckt. „Ischia ist eine grüne, durch vulkanische Aktivitäten geprägte Insel“, sagt Andrea di Meglio. Sie bietet wöchentlich mehrere Wandertouren für Gäste an, die durch Weinberge und schattige Wälder führen und immer wieder großartige Ausblicke auf das im Sonnenlicht blau glänzende Mittelmeer bieten.

Der Wanderklassiker: der Gipfel des Epomeo

Eine der schönsten Touren beginnt in Ischia Ponte. Zwar hat sich auch das einstige Fischerdorf auf den Tourismus eingestellt, aber die engen Gassen mit alten Häusern und verwitterten Fassaden haben bis heute viel Charme.

Überragt wird der kleine Ort vom mächtigen Kastell der Aragoneser. Der Burgkomplex thront auf einer vorgelagerten Felsinsel und ist stolzes Symbol der wechselhaften Inselgeschichte. Das etwas höher gelegene Dörfchen Campagnano bietet nach rund 20 Minuten Wanderung den wohl schönsten Blick auf das Kastell.

Nach einer weiteren halben Stunde taucht Torri di Campagnano auf. Nur noch wenige alte Bauernhäuser sind im winzigen Dorf bewohnt. Das Panorama ist postkartentauglich – und der Blick reicht bis hinüber zum benachbarten Capri.

Unterwegs erzählt Andrea die Meglio viel über die Flora der Insel. Sie ist froh, dass die Bauern wieder die lange vernachlässigten Weinberge kultivieren: „Die Arbeit in den steilen Hanglagen ist beschwerlich, aber es lohnt sich. Immer mehr Gäste möchten regionale Produkte probieren, da darf Wein nicht fehlen.“

Ein Klassiker bei den Wanderungen ist der Aufstieg zum Gipfel des Epomeo. Mit 789 Metern ist der Vulkankegel Ischias höchster Berg. Gestartet wird in Forio Monterone. Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft hinauf bis zur Einsiedelei Santa Maria del Monte. Danach passieren die Wanderer einen Akazienhain, um dann den letzten steilen Streckenabschnitt in Angriff zu nehmen.

Die Mühen des Aufstiegs werden mit einem fantastischen Rundumblick belohnt. Wer mag, stärkt sich im Bergrestaurant für den Abstieg. „Frühaufsteher können hier oben auf dem Gipfel ein besonders stimmungsvolles Schauspiel erleben“, erzählt Andrea di Meglio: „Dann taucht die aufgehende Sonne unsere Insel in ein unvergleichlich schönes Licht.“

Zur Internetseite:

http://www.spiegel.de/reise/europa/ischia-wandern-fuer-warmduscher-a-1053195.html

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Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss

Feucht und warm mögen es Pilze am liebsten: Die Saison hat bereits begonnen. Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln geben ein Fest in der Küche. Wer selbst im Wald auf Pilz-Pirsch gehen will, braucht aber nicht nur Finderglück. Das Special Wildpilze zeigt, was es beim Sammeln alles zu beachten gilt und gibt Tipps für den unbe­schwerten Genuss.

Pilze – die aromatischen Leicht­gewichte

Pilze sind extrem kalorien­arm: 100 Gramm haben durch­schnitt­lich 10 bis 20 Kilokalorien. Sie bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Ihr Fett­gehalt liegt unter einem Prozent, ihr Eiweiß­anteil bei zwei bis vier Prozent. Viele Pilze liefern größere Mengen an Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B1 und B2, einige sind außerdem eine gute Vitamin-D-Quelle. Was Mineralstoffe angeht, liefern Pilze insbesondere Kalium und Phosphor. Der Gehalt an anderen Mineralstoffen oder Vitaminen ist eher gering. Pilze tragen aber zur Versorgung mit Ballast­stoffen bei und enthalten teil­weise gesund­heits­fördernde Eiweiß­bausteine. Kurz: Alles in allem sind Pilze ein gesundes und wert­volles Nahrungs­mittel.

Nicht mehr als 250 Gramm pro Woche

Essbare Wildpilze sind herr­lich aromatisch. Doch Wildpilze können – im Vergleich zu anderen Pflanzen – relativ hohe Mengen an Schwer­metallen aus dem Boden aufnehmen und im Frucht­körper anreichern. Das gilt vor allem für Kadmium und Queck­silber. Zuviel Kadmium schädigt Leber und Nieren, zuviel Queck­silber kann das Nerven­system beein­trächtigen. Die Konzentration im Pilzkörper kann vier- bis fünf­mal höher sein als im Wald­boden. Erwachsenen wird deshalb empfohlen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Schwangere, Stillende und Klein­kinder sollten ganz auf Wildpilze verzichten. Pilze aus Zucht hingehen weisen in der Regel keine deutlich erhöhten Schwer­metalle auf. Allerdings können nicht alle Pilze gezüchtet werden. Pfifferling und Steinpilz zum Beispiel wachsen nur wild.

Sammeln nur für den Eigenbedarf

Pilze leben in einem engen Verhältnis zu Bäumen und Wald­flächen. Über­mäßiges Sammeln von Wildpilzen stört das sensible ökologische Gleichgewicht. Einige Pilze stehen sogar unter Arten­schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Arten zu sammeln. Ausnahmen ermöglicht die Bundesartenschutzverordnung: Steinpilz, Pfifferling, Schweins­ohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel sind zwar besonders geschützt, dürfen aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das gilt auch für die nicht besonders geschützten Pilzarten. Eine Höchst­menge ist nicht einheitlich geregelt. Erlaubt sind in einigen Regionen Deutsch­lands maximal bis zu zwei Kilogramm pro Person am Tag, manchmal auch nur ein Kilogramm. Im Zweifel kann man sich an das jeweilige Forst­amt wenden. Für andere besonders geschützte Arten, zum Beispiel Königs- und Sommerröhr­ling oder Kaiserling, gibt es keine Ausnahme. Sie dürfen über­haupt nicht gesammelt werden. Das gilt auch für Trüffeln. Der Grünling steht ebenso ausnahms­los unter Arten­schutz. Er gehört aber auch noch aus einem anderen Grund nicht in den Sammelkorb: Denn nach seinem Verzehr kann es bei bestimmten empfindlichen Personen zu Zerfall und Abbau von Muskel­zellen kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb vom Verzehr des Grünlings ab.

Vorsicht Doppelgänger!

Die wichtigste Regel beim Sammeln lautet: Hände weg von Pilzen, die Sie nicht sicher bestimmen können. Ob ein Pilz giftig ist oder nicht, sieht man ihm nicht an. Zudem besteht bei einigen Sorten auch Verwechs­lungs­gefahr mit giftigen oder zumindest unver­träglichen Doppelgängern. Der Anis- oder Schafs-Champignon etwa kann von ungeübten Samm­lern leicht mit dem giftigen weißen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Bei Unsicherheiten sollten Pilz­freunde ihre gesammelten Pilze vom Fachmann auf Essbarkeit prüfen lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. führt eine Liste geprüfter Pilzsach­verständiger.

Tipp: Ausführ­liche Porträts aller wichtigen Früchte, Pilze und Kräuter, die man am Wegesrand findet, bietet das Buch „Essen aus der Natur“ der Stiftung Warentest. Dazu gibt es viele Tipps zum Sammeln und Halt­barmachen, Sammel­zeitkalender und leckere Rezept­ideen.

Link zum Artikel:

www.test.de/

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Fotostrecke: 11 Lebensmittel, die sich lange halten

Manche Lebensmittel verderben schnell, andere halten sich fast ewig. 11 Lebensmittel, die sich richtig lange halten – und die ihr bedenkenlos aufbewahren könnt.

Honig

Honig hält sich sehr lange, kann aber auch verderben, wenn er nicht richtig gelagert wird. Honig deswegen immer fest verschließen, kühl und trocken lagern. Wenn Flüssigkeit oder andere Fremdstoffe in den Honig gelangen, kann dieser schneller verderben. Honig muss seit dem 1. August 2004 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. „Honig ist im Allgemeinen bei sachgerechter Lagerung (kühl, trocken, dunkel) über mehrere Jahre haltbar“, schreibt der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Seite.

Zucker

Auch Zucker kann – wie Salz – nicht schlecht werden. Denn Lebensmittel verderben durch Bakterien und Mikroorganismen – und die brauchen Sauerstoff und „ungebundenes Wasser“, wie es die Experten von „Wissen macht Ah!“ erklären. „Zucker enthält aber kein ungebundenes Wasser. Bakterien kommen natürlich auch auf Zucker vor – aber sie verdursten und sterben und können sich so natürlich auch nicht vermehren.“

Salz

Salz braucht jeder im Haushalt. Die gute Nachricht: Es wird nie schlecht. Ausnahme ist jodiertes Speisesalz, das ein Mindesthaltbarkeitsdatum hat.

Tee

Tee hält sich ebenfalls sehr lange.

Weißweinessig

Destillierter Weißweinessig wird eigentlich nie schlecht. Auch hier gilt: fest verschließen, kühl und dunkel lagern. Vorsicht bei aromatisierten Essig-Sorten. Die haben einen geringeren Säuregehalt und können verderben. Außerdem kann das Aroma verfliegen. Deswegen gilt auch bei diesen Flüssigkeiten: Flasche immer gut verschließen.

Maisstärke

Wer Maisstärke fest verschlossen lagert, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann sich sehr lange über seinen Vorrat freuen. Denn auch Maisstärke gehört zu den Lebensmitteln, die sich richtig lange halten.

Ahornsirup

Ahornsirup gehört ebenfalls zu den Lebensmitteln, die so gut wie ewig haltbar sind – vorausgesetzt er wird richtig gelagert. Wer ihn im Kühlschrank aufbewahrt, kann sich lange drüber freuen.

Nudeln

Nudeln haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sind aber praktisch ewig haltbar. Denn wie bei Salz und Zucker können Bakterien auch bei diesen Trockenprodukten kaum überleben.

Reis

Dasselbe gilt für Reis. Ausnahme: Vollkornreis. Er enthält noch den Keimling mit Fett im Kern. Und das kann ranzig werden.

Konserven

Theoretisch halten sich Konserven auch weit über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Konsistenz, Farbe und auch der Geschmack können sich allerdings verändern, ohne dass der Inhalt tatsächlich verdorben ist. Vorsicht ist geboten, wenn Konserven Dellen oder Löcher aufweisen und Fremdstoffe in die Konserve gelangen konnten. Solche Konserven lieber entsorgen.

Schnaps

Ob Schnaps nun ein Lebensmittel ist, darüber lässt sich streiten. Als Genussmittel wird Schnaps normalerweise aber eher selten getrunken. Da freut man sich über die gute Nachricht, das Schnaps quasi nie schlecht wird und auch das Aroma nicht so schnell verfliegt.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.brigitte.de/rezepte/koch-trends

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Zuckerfreie Brownies backen – mit dieser Zutat

Hand aufs Herz: Wir alle lieben Kuchen und Naschkram und können selten widerstehen, wenn die Kollegin selbstgebackenen Kuchen mit ins Büro bringt. Und wer Schokolade liebt, wird an saftigen Brownies nicht vorbeigehen können …

Es gibt aber gute Nachrichten für Brownie-Junkies: Man kann die leckeren Küchlein auch ohne Zucker backen – und sie damit gleich ein bisschen gesünder machen. Für absoluten Genuss ohne schlechtes Gewissen!

Das braucht ihr für zuckerfreie Brownies:

  • 250 g Kidneybohnen
  • 100 ml Milch
  • 80g Vollkornmehl
  • 2 EL Backkakao
  • 1 EL Backpulver
  • 2 Eier
  • Früchte nach Bedarf (damit die Brownies noch saftiger werden)

So backt ihr zuckerfreie Brownies:

1. Kidneybohnen und Milch in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren.

2. Vollkornmehl, Backkakao und Backpulver in einer Schüssel mixen.

3. Eier und das Bohnenpüree zugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.

4. Nach Belieben Früchte wie Kirschen, Pfirsiche, Mandarinen oder Himbeeren dazugeben.

5. Im Ofen bei 180 Grad für etwa 30 bis 40 Minuten backen.

6. Fertig!

Schoko-Bohnen-Kuchen mit Kirschkompott

Schoko-BOHNEN-Kuchen?! Auch wenn es erstmal komisch klingt: Ja, ihr habt richtig gelesen – und gemeint sind nicht etwa Schokoladenbohnen. Weiße Bohnenkerne machen diesen Schokokuchen wunderbar saftig. Unsere Schoko-Bohnen-Kuchen-Variante ist zwar mir Zucker gemacht, aber wer keine Angst vor Zucker hat, wird diesen Kuchen lieben. Unser Tipp: Der Kuchen kann schon am Vortag gebacken werden, dann zieht er noch etwas durch. Dazu gibt’s Kirschkompott, das wir mit Roséwein kochen. Zum Rezept: Schoko-Bohnen-Kuchen mit Kirschkompott

Glutenfreie Brownies mit schwarzen Bohnen und Avocado:

Monique liebt Kochen und Backen und teilt auf ihrem Blog „Ambitious Kitchen“ kreative Rezepte für Kuchen und Co. – und kombiniert für ihre Kreationen nicht selten ungewöhnliche Zutaten. Viele ihrer Rezepte sind glutenfrei und vegan und sollen zu einer gesunden Ernährungsweise beitragen.

Ihre Brownies kommen ganz ohne Mehl aus und sind stattdessen mit Avocado und schwarzen Bohnen gemacht – komplett glutenfrei und vegan. Zum Rezept bei Ambitious Kitchen

 

Hier der Link dazu:

www.brigitte.de/rezepte

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Die Lüge vom Richtigen

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Original-Artikel:

http://www.brigitte.de/liebe/beziehung/

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Rezept des Monats: Spargelsalat mit Spinat und Ei

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Salat:

  • 1 kg weißer Spargel
  • 1 Zitrone, halbiert
  • Salz, Zucker
  • 1 EL Butter
  • 500 g grüner Spargel
  • 4 Eier
  • 200 g Baby-Blatt­spinat
  • 50 g Brunnenkresse (alternativ Portulak)
  • 1 Bund gemischte Kräuter

Für das Dressing:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Himbeerpüree
  • 2–3 EL Spargelsud
  • 1 TL milder Senf
  • Saft und Zesten einer 1/2 Zitrone
  • Salz, grober Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1: In einem großen Topf zwei Liter Wasser aufsetzen. Die zwei Zitronenhälften, Butter, Salz und Zucker dazu­geben.

Schritt 2: Den weißen Spargel schälen, die Enden groß­zügig abschneiden. Stangen beiseite­stellen. Die Enden und Schalen für den Spargelsud ins heiße Wasser geben, alles für etwa 25 Minuten ziehen lassen.

Schritt 3: Spinatblätter, Kresse und die Kräuter einzeln waschen. Den Spinat in eine große Schüssel geben, die Kresse unter­mischen. Die Kräuter entstielen, grob zerrupfen und ebenfalls unter­mischen.

Schritt 4: Die Eier in einem Topf mit kaltem (!) Wasser aufsetzen. Zirka acht Minuten lang kochen lassen.

Schritt 5: Spargelsud sieben und in einem Topf mit breitem Boden auffangen. Weißen Spargel darin eine Viertel­stunde biss­fest garziehen lassen. Enden des grünen Spargels abschneiden, Stangen waschen, nach der Hälfte der Zieh­zeit hinzufügen.

Schritt 6: Alle Dressing-Zutaten zu einer glatten Soße verrühren. Den Salat vorsichtig mit dem Dressing vermischen.

Schritt 7: Den Spargel auf der Tellermitte anrichten. Etwas Salat und die geschälten, geviertelten Eier darauf verteilen.

Tipps

1. Spargel sollte nie in kochendem Wasser zubereitet werden – sonst verwässert er, verliert sein Aroma und schmeckt bitter.

2. Damit das Spargelschälen nicht zur Qual wird, braucht es einen guten scharfen Sparschäler. Grüner Spargel muss nicht geschält werden.

3. Als Kräuter für den Salat bieten sich Petersilie, Kerbel, Basilikum, Schnitt­lauch und Dill an. Als Beilage zum Salat kommt frisches oder geröstetes Brot infrage. Mit Pell­kartoffeln wird aus der Vorspeise im Hand­umdrehen ein Haupt­gang.

4. Sie mögen Spargel am liebsten mit einer cremigen Sauce Hollandaise? Im Rezept Sauce hollandaise klassisch & light finden Sie eine klassische Variante mit Weiß­wein und viel Butter sowie eine Light­variante mit Jogurt.

5. Den Spargelsud sollten Sie nicht wegschütten – sondern als Basis für eine aromatische Spargel­suppe nutzen.

Nähr­werte pro Portion:

  • Eiweiß: 13 g
  • Fett: 13 g
  • Kohlenhydrate:15 g
  • Ballast­stoffe: 6 g
  • Kilo­joule/Kilokalorien: 991/236
  • Gelesen auf:

https://www.test.de

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Mexiko: Schon mal mit einem Walhai geschnorchelt?

Es ist ein einzigartiges Spektakel, das sich in den Sommermonaten vor der Küste der mexikanischen Halbinsel Cancún abspielt: Jeden Morgen steigen Hunderte hungriger Walhaie hoch zur Wasseroberfläche, um Nahrung zu suchen. Gleichzeitig machen sich Hunderte von Touristen in mehr als 200 Booten auf den Weg zu den Fressplätzen vor den Inseln Isla Holbox, Isla Contoy und Isla Mujeres. Dort springen sie mit Schnorchelausrüstung zu den Tieren ins Wasser – mit noch unbekannten Folgen für die Meeresfauna.

Das Seegebiet zwischen dem Golf von Mexiko und der Karibik ist nach Angaben des mexikanischen Meeresbiologen Francesco Molina einer der reichsten Fressplätze des Meeres weltweit. Hier gelangen riesige Planktonmengen aus den kalten Regionen des Atlantiks an die Oberfläche und gedeihen dort prächtig. Und so kommen alle, um zu fressen: Sardinen, Thunfische, Marline, Delfine, Haie, Mantarochen – und eben die Walhaie.

Den Walhai-Tourismus in Mexiko gibt es erst seit wenigen Jahren. „Die Fischer wussten schon seit Langem von den Walhaien, aber sie haben sie nicht gefangen“, sagt ein Pionier des Hai-Tourismus von der Isla Mujeres, Nacho Peon. „Denn sie orientierten sich an ihnen, um ihre Netze auszuwerfen. Sie wussten, wo die Haie sind, da gibt es Plankton und viele andere Fische.“

Paradiesische Zustände

Zu finden sind die Haie leicht, weil ihre Rücken- und Schwanzflossen aus dem Wasser ragen. Im Jahr 2002 fuhren die ersten Boote mit Touristen zu den Walhaien nördlich der Inseln Holbox und Contoy an der Nordspitze Yucatáns. Es waren paradiesische Zustände mit drei oder vier Booten und maximal 40 Gästen täglich. Heute sind es mehr als 200 Boote und bis zu 2300 Touristen.

 

 

Die Zeiten, in denen mehr oder weniger professionelle Taucher mit sich und den Haien allein waren, sind vorbei. An einem guten Tag bringen die Touren einen Umsatz von bis zu 400.000 US-Dollar. Nach Angaben des Umweltministeriums sind im Walhaigeschäft bisher 750 direkte Arbeitsplätze entstanden.

Die Fahrten zu den „Dominos“ – so nennen die Fischer die Walhaie wegen der Punkte auf dem Rücken – sind zu einer der großen Attraktionen in der mexikanischen Karibik geworden. Eigentlich sind die Walhaie, die bis zu 16 Meter lang werden können, Einzelgänger. Sie leben in tropischen Meeren rund um den Globus und ernähren sich hauptsächlich von Plankton und Fischeiern. In anderen Weltgegenden werden sie mit Futter angelockt, damit die Touristen einzelne Exemplare zu sehen bekommen. In Cancún ist das nicht nötig.

Auswirkungen des Tourismus

Hier, wo sich die Gewässer des Golfs von Mexiko und der Karibik mischen, tummeln sich die Walhaie von Mai bis September. Der Biologe Rafael de la Parra hat im August 2009 bei einem Überflug an einem einzigen Tag 420 Exemplare gezählt. „Es ist die größte Ansammlung, die weltweit je gesichtet wurde“, sagt er. Die größte Anzahl an Mantarochen, die er dort antraf, lag bei 350. Gleichzeitig weiß de la Parra um die Auswirkungen des Tourismus: „Es sind zu viele Boote, die die Haie stören.“ An manchen Tagen werden sie von Schwimmern regelrecht bedrängt.

„Die Fische sind gutmütig, von einzelnen Schnorchlern lassen sie sich nicht von der Nahrungsaufnahme abhalten“, sagt der Fachmann. „Im Grunde sind sie gigantische Ansaugmaschinen, die die winzigen Planktonteilchen filtern.“ Wenn man die Tiere aber berührt oder wenn sie von einem Boot angestoßen würden, tauchten sie ab. Dadurch könne die Nahrungsaufnahme unterbrochen werden.

„Eine unzureichende Ernährung vermindert die Fähigkeit der Tiere, zu wachsen und sich zu vermehren“, sagt Francisco Remolina, ehemaliger Direktor des Nationalparks Isla Contoy, in dem sich das Schwimmen mit den Walhaien abspielt. „Dadurch werden beide Spezies, Walhaie und Riesenrochen, in ihrem Bestand gefährdet.“

Verhaltensregeln auf dem Meer

Die mexikanischen Behörden denken darüber nach, wie die touristischen Aktivitäten so organisiert werden können, dass die Tierwelt im Meer möglichst keinen Schaden nimmt, die Fischer ihr Auskommen haben und die Touristikindustrie gute Geschäfte macht. „Das ist die Herausforderung“, sagt Mari Carmen García Rivas, die Direktorin des Nationalparks Isla Contoy.

Weniger Lizenzen, Boote und Schwimmer sowie eine strikte Einhaltung der Verhaltensregeln auf dem offenen Meer – darauf laufen die Überlegungen hinaus. „Wenn die maximale Zahl an Reservierungen erreicht ist, wird die Liste geschlossen“, sagte García. Sie hofft, dass sich das auch durchsetzen lässt.

Remolina, ihr Vorgänger, hat seine Zweifel, weil die Lizenzen von verschiedenen Institutionen vergeben werden. „Und das Problem ist, dass die Entscheider in Mexiko-Stadt sitzen.“ Der Staat trage eine große Verantwortung. „Wenn wir es nicht schaffen, die Tiere zu schützen und mit ihnen das einzigartige Ökosystem, das wäre eine Schande von Weltmaßstab.“

 

Gelesen auf:

http://www.welt.de/reise/Fern/article141278969/Schon-mal-mit-einem-Walhai-geschnorchelt.html

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Route nationale 7: Im alten Opel Kapitän über die Route 66 Europas

Was ist aus der Landstraße, der alten Fernstraße geworden? Was aus den Wegen, auf denen die Reisenden nicht durch die abgeschirmte Welt sechsspuriger, kreuzungsfreier Autobahnen von einem Ende des Landes zum anderen geführt werden? Auf denen sie vielmehr mit ihrer Limousine mitten durchs Leben rollten, auf zwei Spuren mit Gegenverkehr, und immer mal entschleunigen mussten, auch stehen bleiben, wobei ihr Blick durch die Fenster in Wohnzimmer, Cafés oder Geschäfte fiel.

Bei heruntergekurbelten Scheiben zogen die wechselnden Gerüche, Geräusche und Temperaturen herein. Mehrere Tage auf engstem Raum unterwegs, Strapazen, plärrende Kinder – aber viele der Straßen durch Städte, Dörfer und Landschaften wurden verehrt, einige besungen, sie waren legendär, ihre Namen standen für Sehnsucht, Fernweh, für die schönsten Jahre des Autokults.

Die französische Antwort auf die amerikanische Route 66

Willkommen im Roadmovie, Einsteigen ins Jahr 1956, jedenfalls in ein Auto aus jenem Jahr. Mit einem alten Opel Kapitän geht es „in die Sonne, in die Freiheit“. So heißt das Buch des Autors Michael Kröher und des Fotografen Wolfgang Groeger-Meier, die uns darin, fast wie im Kino, ihre Reise auf so einer Straße vorführen. Auf der französischen Route Nationale 7, die Ikone für den Autoverkehr in Richtung Süden aus den 50er- und 60er-Jahren.

Ausgangspunkt: Paris. Endpunkt: Mittelmeer, kurz hinter Nizza bei Menton. Neben den sonnenhungrigen Touristen zogen Tramps, Hippies und Straßenmusiker entlang der Nationale 7 (RN 7) gen Süden. Auch Groeger-Meier war auf der Strecke einst zu Hause. Aufgewachsen in Paris sah er sie als Kind viele Jahre hintereinander, jeden Sommer vom Rücksitz des elterlichen Peugeot 404 aus, hin und zurück.

Die RN 7 ist ein Traum, liebevoll auch „Route Bleue“ genannt – blau wie das Meer und der Himmel an der Côte d’Azur. Sie war die französische Variante der amerikanischen Route 66. Doch mit dem Ausbau der mautpflichtigen Autobahnen verblasste ihr Ruhm. Heute schätzen Nostalgiker den Umweg, am stilvollsten im Oldtimer. Wer sie in unseren Tagen befahren will, muss allerdings historischen Straßenkarten folgen. Auf den neuen ist sie nicht mehr markiert, ihr offizieller Status ist passé.

Seit die Nationale 7 entwidmet wurde und die Zuständigkeit 1972 an die Departements ging, ist das Original auf vielen Etappen „verfälscht“, der Verkehr auf Umgehungsstraßen verlegt, auf vierspurige Schnellstraßen, oder gleich auf die Autobahn. Um so charmanter, inzwischen fast schon wieder naturbelassen, präsentiert sich die ursprüngliche Strecke. Und sie sind noch zu finden, die berühmtesten Etappen, die Rastplätze und Tankstellen, die Gasthäuser und berüchtigten Engpässe in den Orten, einst in der Hochsaison geplagt von stundenlange Staus.

Sie fahnden nach Zeugen aus der Zeit der Route nationale

Die ersten Kilometer der Strecke – Beginn ist vor der Kathedrale Notre Dame – verlieren sich noch im Straßengewirr des Pariser Zentrums. Hinaus geht es durch die Betonschluchten der Trabantenstädte. Von ihnen war damals noch nichts zu sehen, nichts zu ahnen von der explosiven sozialen Brisanz, die dort heute herrscht. Bei Orly steht am Straßenrand der Torso einer Concorde.

Dass der Traum vom Überschall-Passagierverkehr schon bald ausgeträumt sein würde, ahnte auch keiner in der Zeit, als die Pferdestärken unter der Haube immer mehr und die Pisten immer breiter wurden. Dann, hinter Fontainebleau, kommt das Gefühl der Landstraße auf, alte Alleen, von Buschwerk überwucherte Tankstellen, längst geschlossene Rasthäuser, angepriesen in den alten Reiseführer. Sie und die verwaschenen Reklamewände auf Häusern, mit Werbung für längst verschwundene Marken, zeugen von der einst so lebendigen Verkehrsader.

Anders als die Familienväter aus den Sechzigern und Siebzigern, die ihre Dauphine, R4 oder Simca Aronde nach Kräften prügelten, damit sie spätestens am zweiten Abend am Mittelmeer das Zelt aufschlagen konnten, lassen sich Kröher und Groeger-Meier Zeit, für sich, für den Leser, für ihren Kapitän. 1000 Kilometer in fünf Tagen, Spurensuche auf der Nationale 7.

Sie fahnden nach Zeugen aus der großen Zeit, Besitzer überlebender Werkstätten und Tankstellen etwa, die damals, zu Zeiten ihrer Väter, öfter zum Boxenstopp luden, weil die Ölwechsel noch alle 5000 Kilometer vorgeschrieben waren und allfällige Malaisen nervten, gerissene Bowdenzüge oder verdreckte Unterbrecherkontakte.

Die Autoren besuchen die Attraktionen der Durchgangsorte, an denen auch die Urlaubshungrigen, bei aller Eile, wenigstens beim ersten Mal kurz innehielten, die Brücke von Avignon, die römischen Amphitheater in Vienne und Orange. Sie treffen Menschen, die noch sehnsüchtig vom großen Durchgangsgeschäft in der Gastronomie und im Einzelhandel berichten können.

Wo die Ente endlich mal den Käfer abhängen konnte

Aber auch nach vorn denkende Bürgermeister, die entlang der heute ruhigeren Strecke sanften Tourismus aufbauen, und Wirte aus Sternerestaurants, die daran teilhaben wollen. Oder sie besuchen Häuser, die unmittelbar von der RN-7-Nostalgie zehren, wie das „Musée Mémoire de la Nationale 7“ in Piolenc, in dem die Kleinwagen alle stehen, die damals die Strecke bevölkerten.

Die Landschaften wechseln mit den Flusstälern, Île-de-France mit der Seine, Burgund und Zentralmassiv mit der Loire. Dann der Aufstieg zur westeuropäischen Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer, zum Col du Pin-Bouchain auf immerhin 760 Meter über dem Meer, wo damals die 2CV-Ente endlich mal den etwas stärker motorisierten VW abhängen konnte. „Der Käfer ist eben doppelt so schwer und kann nicht so gut durch die Kurven schaukeln“, verteidigte sich dann der deutsche Papa am Volant in Richtung Rückbank.

Noch sind sie nicht überall verschwunden, die oben abgerundeten, rot-weißen Kilometersteine der Nationale 7 und all die anderen alten Wegmarken, gemalt, gegossen, gemauert, obwohl ihnen ihre offizielle Funktion genommen wurde. Irgendwann werden sie unter Denkmalschutz stehen. Beim Abstieg zur Rhône beginnt es, nach Mittelmeer zu riechen, hinunter geht es zu den Pinienwäldern, zu den Olivenbäumen, den Kräutern der Provence, den zirpenden Grillen, den warmen Abenden.

Das Auto der beiden Autoren, fast sechzig Jahre alt, ist denkbar passend. Ihr Kapitän, Oberklasse, sechs Zylinder, 75 PS, 140 Spitze, war vielleicht der schönste in der Modellreihe, die damals fast jährlich die Karosserie wechselte und dabei ansonsten meist nur amerikanischen Protz nachahmte. Der „56er“ nicht, zweifarbige Eleganz, freundliches Gesicht, zurückhaltende Proportionen.

Nun gut, Weißwandreifen hätten vielleicht gepasst, vor allem ein Autoradio. Dann nämlich hätten die Fahrer in den fünf Tagen daraus sicher irgendwann den Schlager von Charles Trenet aus dem Jahr 1959 über die Straße herausgeholt: „Man ist glücklich auf der Route Nationale 7“, sang Trenet damals, trällerte über die Olivenbäume am Straßenrand, den Himmel darüber und die Sonne im Herzen. Ein Hit. Es blieb nicht der einzige über die Kultstraße.

Warum die beiden Autoren nicht mit einem Citroën DS 19 oder Peugeot 404 unterwegs waren? Kröher sagt, sie hätten auf der Strecke, die heute von vielen französischen Nostalgikern in ihren einheimischen Oldtimern befahren wird, mit dem Kapitän ganz bewusst zeigen wollen, dass sie aus dem Ausland, aus Deutschland gekommen seien. Dabei dürfte das freundliche Gesicht auch damals auf der Nationale 7 kein unbekanntes gewesen sein. Der Kapitän, die Oberklassen-Limousine, war in den 50er-Jahren zeitweise der am drittmeisten verkaufte Autotyp in Deutschland, hinter dem VW Käfer und dem Opel Rekord, und zwei Drittel der Produktion gingen ins europäische Ausland.

Klassiker, zu denen die Highways niemals aufrücken werden

Beliebt war die Strecke sowieso auch bei Urlaubern in Deutschland, wo es an legendären Landstraßen eher mangelte. Wer hier nach dem Krieg in den Süden in die Ferien wollte, dem standen von Anfang an Autobahnen zur Verfügung, und die hatten noch nie Charme. Gab es je ein sehnsüchtiges Lied über die „Hafraba“, die Autobahn von den Hansestädten über Frankfurt nach Basel? Oder über Bundesstraßen wie die B 3, die zu Beginn wenigstens noch manche Lücke im vierspurigen Netz zweispurig schließen mussten?

Sie blieben ohne Glanz, nie wurde eine deutsche Fernstraße mit der Route 66 durch die USA verglichen, die Nationale 7 dagegen immer wieder. Erst vor Kurzem führte die „Washington Post“ in einer Reportage die Parallelität an. Auch der alte amerikanische Highway ist Kult, in einem Land, in dem die großen Roadmovies wie „Easy Rider“, „Paris, Texas“ oder „Wild at Heart“ eben die guten alten zweispurigen Straßen in Szene setzen, jene Klassiker, zu denen die Highways niemals aufrücken werden.

Kurz vor dem Ende der RN 7 schossen die Autoren noch ein Foto vom Hauptdarsteller, ihrem Kapitän, vor dem Schloss in Villefranche-sur-Mer, in dem die Rolling Stones Songs schrieben und Joints rauchten. Das war Anfang der Siebziger, als die Kultstraße zur Geschichte wurde. Wenige Kilometer später war auch damals Schluss, am Meer oberhalb von Menton. Hier stand – und steht immer noch – der letzte rot-weiße Kilometerstein, der das Ende markierte – und den Start zurück nach Paris.

Entdeckt auf:

http://www.welt.de/reise/nah/article141377201/

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Pornos gucken mit dem Partner: So viele Frauen tun es

Experten fanden heraus, wie viele Frauen Pornos gucken, Vibratoren nutzen, Fesselspiele mögen – und ob es wirklich einen vaginalen Orgasmus gibt.

 

Interessant: Frauen sind beim Sex experimentierfreudiger geworden als noch vor zehn Jahren – aber legen auch mehr Wert auf Treue in der Beziehung. Das sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Instituts für Sexualforschung der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die diese Woche beim Spiegel veröffentlicht wurden. Fast zehntausend Studentinnen wurden über Jahre hinweg ausgiebig zu ihrem Sexleben befragt. Das klare Ergebnis: In den letzten 20 Jahren haben Frauen eindeutig mehr Selbstbewusstsein beim Sex entwickelt und haben keine Scham, das für sich einzufordern, was ihnen Lust macht.

Blümchensex war gestern – die Fakten der Studie im Überblick

  • 44 Prozent der befragten Frauen gucken gemeinsam mit dem Partner Pornos (vor 20 Jahren nur 29 Prozent).
  • 38 Prozent benutzen einen Vibrator (vor 20 Jahren noch 11 Prozent).
  • 36 Prozent probieren Fesselspiele – oft bleibt es aber trotz „Shades of Grey“ nur beim einmaligen Versuch (vor 20 Jahren: 18 Prozent).
  • 20 Prozent verbinden den Sex mit anregenden Rollenspielen (vor zwanzig Jahren machten das nur 11 Prozent).
  • 47 Prozent gaben an, „mehr als sechs Geschlechtspartner“gehabt zu haben (weniger als noch 1981, wo der Wert bei 61 Prozent lag)
  • 85 Prozent verlangen vom Partner absolute Treue (vor zwanzig Jahren noch 69 Prozent)
  • 8 Prozent haben den aktuellen Partner schon einmal betrogen (vor zwanzig Jahren noch 34 Prozent).

„Den vaginalen Orgasmus gibt es nicht“

Auch interessant: Laut Experten vom Italienischen Zentrum für Sexualforschung in Bologna ist nicht nur der G-Punkt eine Illusion – auch den vaginalen Orgasmus gibt es nicht. Viele Frauen mögen beschwören, so einen Orgasmus selbst erlebt zu haben, Ursache des vaginalen Orgasmus ist trotzdem die Klitoris, wenn auch über einen Umweg: Selbst, wenn sie beim Sex nicht primär stimuliert wurde, ist die Klitoris dank Mitarbeit des „erektilen Gewebes um die Scheide“ beteiligt und führt so zum Höhepunkt.

Wie „vermessbar“ ist die Lust?

Klar, hundertprozentig sicher ist natürlich nichts davon – die Sexualforschung ist halt keine Atomphysik, bei der jede Kleinigkeit messbar ist und in nackten Zahlen festgehalten wird. Der G-Punkt wird mit Sicherheit weiter unter Forschern umstritten bleiben, und trotz der anatomischen Erkenntnisse aus Bologna wird wohl auch der vaginale Orgasmus weiter diskutiert werden (von der Frage, ob jetzt Frauen „squirten“ können oder nicht, ganz zu schweigen).

Entscheidender an diesen Forschungsergebnissen ist: Frauen kennen ihren Körper und ihre Bedürfnisse besser als je zuvor und haben auch keine Scham mehr, ihre Wünsche beim Partner direkt anzusprechen. Direkte Kommunikation ist und bleibt das beste Mittel für guten Sex.

Und wir haben gelernt: Auch der tollste Sex kann in der Beschreibung mit Formulierungen wie „erektiles Gewebe um die Scheide“ plötzlich wahnsinnig unsexy wirken.

 

Link zum Artikel:

http://www.brigitte.de/liebe

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Das erste Mal High-Heels: ein kleiner Ratgeber

Nichts macht so schöne und lange Beine wie ein gutes Paar High Heels. Am besten mit ultradünnem Stiletto, besonders zarten Riemchen und in der Gesamtheit mehr ein Hauch von Nichts als ein Schuh. Doch wie um Himmels Willen soll frau auf so etwas laufen können? Ein Crash-Kurs zum Laufen auf High Heels.

Welcher Schuh passt zu mir?

Um auf einem Paar High Heels gut laufen zu können, ist zunächst von Bedeutung, welche Schuhform und Absatzhöhe gewählt wird. Zu eng sollten die Schuhe nicht sein, da sonst Haltungsschäden drohen. Überlegen Sie sich, welche Art von Schuh zu Ihnen und Ihrem Fuß passt. Zu weite Schuhe fördern aber eher einen schleichenden statt einen schreitenden Gang. Slingpumps sind daher im Sommer eine gute Wahl. Im Winter oder bereits im Herbst kann ein Paar Stiefel mit Absatz ebenfalls gute Dienste leisten. Bei beiden Schuhformen ist zumindest sichergestellt, dass sich die Trägerin nicht während des Laufens in Cinderella verwandelt und einen Schuh zurück lässt. Ist der richtige Schuhe gefunden heißt es: üben, üben, üben.

Nach dem Schuh ist vor dem Schuh

Während des Tragens und im Anschluss an die Verwendung von High Heels ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege der Füße und ihre größtmögliche Schonung zu achten. So sollten High Heels mit einem zusätzlichen Gel-Polster ausgestattet werden. Diese verhindern Druckstellen und entlasten sowohl Ballen als auch Fersen. Ein angenehmeres Tragegefühl wird so hergestellt. Nach dem ausziehen der high Heels sollten die Füße entsprechend gepflegt werden. Ein anti-Blasen Stift mit Hirschhorntalg verhindert die Entstehung, während kühlende Gels und spezielle Pflaster hilfreich sind wenn bereits entstandene Blasen zu versorgen sind. Mehr Informationen zur Blasen-Behandlung – siehe auch unter Hansaplast.de.

Nicht nur der Schuh zählt!

Um High Heels tragen und trotzdem einen grazilen Gang aufweisen zu können, ist die richtige Pflege und Vorbereitung nötig. So muss zunächst ein passendes Paar gefunden werden, das verhältnismäßig bequem sitzt. Cremes zur Behandlung von Blasen und Gel-Polster helfen zudem, Verletzungen vorzubeugen, bzw. diese zu behandeln.

 

Homepage:

www.trendigemode.de/601-das-erste-mal-high-heels-ein-kleiner-ratgeber.html

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Das gesunde Pausenbrot

Das richtige Pausenbrot macht die grauen Zellen fit und hält in der Schule hellwach. Aber was ist „richtig“? Plus: drei Brotzeitboxen mit leckeren und gesunden Snacks.

 

Gute Leistungen mit dem richtige Pausenbrot

 
Gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirnoptimal mit Nährstoffen versorgt wird. Studien zeigen: Das Frühstück allein reicht nicht aus, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben – der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Weil aber das beste Pausenbrot nichts bringt, wenn es in der Dose bleibt, ist es gut, die Kinder beim Speiseplan mitreden zu lassen.
 

 

Volles Korn im Pausenbrot

Es ist leider nun mal so: Das gesündeste Pausenbrot ist ein Brot aus vollem Korn. Kinder mögen Vollkornbrot, wenn es fein vermahlen und saftig ist. Ihr Kind isst das nicht? Dann geben Sie ihm Sonnenblumen- oder Mischbrot mit. Achten Sie darauf, dass der Brotbelag nicht zu üppig ist: Fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich. Und in ihnen steckt mehr Eiweiß. Das braucht der Körper, um leistungs- und widerstandsfähig zu bleiben.

 

Gute Wahl: Joghurt oder Quark

Dünn geschnittenes Gemüse hält das Brot saftig und sieht appetitlich aus. Ihr Kind mag lieber Joghurt oder Quark? Eine gute Wahl, denn darin stecken der Knochenstärker Calcium, wertvolles Eiweiß und Vitamine. Die Milchsäurebakterien bringen den Darm und von dort aus den ganzen Körper in Schwung.

 

 

Vitamine im Pausenbrot müssen sein

Wählen Sie Obst und Gemüse – das enthält weniger Schadstoffe

Obst und Gemüse gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und klein geschnitten, denn eine Untersuchung der Uni Dortmund ergab: Kinder essen doppelt so viel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht angeboten wird. Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen. Auch Radieschen oder Cocktailtomaten kommen gut an.

Kinder, die Süßes lieben, bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte mit. Wählen Sie Obst und Gemüse der Saison. Das enthält die wenigsten Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

 

Wie gesund sind Pausensnacks?

Müsliriegel, Kinderjoghurts, Milchschnitten sind bei Kindern beliebt, aber laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht die idealen Snacks für die Schulpause: Die meisten enthalten zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe, sind also eher Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nur kurz ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Vollkörniges und Milchprodukte dagegen gehen langsam ins Blut und versorgen das Gehirn gleichmäßig und anhaltend mit Energie. Damit bleiben die Kinder länger fit und konzentriert.

 

 

http://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung/ernaehrung

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Österreich: Gute Nachbarn

In Wien hat die Caritas ein ehemaliges Pensionistenheim in ein stylisches Hotel umgebaut. Empfangen werden die Gäste von Flüchtlingen.

Von Cathrin Kahlweit

Wien ist, auch wenn die Wiener das immer behaupten, keine grüne Stadt. Sicher, es gibt ein paar Parks und kleine Grünflächen, aber kaum breite, baumbestandene Alleen oder idyllische Wasserläufe. Wien ist, jenseits des goldenen Innenstadt-Rings, an vielen Stellen ziemlich grau. Das „Magdas“ aber liegt in Gehweite von der City am Rand des Praters. Von den Hotelterrassen und Balkonen aus schaut man in Baumwipfel, das Riesenrad dreht sich jenseits der Prater-Hauptallee leise im Kreis, und eine gigantische Schiffsschaukel schwingt beseelte Passagiere durch die Lüfte. Man kann sogar den Kahlenberg in der Ferne sehen und die Heurigenlokale am Hang erahnen. Das Hotel Magdas hat also einen immensen Vorteil, wenn man eine grüne Oase mitten in der Großstadt sucht: die Lage.

Leicht wird es das Hotel trotzdem nicht haben. Denn Wien hält knapp 60 000 Hotelbetten für seine Gäste vor. Und auch wenn es an manchen Tagen so aussieht, als sei mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Bett an jedem Tag im Jahr belegt: Das täuscht. Die durchschnittliche Auslastung liegt bei 60 Prozent.

Warum das wichtig ist? Weil dem Magdas erst einmal nur fünf Jahre zugestanden wurden, um zu beweisen, dass es allein überleben kann. Und weil ein Hotel, das von der katholischen Kirche betrieben wird, das mit viel kreativem Erfindungsgeist eingerichtet werden musste, das von den Nachbarn – zumindest anfangs – sehr skeptisch betrachtet wurde, mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Zumal ein Teil seiner Angestellten Ungelernte oder ehemalige Langzeitarbeitslose sind. Und nicht alle super Deutsch sprechen.

Aber man kann die Sache auch ganz, ganz anders betrachten, und dann stellt sich das Hotel an der Laufbergergasse im zweiten Bezirk als eine kleine Sensation dar.

Es ist stylish, hip, heiter, gemütlich, innovativ, preiswert. Unter den 26 Mitarbeitern sind, neben fünf echten Hotellerie-Profis und einem Jobcoach, 20 Menschen aus 14 Nationen, die sich in der großen, weiten Welt auskennen, denn daher kommen sie: Es sind Flüchtlinge, die in Österreich als Asylbewerber anerkannt wurden oder eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung haben und in der Mitte Europas ein Zuhause suchen. Manche haben es im Magdas gefunden. Sie sprechen Russisch, Persisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Englisch.

Oder Arabisch. Malid Khodada stammt aus dem Irak, vor drei Jahren ist er über die Türkei mit dem Bus nach Österreich geflohen. Der junge, schüchterne Mann ist Jeside, und auf die Frage, vor wem oder warum er davongelaufen sei, wiederholt er das Wort Angst: Angst vor den Islamisten, aber auch Angst vor den Kurden, vor der Zukunft, vor dem Krieg. „Ich musste die Schule verlassen, hatte keine Arbeit. Ich bin 25 und habe schon mein halbes Leben verloren, ich will nicht noch mehr verlieren“, sagt er. Jetzt hat er einen echten Job, er arbeitet an der Bar des Magdas, und wenn er unsicher inmitten von Hotelgästen Platz nehmen soll, um zwischen Couchtischen, Kuchenvitrinen und Bücherregalen, mit Blick auf die noch unbestuhlte Holzterrasse hinter den großen Glasfenstern von seinem schwierigen, oft einsamen Leben zu erzählen, dann merkt man, dass er noch nicht angekommen ist. Dass er auch jetzt Angst hat, er gehöre nicht wirklich hierher.

Genau das will man bei der Caritas ändern. Der Staat Österreich heißt, wie ganz Europa, Geflüchtete nur sehr bedingt willkommen. Offiziell sollen Asylverfahren nur etwa sechs Monate dauern, aber viele dauern Jahre. Nach drei Monaten dürfen Asylbewerber theoretisch arbeiten – aber nur als Saisonarbeiter, als Erntehelfer etwa, in der Gastronomie, als Prostituierte. Die Zuverdienstgrenze liegt bei 110 Euro, wer mehr verdient, läuft Gefahr, aus der sogenannten Grundversorgung und damit auch aus der Krankenversicherung herauszufallen. Kaum ein Geflüchteter und kaum ein Arbeitgeber geht das Risiko ein: zu viel Bürokratie, zu viel Gefahr.

Unter anderem deshalb hat die österreichische Caritas, eine Hilfsorganisation der katholischen Kirche, unter der Überschrift Social Business eine Firma gegründet: Die Caritas Services GmbH realisiert Projekte unter der Dachmarke Magdas, was übrigens von „ich mag das“ herrührt. Ziel sei es, sagt Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas, „soziale Probleme mit wirtschaftlichen Ansätzen zu lösen“. Also betreibt man mittlerweile eine Kantine, zwei Großküchen, einen Hausmeisterbetrieb, einen Supermarkt, eine Recycling-Firma – und eben das neue Hotel.

Das war früher ein Pensionistenheim, und vor dem Umbau war alles etwas ältlich. Aber nun hängt ein Schild über dem Eingang, das verheißt, hier würden “ Vorurteile abgebaut“, und Studenten von der benachbarten Akademie der bildenden Künste haben sich eine schöne Methode ausgedacht, wie die Fassade aufgehübscht werden soll: Jeder Gast kann für 15 Euro ein glänzendes Kupfer-Paneel kaufen, das dann an der Außenwand befestigt wird. So wächst dem Hotel nach und nach eine glänzende Schale zu.

Überhaupt die Studenten: Sie haben sich bei der Renovierung mächtig ins Zeug gelegt und mitgeholfen, die Zimmer auszustatten. Die alten Einbauschränke wurden auseinandergesägt und als Tische neu zusammengesetzt. Hotel-Chef Sebastiaan de Vos, ein Profi aus den Niederlanden, ist durch die Republik gefahren und hat Möbel gesammelt: Metallschränke von der Bahn, die jetzt als Kleiderschränke einige Zimmer zieren, und ehemalige Gepäckablagen aus Zügen, auf die man seine Koffer stapeln kann. Vintage-Möbel und bunt bemalte Wände sind kombiniert mit neuen Teppichen und neuen Matratzen, und jeder Raum hat seinen eigenen Witz und Charme. Das Jägerzimmer zum Beispiel: An die Wand hat jemand Fahrradsättel mit Lenkern so angeschraubt, als hingen da Hirschgeweihe. Und obwohl die FPÖ anfangs unkte, hier werde womöglich ein Drogenumschlagplatz entstehen, weil in einem Teil des Gebäudes nämlich auch noch eine Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht ist, haben viele Nachbarn nach einer Schockphase – huch, hier sollen Ausländer leben? – Vertrauen gefasst, Bücher und Pflanzen gebracht.

Jetzt wirkt alles frisch poliert und heiter, und die Flüchtlinge, die ja nun Mitarbeiter sind, zeigen das Haus mit sichtlichem Stolz. Balvinder Singh etwa ist ein Sikh aus Nordindien, und er ist insofern eine Ausnahme, als er schon seit mehr als 20 Jahren in Österreich lebt. Er wollte auch einen Pass beantragen, aber das hat nicht geklappt, weil er nicht lange genug in die Sozialversicherung eingezahlt hat: keine Arbeitsgenehmigung, kein Job, Herzinfarkt, behindert. Er hat mal Gartenarbeit gemacht und mal Zeitungen ausgetragen, aber meist lebte er von der Sozialhilfe. Jetzt zerspringt er fast vor Dankbarkeit, dass es noch mal eine Chance für ihn gegeben hat nach all der Zeit. Klar, sagt Hoteldirektor de Vos, laufe nicht alles immer ideal: Menschen, die jahrelang von einem Verfahren ins nächste stolperten, von einer Anhörung zur nächsten, immer in Sorge vor einem negativen Bescheid oder einer Abschiebung, die immer nur warten mussten, warten, warten, die hätten manchmal Mühe, wieder in ein geregeltes Arbeitsleben einzutauchen.

Aber offenbar ist man im Magdas wild entschlossen, alle Mitarbeiter zu stabilisieren, zu trainieren und zu halten. Und vier Jugendlichen aus der WG der unbegleiteten Flüchtlinge eine Hotellehre zu ermöglichen.

Warum das so eindeutig und so sichtbar ist? Im Foyer begrüßen den Gast große und kleine, rechteckige und quadratische Fotos von all den schwarzen, gelben, weißen, hellbraunen und dunkelbraunen Menschen, die hier arbeiten. Und die Fotos würden ja nicht alle da hängen als Verbeugung, Lebensbeweis und Existenzberechtigung, wenn die Gefahr bestünde, dass das Projekt scheitert. Oder?

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.sueddeutsche.de/

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Wir machen Eis mit zwei Zutaten – ohne Eismaschine!

Der Frühling kommt gerade erst in Fahrt – aber wir sind schon ganz verrückt nach Eis. Und damit wir zu Hause immer einen Vorrat unserer liebsten Eissorten im Gefrierschrank haben, machen wir unser Eis selbst. Und das ist ganz einfach! Was wir dafür brauchen? Nur zwei Zutaten. Das Rezept für diese einfache Eisvariante kommt von Back-Queen Gemma Stafford, die auf ihrem Youtube-Kanal jede Woche tolle, neue Kreationen mit ihren Fans teilt.

Das einfachste Eis der Welt

So einfach könnt ihr Eis selber machen: Sahne (450 ml) steif schlagen, Kondensmilch (400 ml) dazugeben und verrühren, bis es etwas dicker wird. Fertig ist die Grundlage für euer Eis. Was jetzt noch fehlt: die Zutaten für eure liebsten Geschmacksrichtungen. Wenn die drin sind, kommt das Eis in den Gefrierschrank. Dann müsst ihr euch nur noch etwas gedulden.

Gemma teilt nur Rezepte, für die man ganz normale Kuchenutensilien braucht. Für das Eis sind das ein Stand- oder Handmixer und die zwei Zutaten plus die Zugabe für die Geschmacksrichtung eurer Wahl.

Hier sind drei von Gemmas Varianten:
Strawberry Cheesecake mit zerbröseltem Käsekuchen und Erdbeerpüree, Cookies and Cream mit zerbröselten Oreos (oder anderen Cookies) und Mango-Eis mit Vanilleextrakt und Mangopüree. Die Zutaten werden einfach zu dem Grundeis dazugegeben und untergerührt. Fertig!

Auf ihrem Youtube-Kanal teilt die Irin Gemma Stafford, professionelle Köchin und Back-Queen, noch mehr ihrer Kreationen – von gesundem Frühstück über Kuchen und Desserts bis hin zu Eis mit nur zwei Zutaten ist alles dabei, was das Genießerherz begehrt. Zurzeit lebt Gemma in Kalifornien – von hier aus lädt sie jeden Donnerstag eine Folge mit einem neuen Rezept hoch.

3 Fragen an Gemma Stafford

Deine Kuchen-Kreationen sind unglaublich! Was ist dein Geheimnis?

Ich versuche, mich von anderen Backkanälen auf Youtube abzuheben, indem ich Desserts kreiere, bei denen ich Qualitätszutaten und Backtechniken einsetze, die ganz simpel sind. Ich habe am Dublin Institute of Technology Kochen studiert und dann unter der berühmten Köchin Darina Allen in der Ballymaloe Cookery School in Cork studiert, bevor ich die Welt bereist habe. Ich nehme all meine Erfahrung aus meiner Ausbildung und den Reisen zusammen, wenn ich mir neue Rezepte für meine „Bigger Bolder Bakery“ überlege.

Was ist dein Rat für Backanfänger?

Übung, Übung, Übung. Das Tolle am Backen ist, dass es eine fantastische Fähigkeit ist, die du dein ganzes Leben lang haben wirst. Je häufiger du backst, umso besser wirst du. Ich arbeite seit mehr als zehn Jahren als professionelle Köchin. Ich habe Fehler gemacht und aus ihnen gelernt, sodass meine Zuschauer es gleich richtig lernen können und weniger Fehler machen.

Was sind deine drei Lieblingsrezepte?

Zu meinen Lieblingsrezepten gehört natürlich das Eis ohne Eismaschine. Es ist ein so vielfältiges Rezept, du kannst jede Geschmackssorte machen, die du magst – und das Beste: Du brauchst noch nicht mal eine Eismaschine. Hier geht’s zu Gemmas Ice Cream Party.

Zu meinen Lieblingen zählen außerdem meine Zimtschnecken, die man nicht kneten muss („No knead cinnamon rolls“). Hier geht’s zu Gemmas „No knead cinnamon rolls“.

Mein absolutes Lieblingsrezept aus meiner Kindheit in Irland ist Pavlova. Meine Mutter hat es immer für Dinner-Partys gemacht, und ich dachte immer, dass es das anspruchvollste Dessert ist, das man machen kann. Bis heute bringt es immer großartige Erinnerungen zurück.

 

Originalbeitrag:

www.brigitte.de/

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170 Jahre alter Champagner aus Schiffswrack schmeckt noch

  • Ältester Champagner der Welt
  • Er wurde in einem Schiffswrack gefunden
  • „Er war beeindruckend“

Rund 170 Jahre alt und trotzdem noch ein Hochgenuss: Fünf Jahre nach dem Fund des ältesten Champagners der Welt in einem Schiffswrack auf dem Grund der Ostsee vor Finnland haben französische Wissenschaftler diesen chemisch analysiert, verkostet und für sehr gut erhalten befunden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie am Montag in der US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Sie geben Einblick in die Herstellungsmethoden und Geschmäcker zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

„Für unsere Analysen haben wir zwei Milliliter benutzt, und ich selbst habe hundert Mikroliter verkostet, also zwei Tropfen“, sagte Philippe Jeandet, Professor für Biochemie der Ernährung an der Universität von Reims und an der Analyse beteiligter Forscher. Die beiden Tropfen aus dem Fund von insgesamt 168 Flaschen in 50 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund wurden ihm demnach mit einer Spritze auf die Hand gegeben, so dass er Geruch und Geschmack testen konnte.

„Tadellos erhalten“

„Es war ein sehr guter Wein, es war beeindruckend“, sagte Jeandet. Dessen Aroma von Tabak und Leder habe er noch lange im Mund behalten. Professionelle Weinkenner, die Proben zur Verkostung bekamen, befanden den Champagner demnach für „sehr jung und frisch mit einer floralen oder fruchtigen Note“. Bei dem im Jahr 2010 geborgenen Champagner handelte es sich laut Korkenaufschrift um die Marken Veuve Clicquot-Ponsardin und Heidsieck sowie um Juglar, die es inzwischen nicht mehr gibt.

„Wir waren wirklich überrascht davon, dass der verkostete Champagner tadellos erhalten war“, sagte Jeandet. Dies gelte sowohl für die chemische Zusammensetzung, die der des heutigen Champagners gleiche, als auch für das Aroma. Lediglich der Gehalt an Essigsäure und Kupfer – letzteres die Folge einer vorbeugenden Behandlung gegen Pilze – sei ein wenig höher gewesen. „Aus gesundheitlicher Sicht gehe ich davon aus, dass die Champagner fast so einwandfrei waren wie heutige Weine“, sagte Jeandet.

Meeresgrund als besonders edle Lagerstätte?

Der Champagner war jedoch mit 150 Gramm Zucker pro Liter – dem Dreifachen von Cola – sehr süß. Die Archive von Veuve Clicquot zeigten allerdings, dass dies dem Geschmack der damaligen Zeit in Frankreich und Deutschland entsprochen habe, sagte Jeandet. Die Lieferung dürfte demnach nicht für Russland bestimmt gewesen sein, wo Champagner mit einem Zuckergehalt von bis zu 300 Gramm getrunken worden sei. Heutige halbtrockene Champagner enthalten etwa 50 Gramm, trockenem Perlwein wird kein Zucker beigegeben.

Einige Hersteller von Champagner gingen auf die Wünsche zahlungswilliger und -kräftiger Kunden hin bereits dazu über, das edle Getränk über längere Zeit bei gleichbleibend kühlen Temperaturen und ohne Lichteinwirkung am Meeresgrund zu lagern. Jeandet hält dies jedoch für übertrieben. Die in der Champagne üblichen dunklen Erdkeller in rund 30 Metern Tiefe mit Temperaturen zwischen zehn und zwölf Grad Celsius sind nach seiner Meinung auch für die Zukunft völlig ausreichend.

Übernommen aus:

www.focus.de/

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Der Deutsche Brauer-Bund klärt auf: Die zehn bekanntesten Irrtümer über Bier

Über kaum ein Getränk kursieren so viele Mythen und Irrtümer wie über Bier. Vom ominösen „Bierbauch“ über das „Sieben-Minuten-Pils“ bis zur Regel „Bier auf Wein“ – der Deutsche Brauer-Bund löst anlässlich des „Tages des deutschen Bieres“ am 23. April zehn der verbreitetsten Irrtümer auf:

1. Bierkonsum führt zum „Bierbauch“
Tatsache ist: Ein Pilsbier zum Beispiel hat weniger Kalorien als eine vergleichbare Menge Apfelsaft, Milch, Wein, Sekt oder Spirituosen. Eine Studie des Londoner University College ergab: Bei Männern stehen Bierkonsum und Übergewicht in keinem Zusammenhang. Bei den Frauen sind die Ergebnisse noch bemerkenswerter: Frauen, die moderat Bier trinken, seien im Durchschnitt sogar etwas dünner als abstinent lebende Frauen, so die Studie.

2. Bier ist vor allem ein Männergetränk
Falsch, denn die Mehrzahl der Frauen trinkt durchaus gerne Bier. Eine Studie des Max Rubner-Instituts, des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel, zeigte, dass 48 Prozent der Frauen, die alkoholische Getränke genießen, lieber Bier trinken als Wein. Spirituosen und andere alkoholische Getränke finden laut Studie weniger Zuspruch. Die Untersuchung zeigte zudem, dass gerade bei den 19- bis 24-Jährigen die Geschlechterfrage hier keine Rolle spielt, denn in dieser Altersgruppe trinken sowohl Frauen als auch Männer am liebsten Bier, wenn sie alkoholische Getränke genießen.

3. „Bier auf Wein, das lass’ sein…“
Dieser Reim ist bis heute weit verbreitet, war aber schon immer falsch: Seinen Ursprung hat der Trinkspruch im Mittelalter – er symbolisierte die sozialen Unterschiede: Bier galt damals als Getränk der einfachen Stände, Wein hingegen war einer elitären Oberschicht vorbehalten. Was jedem bewusst sein sollte: Auf die Menge kommt es an. Alkoholkonsum im Übermaß ist schädlich – egal, in welcher Reihenfolge.

4. Ein gutes Bier braucht sieben Minuten
Richtig ist: Ein frisches Bier kann und sollte in maximal zwei bis drei Minuten gezapft werden. Durch zu langes Zapfen verliert Bier viel Kohlensäure und wird schneller warm und schal. Perfekt gelingt ein Bier, wenn ein sauberes, kalt ausgespültes Glas, schräg gehalten, zu etwa Zweidrittel angezapft, kurz abgestellt und anschließend mit dem kunstvollen Aufsetzen einer Schaumkrone nachgezapft wird. Prost!

5. Bier ist arm an Nährstoffen
Studien belegen: Bier enthält neben Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium auch verschiedene B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die zum größten Teil aus dem zum Brauen verwendeten Malz und dem Hopfen stammen oder von der Brauhefe während der Gärung gebildet werden. Sie sind in Bier zwar nur in verdünnter Form und daher in geringen Mengen enthalten, im Vergleich mit anderen alkoholischen Getränken ist der Gehalt aber relativ hoch.

6. Dunkles Bier ist stärker als helles Bier
Richtig ist vielmehr, dass es keinen grundsätzlichen Zusammenhang von Farbe und Alkoholgehalt des Bieres gibt. Die dunklere Farbe kommt lediglich zustande, weil andere Malzarten, etwa Dunkel- oder Röstmalze, beim Bierbrauen verwendet werden. Diese verleihen dem Bier zwar eine intensivere Färbung und einen anderen Geschmack, verändern aber den Alkoholgehalt nicht automatisch.

7. Die Deutschen sind Europameister im Bier trinken
Es stimmt zwar, dass die deutschen Brauer mit mehr als 5.500 verschiedenen Biermarken und rund 95 Millionen Hektolitern Jahresproduktion „Europameister“ sind. In Bezug auf den Pro-Kopf-Konsum liegen in Europa jedoch die Tschechen an der Spitze: Sie tranken mit 144 Litern im letzten Jahr mit Abstand am meisten Bier. Deutschland rangiert beim Pro-Kopf-Konsum 2014 mit rund 107 Litern auf Platz 2 gleichauf mit Österreich.

8. In Deutschland gibt es immer weniger Brauereien
Falsch! In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der deutschen Braustätten von 1.281 Brauereien (2004) um über 70 Betriebe auf 1.352 Brauereien (2014) gestiegen. Während die Zahl kleinerer Bäckereien und Fleischereien in Deutschland abnimmt, nimmt die Zahl der kleinen Brauereien (mit bis zu 5.000 Hektolitern Jahresproduktion) weiter zu. In Deutschland kommt damit eine Brauerei auf 264 Quadratkilometer. Die Brauereidichte ist damit zehnmal höher als in den USA.

9. Es gibt immer weniger verschiedene Biere
Im Gegenteil: Wer den Markt beobachtet, stellt fest, dass die Markenvielfalt deutscher Biere zunimmt. Mit Blick auf die weltweit einzigartige Brauerei- und Biervielfalt in Deutschland kann davon ausgegangen werden, dass es zur Jahrtausendwende rund 5.000 verschiedene Biere auf dem deutschen Biermarkt gab. Allein in den letzten zehn Jahren sind rund 70 Braustätten in Deutschland hinzugekommen. Der Brauer-Bund schätzt, dass es allein in Deutschland mittlerweile mehr als 5.500 verschiedene Biermarken gibt, wobei die Biersorte Pils mit über 50 Prozent Marktanteil in der Beliebtheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin unangefochten auf Platz eins steht, gefolgt von Export und Weizenbier.

10. Bier ist Bier
Der deutsche Biermarkt wird immer vielfältiger und legt weiter an Dynamik zu. Jede Woche kommt mindestens ein neues Bier auf den Markt. Auch immer mehr hopfenbetonte, aromaintensive Bierspezialitäten eines neuen Typs (sogenannte „Craftbiere“ – überwiegend nach dem fast 500 Jahre alten Reinheitsgebot gebraut) bereichern die Vielfalt. Nirgendwo ist der Biermarkt so abwechslungsreich wie in Deutschland, in keinem anderen Land haben die Verbraucherinnen und Verbraucher eine größere Auswahl. Deutsche Biertrinker könnten rein rechnerisch mehr als 15 Jahre lang jeden Tag ein anderes Bier probieren – und müssten dabei keines zweimal kosten.

 

Homepage besuchen:

www.about-drinks.com/der-deutsche-brauer-bund-klaert-auf-die-zehn-bekanntesten-irrtuemer-ueber-bier/

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Die richtige Auswahl an Gartengeräten treffen

Eine große Auswahl an Gartengeräten bekommt man in Gärtnereien, in Gartenbaubedarfshandlungen oder im Baumarkt. Einige davon gehören zur Grundausstattung, viele jedoch sind unnötig und lediglich ein Verkaufstrick. Beim Kauf der richtigen Gartengeräte sollte unbedingt der Qualität den Vorzug gegeben werden. Dabei sollte Markenware aus hochwertigem Stahl gekauft werden. Vordem Kauf sollte jedes Gerät einmal in die Hand genommen werden, um seine Handhabung beurteilen zu können. Solche Geräte halten bei entsprechender Pflege mehrere Jahre.

Folgende Geräte gelten als Grundausstattung:

Spaten zum Umgraben, Ziehen von Gräben und Stechen der Löcher beim Pflanzen. Dabei sind Standardgrößen am, für Ungeübte und Frauen gibt es auch kleinere Größen. Eine deutliche Erleichterung bei der Bodenbearbeitung bringt dabei, aus eigener Erfahrung heraus, der Fiskars Xact™, damit wird das Umgraben fast zum Kinderspiel.

Grabgabel (gleiche Größe wie Spaten aber mit 5 Zinken statt der Klinge) zum Umgraben, Locker der Bodenoberfläche oder als Harke zum Ebnen. Auch hier sind Standard- und kleinere Größen erhältlich.

Kelle zum Pflanzen und Hochheben junger Pflanzen und Zwiebeln. Am geeignetsten ist eine Pflanzkelle, deren Klinge an einem L-förmigen Stiel und damit unterhalb des Griffs befestigt ist.

Handrechen zur Kelle, mit mindestens 4 Zinken. Besonders geeignet für die Entfernung von Unkraut. Lockerung der Oberfläche oder zum Anlegen von Samenrinnen. Neben der gebräuchlichen Hacke gibt es solche mit 3 Zinken oder Hacken mit Schneideflächen, mit denen das Unkraut durch Hin- und Herbewegen abgeschnitten wird.

Rechen oder Harke zum Ebnen des Bodens, besonders vor dem Anlegen Rinnen oder Einsäen von Rasen. Ein Rechen ist auch von unschätzbaren Wert zur Beseitigung von herabfallenden Blätter von Bäumen im Herbst.

Heckenschere und Seil sind ebenfalls eine sehr nützliche Anschaffung. Ein Seil wird benutzt, um gerade Samenrinnen zu erzielen oder Beete und Randbeete zu gestalten. Mit einer Heckenschere werden Bäume und Sträucher beschnitten oder dünnes Gestrüpp entfernt. Die Schere sollte stets scharf sein, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllt.

 

Erstmals veröffentlicht:

http://www.heimwerker-tipps.net/die-richtige-auswahl-an-gartengeraeten-treffen

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Bewegung mit und für Kinder

Kinder brauchen Bewegung und warum Bewegung für Kinder so wichtig ist!
Immer wieder kommen in den Medien und auch in medizinischen Fachzeitschriften Diskussionen um das Thema Übergewicht auch bei Kindern auf. Das dies längst nicht mehr nur ein Problem der USA ist, wird anhand diverser Statistiken deutlich. In Deutschland sind viele Kinder zu dick und neigen zu starkem Übergewicht.

Dass hier die Eltern Einhalt gebieten müssen, ist also ein Fakt, der sich nicht von der Hand weisen lässt. Kinder sind brutal in ihrem Verhalten und ihrer Ehrlichkeit anderen gegenüber. Daher ist es sinnvoll, einzugreifen, bevor ein Kind im Kindergarten oder in der Schule gehänselt wird oder sogar unter Mobbing zu leiden hat und ausgeschlossen wird.

Bewegung mit und für Kinder – Sportliche Aktivitäten

Kinder bewegen sich gern und viel. Dies kann schon zu Hause mit einem Ball, einem Sprungseil oder bei Spaziergängen erreicht werden. Es gibt allerdings auch in vielen Großstädten und Gemeinden die Möglichkeit, Kinder im Sportverein z. B. zum Kinderturnen, Fußball, Handball, Leichtathletik, etc. anzumelden. Natürlich bringt es nichts, wenn man versucht das Kind zu seinem Glück zu zwingen. Der Drang zur Bewegung muss vom Kind ausgehen. Als Eltern kann man jedoch einen wesentlichen Beitrag leisten, indem man mit seinem Kind / seinen Kindern raus geht zum Fahrrad fahren, Wandern, Schwimmen,… oder einen schönen Spaziergang mit Picknick macht, statt ständig den Fernseher laufen zu lassen oder das Kind / die Kinder vor ein Computerspiel zu setzen.

Bewegung für Kinder – Sportvereine & Sportkurse

Wenn man mit einem Kind spricht, wird es nicken und sich je nach Alter die Worte der Eltern mehr oder weniger annehmen. In Kindermannschaften, wie etwa beim Fußball oder auch beim Schwimmen, lernen Kinder, sich mit anderen Kindern zu bewegen, mit ihnen zu spielen und Spaß zu haben. So etwas muss nicht immer wahnsinnig teuer sein. Zudem gibt es Sportkurse, die als Prävention von den Krankenkassen empfohlen und teilweise oder gar vollständig gefördert und finanziert werden. Hier ist das Kind in den richtigen Händen. Unter fachkundiger Anleitung lernt es hier, wie es sich bewegen muss und kann. Es erkennt, welche Fähigkeiten es hat und wie flink und agil es ist. Auch eine kleine Belohnung, wie etwa ein lobendes Wort oder eine Medaille fördern den Drang sich zu bewegen. Das Kind erfährt, dass es etwas Positives erreicht.

Zu viel ist auch nicht gut

Viele Kinder neigen aufgrund ihres Übergewichtes dazu, schnell mal eine Diät und gleichzeitig viel Sport und Fitness zu machen. Vor allem, wenn sie in einem Alter sind, in dem sie die ersten Vorbilder entdecken, müssen die Eltern vorsichtig sein. Übergewicht bei Kindern ist das eine Problem, das nächste sind Essstörungen und Magersucht.

Erstmals veröffentlicht:

http://www.vorname.com/ratgeber/gesundheit/bewegung-mit-und-fuer-kinder-142

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Wissenschaftler erforschen Sterneköche

Guide-Michelin-Restaurants zeichnen sich durch ihre Starköche und ihren Sterne-Erwerb aus. Diesen Kontext als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung nutzend zeigt eine Studie auf, was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Gordon Müller-Seitz von der Technischen Universität Kaiserslautern hat sich dieser Thematik in einer Studie der Spitzengastronomie in Europa und vor allem Deutschland angenommen und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten, die sowohl für Gäste als auch Chefköche von Guide-Michelin-Sternen gekrönte Restaurants interessant sind.

Im betriebswirtschaftlichen Innovationsmanagement werden in der Regel am Beispiel von international agierenden Großunternehmen aktuell ‘offene Innovationsprozesse’ unter dem Begriff Open Innovation diskutiert. Der Begriff Open Innovation zielt dabei auf den an der Verfolgung von Innovationen gerichteten Austausch eines Unternehmens mit anderen Organisationen oder Individuen außerhalb der eigenen Organisation ab.

“Wie große, forschungsintensive Unternehmen, zum Beispiel in der Pharma- oder IT-Industrie, Open Innovation nutzen können, ist bereits gut erforscht. Kleinere, weniger forschungsintensive Bereiche, die gleichwohl innovativ sein müssen, wurden bisher kaum untersucht”, sagt Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, Professor für Strategisches Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Mit seinen Kollegen Professor Dr. Andreas Braun (BSP Business School Berlin Potsdam) und Prof. Dr. Christoph Ihl von der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde ein Forschungsrahmen entwickelt, um das Open Innovation-Verhalten in der Spitzengastronomie als Beispiel einer so genannten kreativen Industrie zu untersuchen. Zielsetzung der Untersuchung war es herauszufinden, wie kulinarische Innovationen im Fall von Spitzenköchen generiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen interviewte das Forscherteam mehr als 40 Guide-Michelin-Sterne-Chefköche in Deutschland und Europa. Außerdem wertete es auf Basis einer Totalerhebung bei Europas Sterne-Chefköchen 535 Fragebögen aus 16 europäischen Ländern aus. Aus der Studie lassen sich folgende, teilweise überraschende Erkenntnisse ableiten:

Erkenntnis Nr. 1: Eine Öffnung des kulinarischen Innovationsprozesses ist nicht zwangsläufig vorteilhaft. Für die Chefköche bedeutet das, dass sie entweder sehr stark auf ihre eigene Kreativität vertrauen oder sich sehr stark mit Lieferanten, Gästen und anderen Köchen austauschen sollten. Diese Ergebnisse sind nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, da sie der bisherigen Annahme einer umgedrehten U-Kurve a la “viele Köche verderben den Brei” vollständig widersprechen. “Individuelle Open Innovation bei Köchen und Open Innovation bei Organisationen verlaufen nach unseren Erkenntnissen konträr”, sagt Braun.

Erkenntnis Nr. 2: Überraschenderweise spielen Gäste und Kritiker im Innovationsprozess nur eine untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis folgt dem Credo eines Sterne-Kochs aus Frankreich, der sich jegliche Einmischung mit dem Hinweis verbat, schließlich wisse er am besten, was gut schmecke und innovativ sei.

Erkenntnis Nr. 3: Chefköche müssen die eigene Schaffenskraft und die Erwartungshaltung der Gäste ausbalancieren. Weder sollen die Gäste gelangweilt noch geschockt werden. Lebende, mit Zitronengras gefütterte Ameisen – die Kreation eines skandinavischen Kochs – haben nach Übereinstimmung der Interviewpartner auf einem Teller nichts zu suchen.

Erkenntnis Nr. 4: Chefköche geben ihr Wissen freimütig weiter. Dies geschieht etwa durch Kochbücher oder Radio- und Fernsehauftritte. In diesem Zusammenhang wird die Ernsthaftigkeit der “TV-Köche” stark angezweifelt. Einen positiven Nebeneffekt hat die zunehmende Zahl von Kochsendungen jedoch: Der Beruf des Kochs hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen höheren Stellenwert eingenommen – und der eine oder andere kocht mittlerweile auch privat mehr als vorher.

Es sei schlussendlich angemerkt, dass am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern das Kochen mit ‘Chef’-köchen Tradition hat. Eine studentische Initiative lädt dort neuberufene Professoren – so auch selbstverständlich und thematisch passend Professor Dr. Gordon Müller-Seitz – zum “Kochen mit dem Prof” ein; einem Abend, an dem der informelle Austausch zwischen dem Professor und der Studierendenschaft gefördert werden soll.

 

Von:

www.hoga-pr.de

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Pernod Ricard Deutschland bietet globale Bartender-Ausbildung – Exklusives „Maison“-Programm erfüllt höchste Standards

Bartending ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Lebenseinstellung. Pernod Ricard Deutschland bietet darum mit dem exklusiven „Maison“-Programm eine weltweit einzigartige Bartender-Ausbildung. Sie richtet sich an Einsteiger und erfahrene Bartender, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und ihr Wissen vertiefen möchten. Ziel ist es, verbindliche Standards zu setzen und Experten zu Top-Bartendern auszubilden, die ihre Leidenschaft für Spirituosen in Bars auf der ganzen Welt weitergeben. Durch das akkreditierte Programm erhält der Berufstand den Stellenwert, den er verdient. „Maison“ wurde 2013 in acht Ländern gestartet, darunter auch Deutschland. Die ersten 79 Bartender erwerben in Deutschland im Januar 2015 ihren Abschluss. Aufgrund des großen Erfolgs nehmen derzeit bereits 20 Länder an der internationalen Bartender-Ausbildung teil.

Innovatives Schulungssystem inklusive Tasting
Pernord Ricard hat das Programm über einen Zeitraum von drei Jahren in enger Kooperation mit internationalen Experten entwickelt. Das Konzept ist von unabhängigen Branchenkennern und Weltklasse-Bartendern geschrieben und exakt auf die Bedürfnisse moderner Bartender abgestimmt. Herausgekommen ist ein einzigartiges, flexibles Programm, das eine innovative Kombination aus persönlicher Betreuung durch geschulte Pernod Ricard Trainer sowie digitalen Einheiten via iPad-App bietet. Die Ausbildung umfasst elf interaktive Module, in denen jeweils eine Abschlussprüfung bestanden werden muss. Jedes Modul beschäftigt sich intensiv mit einer bestimmten Spirituosenkategorie, befasst sich mit deren Herstellung, Produktion, Geschichte und Cocktails und beinhaltet eine Degustation. Dabei wird auf nationale Gepflogenheiten hinsichtlich der Zusammenstellung aufmerksam gemacht und es werden lokale Unterschiede beim Mixen erläutert. Auf dem Lehrplan stehen Rum, Champagner, Tequila, Wodka, Whiskey, Scotch Whisky, Anis/Absinth, Cognac und Gin.

Hinzu kommen zwei weitere Module, die sich explizit dem „customer service“ und den „bartending skills“ widmen. Dabei geht es ausschließlich um Themen, mit denen jeder Bartender in seiner täglichen Berufspraxis konfrontiert wird. Inhaltlich stehen hier Servicequalität, Barausstattung, rechtliche Verpflichtungen, Verhaltenskodex und der professionelle Umgang mit Gästen im Fokus. „Das Maison-Programm ist ein tolles Format, das die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis bietet. Es steigt sehr tief in die Inhalte ein und vermittelt Informationen, die weit über das hinausgehen, was man sonst in Fachbüchern oder im Internet findet. Das ist einzigartig und durch die intensiven Produktschulungen habe ich unglaublich viel dazugelernt. Dank kleiner Gruppengröße und interaktiver iPad-Nutzung war es außerdem viel leichter, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Kurse in verschiedenen Bars stattfanden – so war es leicht, neue Häuser kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, sagte René Brucks, Chef de Bar, Kempinski Hotel Bristol Berlin.

Vernetzung der Szene fördern
Als einziges Ausbildungsprogramm der Industrie betrachtet „Maison“ jeweils die gesamten Spirituosenkategorien neutral und wettbewerbsübergreifend. „Maison“ bezieht nicht nur Erzeugnisse von Pernod Ricard mit ein, sondern verfolgt einen produktneutralen Ansatz, der von Bartendern besonders geschätzt wird. Dadurch ermöglicht Pernod Ricard Deutschland Bartendern jeder Klasse eine komplexe, unabhängige Ausbildung, die höchste Qualitätsansprüche erfüllt. „Mit dem ,Maison’-Programm investiert Pernod Ricard in die Zukunft des Marktes und bietet Bartendern eine fundierte und weltweit anerkannte Ausbildung. Daneben geht es auch darum, die Vernetzung in der Bartender-Szene zu fördern und zudem das Image der Berufsgruppe zu verbessern. Das ist eine absolut innovative Herangehensweise, die den Grundstein für ein neues Selbstverständnis und erfolgreiches Kundenmanagement legt“, betont Kaja Weiss, zertifizierte Trainerin und Leiterin Maison Deutschland.

Die Ausbildung dauert in der Regel ein Jahr und schließt mit einem Zertifikat der Ecole Hoteliere de Lausanne ab. Für Bartender aus der Hotellerie gibt es zudem die Möglichkeit, Kompaktkurse zu besuchen, die schneller absolviert werden. Die Kursgröße ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt. Der nächste Ausbildungsjahrgang startet bereits in diesem Frühjahr. Weitere Informationen und regionale Ansprechpartner erhalten Interessenten unter der E-Mail-Adresse maison@pernord-ricard-deutschland.com.

Über Pernod Ricard Deutschland:
Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit führender Marktposition in allen Kontinenten. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 80 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premiumspirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 185 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2013/14 einen Bruttoumsatz von 636 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Bereits 2012 wurde das Unternehmen vom Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ gewählt.

Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiative „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde das Unternehmen im Bereich der Gesundheitskommunikation mit dem „Health Media Award 2014“ ausgezeichnet. Durch strikte Einhaltung von weitreichenden Selbstbeschränkungsregeln tritt Pernod Ricard Deutschland für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein.

Mehr Informationen unter www.pernod-ricard-deutschland.de

Bildzeile: Ungewohnter Lehrraum: Dank iPad-Technik kann die Ausbildung direkt am zukünftigen Arbeitsplatz stattfinden – in der Bar.

Quelle: Pernod Ricard Deutschland GmbH

Website:

www.about-drinks.com/

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Die Gartenhütte als Blickfang

Die Gestaltung des eigenen Gartens erfordert oft eine lange Planung und ein hohes Maß an Kreativität. Der Garten kann der Blickfang eines jeden Hauses sein und dient zudem als Rückzugsmöglichkeit der Hausbewohner. Umso wichtiger ist die optimale Auslegung des eigenen Gartens auf die eigenen Bedürfnisse. Ein sehr beliebtes Gartenobjekt ist das Gartenhaus. Dieses gibt es in allen möglichen Formen, Farben sowie Materialien.

Die optimale Größe des Gartenhauses ergibt sich aus der verfügbaren Fläche. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Gartenhaus niemals die gesamte Gartenfläche einnehmen sollte, da dies optische sowie praktische Probleme mit sich bringt. Es ist zudem wichtig zu wissen, wofür die Gartenhütte genutzt werden möchte.

Dient die Gartenhütte als Blickfang, als Stauraum für Gartenzubehör oder aber als Aufenthaltsraum. Die Nutzung der Gartenhütte als Aufenthaltsraum kann bedeuten, dass diese im Sommer als Ort einer Gartenfeier genutzt werden kann. Hier können Freunde und Familie zusammenfinden, sich austauschen und bei einem Essen den Tag genießen. Auch die Möglichkeit einer Sauna ist denkbar. Hierfür gibt es speziell abgestimmte Häuser, welche für ein gutes Erholungserlebnis sorgen. Besonders im Winter empfiehlt sich die Nutzung einer Sauna. Das Immunsystem wird hierdurch gestärkt und zugleich offeriert die Sauna einen Ort zum Ausspannen. Und eine eigene Sauna im Garten ist sicherlich etwas, mit dem nicht jeder aufwarten kann.

Zur optischen Aufwertung des eigenen Gartens ist es möglich, ein Haus für den Garten zu erwerben. Sehr beliebt sind hierbei die Holzhäuser. Durch den rustikalen Stil wird der Garten mit Wärme erfüllt. Ein Holzgartenhaus gilt als besonders stabil und bringt sich mit der sehr natürlichen Wirkung in jede Umgebung ein. Egal ob Flachdach, Design Haus oder 5-Eck Haus, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist außerdem möglich, ein Metallgartenhaus zu erwerben. Dies ist besonders zu praktischen Zwecken zu empfehlen. Oftmals wird ein Haus aus Metall zur Unterbringung von Gegenständen wie zum Beispiel Fahrrädern genutzt. Auch als Geräteschuppen ist es sicherlich bestens geeignet. Metall ist besonders witterungsbeständig und bietet dank der Zinkbeschichtung einen Schutz vor Korrosion. Metallgartenhäuser gibt es in verschiedenen Formen sowie Farben, um diese passend zum eigenen Garten erwerben zu können.

Wenn Sie ein Metallgartenhaus zum Unterbringen von Geräten als zu groß empfinden, gibt es noch die Möglichkeit der Nutzung eines Geräteschranks. In einem Geräteschrank können alle Werkzeuge sowie Gartenzubehör untergebracht werden. Fahrräder können alternativ unter einem Fahrradunterstand gelagert werden. Dieser schützt das Fahrrad vor Schnee, Regen und Hagel. Entscheiden Sie sich für ein Gartenhaus in Ihrem Garten, muss berücksichtigt werden, dass eine Häuser mit Fundament eine Genehmigung zum Aufstellen benötigen.

Gastbeitrag – Autorin: Stefanie Fischer

 

Aufgespürt auf:

www.haus-selber-bauen.com/die-gartenhtte-als-blickfang.html

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Als arabisches Land zahlen wir einen hohen Preis

Palmen-Idylle mit Kameraüberwachung, Boutiquehotels neben Bettenburgen: Obwohl sich die Lage in Tunesien nach Ausbruch der Revolution in der arabischen Welt recht schnell wieder beruhigte, kämpft das Land bis heute mit den Folgen der Krise – und mit dem Terror des Islamischen Staats, der auf das Land zurückstrahlt.

Auch die Tourismusbranche, die mit 6,5 Prozent einen beachtlichen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, leidet noch immer unter dem massiven Einbruch der Besucherzahlen. Die Krise zwingt das Land dazu, sich neu zu erfinden.

Vier Jahre nach dem „arabischen Frühling“ schürt nun die erste demokratische Wahl eines Präsidenten die Hoffnungen auf den wirtschaftlichen Aufschwung. Die scheidende tunesische Tourismusministerin Amel Karboul über Wachsamkeit, Musikfestivals im Wüstensand und ihren Wunsch, nach dem Berufsurlaub ein Sabbatjahr einzulegen.

Die Welt: In Tunesien begann im Dezember 2010 der „arabische Frühling“ mit der Verbrennung des Gemüsehändlers Mohammed Bouazizi. Gerade haben Sie die ersten freien Wahlen abgehalten. Tunesien gilt in der arabischen Welt als Vorreiter in puncto Demokratie. Was haben Sie besser gemacht als die anderen?

Amel Karboul: Das hat verschiedene Gründe. Zum einen dürfen wir auf eine lange Friedensgeschichte zurückblicken und verzeichnen eine hohe Bildungsrate – vor allem auch bei den Frauen. Zum anderen haben wir starke staatliche Institutionen: Zeigen Sie mir ein zweites Land, in dem am Freitag Revolution ist und die Leute am Montag wieder ganz normal arbeiten gehen – wie nach der Flucht des ehemaligen Präsident Zine el-Abidine Ben Ali am 14. Januar 2011.

Wir standen in der Vergangenheit immer wieder vor Situationen, die zu politischen Machtkämpfen hätten führen können. Doch die Beteiligten haben sich immer für die Demokratie entschieden – und gegen die Macht. Auch wenn das nie einfach war: Es zeigt die Reife, die das Land in den vergangenen Jahren erlangt hat. Das ist, denke ich, der Unterschied zu Ländern wie Libyen oder Syrien.

Die Welt: Dennoch hat der „arabische Frühling“ das Land in eine Krise gestürzt. Statt sieben kamen 2011 nur noch 4,8 Millionen Besucher ins Land, der Tourismussektor brach um 40 Prozent ein.

Karboul: Das ist das Paradoxe. Der Gewinner der vergangenen Jahre ist die Demokratie, es gibt aber auch einen Verlierer: die Wirtschaft. Tunesien ist sicherer als manche europäische Großstadt – und war es schon während und auch nach der Revolution. Aber wir haben das einfach schlecht kommuniziert.

Zum anderen ist es das Gesamtbild, auf das der Tourismus sehr empfindlich reagiert: Wenn in Syrien etwas passiert, schlägt sich das auch bei uns in Tunesien nieder. Wir sind Teil der arabischen Welt – und zahlen dafür einen hohen Preis, vor allem im Tourismus. Richtig ist, dass es hier immer wieder zu Demonstrationen kommt, was die Menschen verunsichert. Sie verlaufen aber friedlich und sprechen doch für die Demokratisierung des Landes.

Die Welt: Was hat sich seit der Absetzung und Flucht des Diktators Zine al Abidine Ben Ali 2011 im Tourismussektor verändert?

Karboul: Der Einbruch im ersten Jahr war für uns natürlich ein Schock. Wir spüren die Auswirkungen der Krise bis heute. Die Touristenzahlen steigen nur sehr langsam wieder, und vor allem die klein- und mittelständischen Hoteliers stecken nach wie vor in großen finanziellen Schwierigkeiten, mussten viele Mitarbeiter entlassen.

Es gibt aber auch einen positiven Effekt. In der Krise haben sich viele alternative Tourismuskonzepte zum Pauschaltourismus entwickelt: Boutiquehotels, Pensionen, Weingüter, neue Designlabels, das Streetart-Festival auf Djerba mit 150 Künstlern aus 30 Ländern, spirituelle Wanderungen werden angeboten.

Im Februar findet zum zweiten Mal ein elektronisches Musikfestival in der Wüste statt. Das ist eine ganz neue Energie, die das Land durchströmt. Und Tunesien hat diese kulturellen Schätze – wir haben sie nur nie verkauft.

Die Welt: Ist das das Ende der Bettenburgen?

Karboul: Nein. In den vier Sommermonaten ist der klassische Pauschalurlaub nach wie vor sehr gefragt – vor allem bei Familien und jungen Leuten, die Party machen wollen. 2014 waren wir in der Hauptsaison ausgebucht; und das wollen wir auch in diesem Jahr schaffen.

Aber das Jahr hat eben mehr als nur vier Monate, und die Saisonalität ist ein Problem für Hotels, die nicht selten bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigen. Darum müssen wir Alternativen zum Strandurlaub entwickeln: Natur- und Kulturerlebnisse, Festivals, Yoga. Heute gibt es weltweit eine Milliarde Touristen pro Jahr, in zehn Jahren werden es doppelt so viele sein – das birgt auch für uns großes Potenzial.

Die Welt: Sie haben fünf Jahre in Deutschland gelebt. Wie wichtig ist der deutsche Markt für Tunesien?

Karboul: Sehr wichtig. Mit mehr als 400.000 Gästen pro Jahr machen die Deutschen einen beachtlichen Teil der Tunesien-Touristen aus. Außerdem sind deutsche Touristen für uns so etwas wie ein Qualitätsmerkmal: Wenn die zufrieden sind, sind meistens auch alle anderen zufrieden.

Die Welt: Gerade ist mit der Wahl von Beji Caid Essebsi die erste demokratische Machtübergabe in der Geschichte Tunesiens geglückt. Was erhoffen Sie sich vom neuen Präsidenten?

Karboul: Wir als Übergangsregierung hatten nach dem Abgang von Ben Ali drei Aufgaben: transparente, faire und sichere Wahlen, die Sicherheit im Land zu erhöhen und Wirtschaftsreformen auf den Weg zu bringen. Ersteres haben wir mit der Wahl von Essebsi erreicht, und auch die Sicherheit ist gestiegen. Diese neue Stabilität ist für den Tourismus enorm wichtig.

Das Schwierigste sind wohl die ökonomischen Reformen. Wir hoffen, dass die Wahl als Ende der Übergangszeit sowohl für Investoren als auch Touristen ein starkes Zeichen dafür ist, dass das Land auf dem richtigen Weg ist.

Die Welt: Essebsi hatte bereits unter dem Autokraten Ben Ali politische Ämter inne. Mit Habib Essid könnte nun außerdem ein hochrangiger Funktionär des Ben-Ali-Regimes neuer Regierungschef werden. Was macht Sie so sicher, dass das Land auf dem richtigen Weg ist?

Karboul: Wir haben in Tunesien heute eine starke bürgerliche Gesellschaft, verschiedene Parteien, freie Medien, transparente und demokratische Wahlen. Und Tunesien braucht alle verfügbaren Kompetenzen, um diese Strukturen aufrechtzuerhalten. Außerdem geht es uns nicht darum, eine gesamte Generation auszugrenzen. Wer Unrecht getan hat, musste sich dafür vor der Justiz verantworten.

Die Welt: 3000 Tunesier haben sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen – eine Entwicklung, die unter anderem in Form von Drohungen auch auf das Land zurückstrahlt. Wie gehen Sie damit um?

Karboul: Da haben wir eine ganz klare Strategie. Wir haben die Grenzkontrollen massiv verstärkt, schauen genau, wer das Land verlässt und wer kommt, und beobachten die Entwicklung verschiedener Gruppierungen über das Internet. Vor allem Leute, die aus Syrien zurückkommen, beobachten wir sehr genau – und bringen sie notfalls vor Gericht oder in psychologische Betreuung.

Mittlerweile haben wir auch alle Moscheen, die zwischenzeitlich von Extremisten besetzt waren, wieder unter Kontrolle. Sie sind wichtige Orte des intellektuellen Einflusses.

Die Welt: Wie gefährlich ist es zurzeit, in der arabischen Welt zu reisen?

Karboul: Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort für die mehr als 20 arabischen Länder. In Tunesien ist seit der Revolution kein einziger Tourist oder Besucher zu Schaden gekommen. Als Regierung tun wir alles, damit das so bleibt.

Die Welt: Ist Tunesien sicher?

Karboul: Tunesien ist schon seit Jahren sicher, ja.

Die Welt: In den vergangenen Wochen wurden in Tunesien ein Polizist und ein Mitglied der Nationalgarde brutal ermordet. Der scheidende Ministerpräsident Mehdi Jomaâ sagte kürzlich, er betrachte die Situation im Nachbarstaat Libyen als Gefahr für sein Land. Sie sind nicht beunruhigt?

Karboul: Die Situation in Libyen ist natürlich beunruhigend für die Stabilität der ganzen Region. Tunesien ist heute ein Sicherheitshafen für fast zwei Millionen Menschen aus dem Nachbarland. Mit ihren Familien haben Sie hier einen Zufluchtsort gefunden. Welches andere Land der Welt hat denn noch mal 20 Prozent der eigenen Bevölkerung zusätzlich aufgenommen? Und das friedlich und erfolgreich.

Die Welt: Ist Tunesien ein Sicherheitstrakt geworden?

Karboul: Wir haben schon versucht, das diskret zu lösen – mit Kameras an den Hotels zum Beispiel. Härtere Maßnahmen haben wir an der Grenze zu Libyen ergriffen, wo wir die Anlagen mit Toren und Sicherheitstechnik ausgestattet haben. Heute wird dort nicht mehr nur stichprobenartig kontrolliert, sondern wirklich jeder.

Vor den Wahlen und währenddessen gab es auch in den Städten vermehrt Polizeikontrollen. Ich hatte das Gefühl, dass die Menschen sich dadurch aber eher sicherer als verunsichert gefühlt haben.

Die Welt: Wie lange werden Sie diese Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten?

Karboul: So lange wie notwendig. Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage kontinuierlich – auch in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie Deutschland oder Algerien.

Die Welt: Können Sie sich vorstellen, Ihre Funktion als Tourismusministerin auch unter dem neuen Präsidenten fortzusetzen?

Karboul: Wenn man mich fragt, dann würde ich es dann kontextabhängig entscheiden. Am liebsten würde ich jetzt allerdings, um ehrlich zu sein, mal ein Sabbatjahr einlegen – meditieren, Sport machen, mir die Zeit für Familie und existenzielle Fragen nehmen. Ich bin erst 41 Jahre alt – jung genug, um auch später noch mal in die Politik zurückzukehren.

Die Welt: Wo machen Sie Urlaub?

Karboul: Früher auf Djerba – meine Eltern und Großeltern leben hier. Weihnachten und Neujahr verbringe ich aber gern im sonnigen Südafrika, sonst finde ich auch Asien spannend. Seit ich Tourismusministerin bin, habe ich allerdings keinen Urlaub mehr gemacht. In diesem Amt ist man nie im Urlaub: Die Leute wollen mit einem immer über die Arbeit sprechen. Vielleicht muss ich mal woanders hinfahren.

Die Welt: Nach Deutschland zum Beispiel.

Karboul: Zum Beispiel – aber nicht im Winter. (lacht)

Aufgespürt auf:

www.welt.de/

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Neuheiten ProWein 2015 der Kellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG

„LEBENSFREUDE. SEIT 1886“ oder gemäß der internationalen Ausrichtung der ProWein „LOVE LIFE. SINCE 1886.“, so lautet der neue Slogan der Weinkellerei Zimmermann-Graeff & Müller GmbH & Co. KG (ZGM), Zell an der Mosel. Die „Lebensfreude“ zeigt das Unternehmen nicht erst seit dem Wechsel der Geschäftsführung im Sommer 2014, doch das positive Lebensgefühl soll nun verstärkt auch in der verbalen und optischen Kommunikation des Unternehmens zum Ausdruck kommen.

Der ProWein-Messestand von ZGM präsentiert sich dazu in neuem Design. Die Produktneuheiten zeigen, wie bereits im Vorjahr, wie innovativ die Kellerei am Markt ist und spiegeln das neue Motto wider.

Als eines der Highlights wird die farbenfrohe Hamburger Dragqueen Olivia Jones auf der ProWein den neuen Olivia Jones Cranberry Secco präsentieren. Erleben Sie Olivia Jones persönlich und trinken sie mit ihr ein Gläschen Cranberry-Secco am Sonntagnachmittag ab ca. 16 Uhr, und am Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr: ZGM-Stand A02, Halle 13.

Menschen möchten insbesondere die außergewöhnlichen Momente im Leben mit Freude genießen, und so passen die Steillagen-Rieslinge der Marke Peter & Peter hervorragend zu diesem (neuen ZGM-) Motto. Mühevoll werden die Trauben in den extrem steilen Hängen an der Mosel von Hand gelesen. Die Qualität ist entsprechend hoch. Mit der Pflege der Weinberge in den Steillagen durch die vielen kleinen und größeren Winzerbetriebe setzt ZGM ein Zeichen zum Erhalt der außergewöhnlichen Kulturlandschaft. Die Marke Peter & Peter stellt auf den Etiketten eindeutig das Anbaugebiet, die Geschmacksrichtung und die Qualitätsstufe Qualitäts- oder Prädikatswein heraus. So findet der Endkunde im Handel einfacher den für ihn passenden Wein. Typisch Riesling, sind die neuen Prädikatsweine Kabinett, Spätlese und Auslese in lange Schlegelflaschen gefüllt, um die Wertigkeit der Steillagenweine zu betonen. In zwei verschiedenen Qualitätsstufen, und damit auch Preiskategorien, werden die Qualitäts- und Prädikatsweine aus handgelesenen Weintrauben angeboten. (3,99 bzw. 5,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Auch der neue Coffee Pinotage, eine seltene Spezialität aus Südafrika, der Marke Brandvlei Manor überzeugt mit seiner Wertigkeit. Die Ausstattung besticht, passend zur Weinbezeichnung, durch ihre „Kaffeesack-Haptik“. Der intensive Wein stammt aus Pinotage-Trauben der Region Western Cape in Südafrika. Seine Noten erinnern an dunkle Beeren sowie an dezente Röstaromen von Kaffee und Mokka. Sie entstanden durch das verwendete Eichenholz. Der Coffee Pinotage passt hervorragend zu dunklen Fleischgerichten, herzhaftem Käse oder auch zu dunkler Schokolade. Er eignet sich aber auch ohne Speisekombination für einen gemütlichen Abend zu zweit oder mit Freunden. Angeboten wird der Coffee Pinotage in der hochwertigen, konischen 0,75-l-Flasche und in der praktischen 3,0-l-Bag-in-Box. (4,98 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche und 11,99 € inkl. MwSt./3,0-l-BIB, jeweils empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Für alle Freunde von Fischgerichten bietet ZGM die neue Weißwein-Serie Happy Fish an. Riesling halbtrocken, Chardonnay trocken und Pinot Blanc trocken wurden gemeinsam mit deutschen Gourmetköchen entwickelt. Die Weine sind perfekt auf unterschiedliche Fischgerichte abgestimmt. Mit der Ausstattung in blauer Flasche und der charmant-auffälligen Illustration auf dem Etikett stehen sie für Freude und sind schnell wiedererkennbar. (3,99 – 4,49 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Wer gerne etwas ausgefallener feiert, für den sollte der neue Olivia Jones Cranberry-Secco genau das Richtige sein. Prickelnd, leicht süß, mit einem fruchtigen Geschmack von Cranberry und dezenten Kirscharomen, versetzt er in Partystimmung.
Olivia Jones sagt zu ihrem neuen Secco: „Ich könnte jeden Tag darin baden, wenn mir danach nicht immer die Klamotten so am Körper kleben würden.“ Auf der ProWein am ZGM-Stand A02 in Halle 13 präsentiert sie persönlich ihren Cranberry-Secco: Sonntagnachmittag, ab ca. 16 Uhr, und Montag, von ca. 12 bis 15 Uhr.  (3,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab Februar 2015)

Die Serie Shine erweitert ZGM mit einem aromatisierten, weinhaltigen Maracuja-Minze-Cocktail. Fruchtig und erfrischend-belebend schmeckt er, ist genau das Richtige, um nicht nur im Sommer ausgelassene Lebensfreude zu zeigen. Der neue Cocktail reiht sich ein in die Geschmacksrichtung der Trendgetränke wie beispielsweise Hugo, Sprizzer, Caipirinha oder Kir Royal. (1,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich seit Dezember 2014)

Das Sortiment der alkoholfreien, prickelnden Kinder-Partygetränke, das ZGM seit 2014 führt, bekommt Zuwachs. ZGM ist es gelungen, zwei weltweite Top-Marken mit ihrer außerordentlichen Bekanntheit zu gewinnen. Mit „Die Schlümpfe“ in der Geschmacksrichtung „Berry Mix“ (Beeren) setzt die Kellerei ein Pendant zu den Hello Kitty-Getränken in der Zielgruppe der Vier- bis Achtjährigen und den Fans der Marke. Fruchtig-prickelnd und selbstverständlich alkoholfrei richtet sich das Produkt tendenziell etwas mehr an Jungs. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015) Eine nicht minder bekannte und in 2015 durch die Premiere des Films „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ im Fokus stehende Marke stellt „Star Wars“ dar: Für 8- bis 16-jährige Jungs und alle Junggebliebenen gibt es „Star Wars“ in der Geschmacksrichtung „Apple-Cassis“ (Apfel-Johannisbeere) als neues prickelndes, alkoholfreies Partygetränk. (2,99 € inkl. MwSt./0,75-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015)

Nach mehr als einer Millionen verkaufter „Hello Kitty“-Partygetränke in den Geschmacksrichtungen „Apple-Peach“ (Apfel-Pfirsich) und „Berry Mix“ (Beeren) bietet ZGM diese ab sofort auch in der kleinen 0,2-l-Flasche an. So können unter anderem Gastronomen das aus Fruchtsaftkonzentrat und Kohlensäure bestehende alkoholfreie, fruchtig-prickelnde Partygetränk den jungen Damen stets frisch geöffnet servieren.
(1,49 € inkl. MwSt./0,2-l-Flasche empfohlener Verkaufspreis, erhältlich ab März 2015. Der empfohlene Verkaufspreis der 0,75-l-Flasche liegt bei 2,99 € inkl. MwSt.)

Adresse der Quelle:

www.about-drinks.com/neuheiten-prowein-2015-der-kellerei-zimmermann-graeff-mueller-gmbh-co-kg/

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Pubertät bei Mädchen

Bereits in der Grundschule werden Kinder im Sachkundeunterricht mit dem Thema der Aufklärung vertraut gemacht. Kindgerecht wird dort vermittelt, was während der Pubertät passiert, warum die Jungen den Stimmbruch bekommen und Mädchen die Menstruation (auch Regel oder Monatsblutung genannt).

Auch die Veränderung der Geschlechtsorgane beispielsweise die Entwicklung der weiblichen Brust wird in kleinen Filmen dargestellt. Aufklärung in diesem Sinne hat zwar oberflächlich stattgefunden, spätestens wenn die Pubertät einsetzt werden sie feststellen, dass alles gar nicht so einfach ist, wie es in den Filmen dargestellt wurde. Hier sind die Eltern gefragt, die ihre Tochter in diesem Entwicklungsprozess begleiten.

 

Die Pubertät bei Mädchen – Beispiel

Wenn der eigene Körper plötzlich beginnt sich zu verändern, ist das alles viel aufregender aber auch mit Geheimniskrämerei und Scham verbunden. Anna hat plötzlich die ersten Ansätze zur weiblichen Brust. Sie ist gerade mal zwölf. Anna schämt sich, traut sich nicht vor den anderen Mädchen in der Umkleidekabine ihre Kleidung zu wechseln. Die Jungs lachen über sie, wollen sie ständig angrabschen. Anna fühlt sich mies, sie möchte noch keine vollen Brüste.

Was sie jetzt braucht, ist eine Person mit der sie über all diese Dinge sprechen kann. Die Pubertät setzt bei dem einen sehr früh, bei dem anderen später ein.

Während Anna sich über ihre kleinen Rundungen ärgert, ist Isabel verzweifelt da sie mit sechzehn noch immer flach wie eine Flunder ist. Solche Situationen kennen sicherlich viele.

Ärgern und sich verschließen oder gar verzweifeln bringt nichts, denn alles kommt wie es kommen soll. Die Pickel im Gesicht sehen nicht besonders hübsch aus, gehören jedoch ebenso zur Entwicklung von Mädchen in der Pubertät, wie die Veränderung der Geschlechtsorgane. Die erste Liebe wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Mit den Kindern über die Pubertät sprechen – Aufklärung

Sobald der Körper sich verändert hat und die Psyche mit dieser Veränderung im Einklang ist, wird noch viel mehr passieren auf dem Weg zum Erwachsen werden. Spätestens dann, wenn sich zu scheuen Küssen die ersten intimen Berührungen dazu gesellen und das wunderschöne kribbeln im Bauch einsetzt, ist es an der Zeit über Verhütung nachzudenken. Doch darüber sollten Eltern mit ihren heranwachsenden Kindern unbedingt frühzeitig offen und ausführlich sprechen.

Verhütung – Mädchen

 

Über Geschlechtsverkehr und Verhütung kann nicht früh genug gesprochen werden. Gerade in der heutigen Gesellschaft, wo schon Kinder, Kinder bekommen, ist Aufklärung doppelt und dreifach wichtig.
Es geht nicht nur um die Pille, vor allem auch um Kondome. Denn es geht nicht nur darum dass diese vor unverhofften Kindersegen schützen. Bei aller Liebe geht es vor allem auch um die Gesundheit. Aids und andere Geschlechtskrankheiten gibt es immer noch. Daran sollte bei der Aufklärung auch gedacht werden.

 

zum Artikel:

www.vorname.com/ratgeber/pubertaet-aufklaerung/pubertaet-bei-maedchen-502

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Champagner, Sekt und Co.: Prickelndes zu Pute und Gans

Edler Wein zum Fest­tags­braten ist ein Klassiker. Doch passen auch Sekt oder Champagner dazu? „Absolut“, sagen Kenner. Wenn die Qualität stimmt. test gibt Tipps, was zu Ente, Gans und Co. am besten passt und worin sich die verschiedenen Schaum­weine – von Champagner bis Prosecco – eigentlich unterscheiden. Und deckt auf, dass der Vater des Champagners höchst­wahr­scheinlich kein Franzose war.

Es muss nicht immer Champagner sein

Rinderhüfte auf Champagnersoße, gefüllte Kräuterpoularde, Lamm­keule im Gemüsebett: Zu diesen Gerichten empfiehlt der Meisterkoch Menon Champagner – so wie zu jedem fünften seiner vielen Rezepte. Der populäre Küchenchef hat sie auf mehr als 400 Seiten für den französischen Königs­hof gesammelt und als Rezept­buch publiziert – anno 1755. Gut 250 Jahre später sind die Ratschläge des legendären Maître noch immer aktuell: Im Drei-Sterne-Restaurant „Schwarz­wald­stube“ im baden-württem­bergischen Baiers­bronn werden sogar voll­ständige Menüs von dem edlen Tropfen begleitet. „Es muss aber nicht Champagner sein“, sagt der lang­jährige Küchenchef Harald Wohl­fahrt. „Wenn die Qualität stimmt, sind Sekt oder Crémant tolle Alternativen.“

Auf eine verkaufte Flasche Schampus kommen über 30 Flaschen Sekt

Die Verbraucher sehen das offen­bar ähnlich. Vom Champagner, dem König der Schaum­weine, kamen im vergangenen Jahr stolze 12 Millionen Flaschen in den deutschen Handel. Mit mehr als 410 Millionen verkauften Flaschen hatte Sekt im gleichen Zeitraum dennoch die Nase weit vorn.

Tipp: Sekt, Champagner, Crémant und Cava sind Qualitäts­schaum­weine. Als solche müssen sie sich ihre Perlen selbst „verdienen“. Mehr dazu unter Herstellungsverfahren. Für Perl­weine gilt das nicht Prosecco und Rosé.

Sekt in Champagner-Qualität

Wer zum Fest einen wirk­lich guten Tropfen genießen will, sollte sich von traditions­reichen Namen nicht blenden lassen. Das belegte bereits unser erster großer Sekt- und Champagner-Test im Jahr 1967. Auch der Preis sagt nicht immer etwas über die Güte eines Schaum­weins aus: In einigen unserer älteren Tests waren die besten Produkte zugleich die billigsten; auch Sekt aus Tank­gärung und Champagner vom Discounter konnten mehr­fach über­zeugen.

Tipp: Besonders hoch­wertig produzierten Sekt erkennen Sie am Hinweis „traditionelle/klassische Flaschengärung“ auf dem Etikett. Er erreicht oft Champagner-Qualität, ist aber meist billiger, Test Sekt und Champagner, test 1/2011.

Die Kunst des Kombinierens

Für eine stimmige Kombination aus Speise und Getränk sollten je nach Gericht fruchtige oder herbe Geschmacks­noten die Aromen der einzelnen Gänge ergänzen. Weinhänd­lerin Anja Schröder: „Frischer, leichter Schaum­wein passt zu Meeresfrüchten, Fisch und hellem Fleisch wie Pute oder Huhn. Champagner, die gereift und herb sind, verlangen dagegen nach kräftigen Tönen. Sie harmonieren mit Rind, Lamm, Ente und Gans.“ Der Nachtisch braucht dann lieblichere Noten: „Zu süßen oder beerigen Desserts passen halb­trockene, milde Schaum­wein­typen“, so die Expertin.

Tipp: Käse und Sekt – das schmeckt. Milder Käse harmoniert mit fruchtigen Sekts­orten. Zu kräftigem Hartkäse wie Parmesan kann es auch ein herber Champagner sein.

12 Stück Würfel­zucker pro Flasche

Ob ein Schaum­wein süß schmeckt, liegt neben dem Säure- auch am Zucker­gehalt. Steht auf dem Etikett zum Beispiel „extra brut“ (sprich: „brütt“) enthält er maximal 6 Gramm Zucker pro Liter. Bei „mild“ oder „doux“ (sprich: „duh“) dürfen es 50 Gramm sein oder mehr – umge­rechnet auf eine 0,75-Literflasche gut 12 Stück Würfel­zucker.

Die Kohlensäure im Schaum­wein sorgt dafür, dass Süße weniger intensiv wahr­genommen wird. Deshalb gelten für ihn andere Rest­zucker­gehalte als für stillen Wein. Trockener Sekt etwa darf zwischen 17 und 32 Gramm Zucker pro Liter enthalten, ein trockener Wein maximal 9 Gramm.

Tipp: Wer auf Kalorien achtet, sollte neben dem Zucker- auch auf den Alkohol­gehalt schauen. Je hoch­prozentiger der Schaum­wein, desto mehr Kalorien hat er.

Champagnerkraut und Sekt-Sorbet

Sekt und Champagner schme­cken nicht nur pur, man kann auch hervorragend mit ihnen kochen. Sternekoch Wohl­fahrt verwendet sie zum Beispiel, um Soßen eine besondere Note zu geben. Beliebt sind Champagner- und Sekt-Sorbets zum Dessert.

Tipp: Für die Edel­variante des klassischen Sauerkrauts fügen Sie kurz vor Ende der Garzeit einen Schuss Champagner hinzu. Er macht das Kraut frisch im Geschmack. Das klappt auch mit Rotkohl.

Eine eng­lische Erfindung?

Nicht geklärt ist die Frage, wem Gourmets die Erfindung des Champagners verdanken und wer ihn das erste Mal bewusst hergestellt hat. Der Legende nach ist der französische Mönch Dom Pérignon dafür verantwort­lich. Beim Anblick seines ersten, selbst­gekelterten Schaum­weins soll er ausgerufen haben: „Brüder kommt schnell, ich trinke Sterne!“ Wahr­scheinlicher ist es aber, dass der Vater des Champagners ein Engländer war: Der Chemiker Christopher Merret präsentierte bereits 1662 ein entscheidendes Schrift­stück. Lange bevor Dom Pérignon sein Amt als Kellermeister antrat, beschrieb er, wie man Wein mit Zucker und Hefe zu einer zweiten Gärung und damit zum Perlen bringt. Für die Engländer spricht auch, dass der Champagner-Hersteller Moët & Chandon die Geschichte des glück­lichen Mönchs erst mehr als hundert Jahre nach dessen Tod lancierte.

Tipp: Schenken Sie Sekt und Champagner am besten in tulpenförmige Gläser ein. In Schalen geht die Kohlensäure aufgrund der großen Oberfläche zu schnell verloren.

So laut wie ein Press­luft­hammer

„Guter Schaum­wein ist keine Frage des Preises und der Herstellung“, resümiert Weinhänd­lerin Anja Schröder. „Am Ende entscheidet der Geschmack.“ In ihrem Geschäft in Berlin hat sie täglich mit Champagner-Verehrern und Sekt-Freunden zu tun.

Ihre Beob­achtung: Männer und Weinlieb­haber greifen eher zu Champagner, Frauen und junge Leute bevor­zugen meist Sekt. Schröders Erklärung: „In den herben Charakter des Champagners muss man sich hinein­trinken. Sekt ist mit seinen fruchtig-frischen Aromen geschmack­lich unkomplizierter.“

Übrigens: In ausgelassener Stimmung die Korken knallen zu lassen – das kann eine extreme Erfahrung werden. Der Verschluss beschleunigt auf bis zu 50 Kilo­meter pro Stunde und knallt dabei bis zu 110 Dezibel laut. Das ist in etwa so laut wie ein startendes Flugzeug oder ein Press­luft­hammer beim Straßenbau.

 

Original:

www.test.de/

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Sex braucht Sicherheit

Viele Frauen haben gern Sex, wenn der Partner ihnen Sicherheit vermittelt, weiß Paartherapeut Oskar Holzberg.

 
„Du möchtest mit mir schlafen. Ich weiß ja was du brauchst. Ich weiß, dass du dich mir dann nah fühlst. Aber ich kann das so nicht. Vor allem, wenn ich mich gerade vorher noch so von dir kritisiert gefühlt habe.“ Frau V. lächelt ihren Mann unsicher an, der jetzt ganz erwartungsfroh guckt, aber nichts sagt. Sie schaut mich etwas ratlos an. „Wir sehen uns den ganzen Tag nicht“, sagt sie weiter an ihren Mann gerichtet, „und dann kommst du nach Hause, meckerst über das Chaos, wir bringen die Kinder ins Bett. Und meistens läufst du dann noch eine Runde, und ich gucke noch Nachrichten. Und dann sind wir beide geschafft, und es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Und… und ich habe dann schon immer Angst. Und hoffe, dass du müde bist. Ich weiß ja, dass du dich dann abgelehnt fühlst, wenn ich nicht mit dir schlafen will. Und dann mache ich es auch, aber… eigentlich geht das nicht für mich.“

Frau V. fängt an zu weinen. Frau V. schläft gerne mit ihrem Mann. Aber nicht immer, wenn er es möchte. Und vor allem nicht, wenn sie gar keine innere Verbindung zu ihm fühlt. Aber irgendwie fühlt sie sich auch schuldig und kleinlich, dass sie ihrer Lust nicht freier nachgeben kann. Denn im Grunde ist es doch wunderbar, dass ihr Mann sie so begehrt. Was auch Herr V. findet. Er kommt zu sich, wenn er die anstrengende Welt hinter sich lassen kann, und kann es gar nicht erwarten, zu seiner Frau unter die Laken zu schlüpfen. Der Partner, der weniger Lust verspürt, bestimmt die Sexualität. Frau V. fühlt und weiß das. Aber sie empfindet keine Macht – eher Ohnmacht durch ein Dilemma, das sie nicht lösen kann.

Ein Dilemma, das viele Paare erleben. Männer scheinen durch Sex zur Nähe zu finden. Frauen hingegen finden eher durch emotionale Nähe zum Sex. Soziologen sehen die Geschlechterrollen als Ursachen hierfür an. Frauen sind mehr auf eine sichere Bindung angewiesen. Sie waren und sind wirtschaftlich abhängiger. Sie können schwanger und dann verlassen werden. Sie haben – weil sie sich nur in einem bestimmten Lebensalter fortpflanzen können – schlechtere Chancen auf dem Heiratsmarkt. Auch psychologische Studien zeigen, dass bei Frauen, anders als bei Männern, bei sexueller Erregung auch Hirnregionen aktiv sind, die für Urteile und Entscheidungen zuständig sind.

Lust wird immer im Zusammenhang mit der Situation und den Umständen erlebt. Sexuelle Erregung ist also damit verbunden, wie geborgen und vertraut sich die Beziehung anfühlt. Entsprechend zeigt sich in Untersuchungen, dass die langjährigen Paare, die sich einander insgesamt näher fühlen, auch ihre Sexualität als befriedigender einschätzen.

In einer festen Liebesbeziehung ist sexuelle Erregung also davon abhängig, wie nah und verbunden wir uns fühlen. Auch auf die Gefahr hin, vulgär zu klingen und dazu aufzufordern, ziemlich berechnend vorzugehen, habe ich Männern wie Herrn V. schon gesagt: „Wer ficken will, muss freundlich sein.“ Das prägt sich ein, ist leicht einzusehen und beschreibt einen von Männern häufig übersehenden Aspekt in der Sexualität von Paaren. Sex braucht Sicherheit.

 

Link zur Homepage:

http://www.brigitte.de

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Hostels und Jugendherbergen: Wo Skifahrer günstig übernachten

Der Schnee ist da, endlich! Seit Weihnachten rieselt es. Wer wie ich kurzfristig über die freien Silvestertage in die Berge wollte, ist beim Blick auf die Preise für das kurzfristige Skivergnügen allerdings aus den Bindungen gekippt.

Denn über Silvester kurzentschlossen in den Schnee zu reisen, kommt preislich gesehen einem Sabbatical in der Karibik gleich. Glückwunsch an alle, die sich rechtzeitig über Neujahr in den Bergen eingebucht haben.

Mit ein bisschen Insiderwissen muss auch spontaner Winterspaß nicht teuer sein. Denn man kann in den Alpen durchaus günstig nächtigen.

In Saas Fee zum Beispiel hat diesen Winter das Wellness Hostel 4000 eröffnet, eine futuristische Herberge mit angeschlossener Saunawelt und Preisen wie im letzten Jahrhundert. Bereits ab 40 Euro pro Nacht kann man dort einchecken, Frühstück inklusive. Gut, dafür teilt man sich das Zimmer mit fünf Leuten und duscht auf dem Gang. Intimität kostet extra: 130 Euro zahlt man für ein Doppelzimmer mit allem Schnick und Schnack – aber für Saas Fee bleibt das trotzdem ein Schnäppchen.

Überhaupt sind Hostels und Jugendherbergen gute Orte für die Nächte zwischen zwei Skitagen. In vielen Häusern in der Schweiz (www.youthhostel.ch) und Österreich (www.oejhv.at) übernachtet man in Zwei- bis Vierbettzimmern, einige Herbergen haben sogar Doppelzimmer mit eigenem Bad. Und oft Top-Lagen.

Das Youthpalace in Davos zum Beispiel ist ein ehemaliges Kurhaus und liegt nur einige Gehminuten von der Parsennbahn entfernt. Von der Terrasse aus hat man einen tollen Blick auf Bergpanorama und Wolfgangsee. Die Jugendherberge in Valbella-Lenzerheide liegt sogar direkt an der Piste.

Die Jugendherberge in Zermatt zählt mit ihrem futuristischen Anbau zu den modernsten in Europa. Mit etwas Glück schaut man hier sogar vom Bett aufs Matterhorn.

Und wer gerne mal gucken will, wie Stars und Sternschnuppen urlauben, kann in der Jugendherberge St. Moritz einchecken. Das Hostel liegt so zentral im Ort, dass man den Menschen in Pelzmänteln vom Zimmer aus zuprosten kann. Und wer mehr als eine Nacht bleibt, zahlt für den Skipass für die Skigebiete in St. Moritz nur 35 Franken (29 Euro) pro Tag.

Auch die Österreicher wissen, wie man uns Skifahrer günstig auf den Berg bringt. Das Haus Seespitz in Zell am See zum Beispiel hat einen Top-Skibus-Anschluss – nicht nur an das Skigebiet Kaprun.

Nett ist auch die Jugendherberge Innsbruck: Gleich drei Skigebiete sind von dort per Bus zu erreichen – und zum Après-Ski liegen zahlreiche Bars und Restaurants um die Ecke. Und die Jugendherberge Heiligenblut liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern an der Skipiste.

Zur Person

  • Louis Hermic

    Das Skifahren hat Stéphanie Souronschon mit vier Jahren gelernt. Heute verbringt die Journalistin ihre Freizeit am liebsten in den Alpen. Ihr Job als freie Autorin hat sie nach Hamburg verschlagen – inzwischen weiß sie, welche Fluglinien die Skier gratis transportieren und mit welchem Bus man am schnellsten ins Skigebiet kommt. Trotzdem ahnt sie: Eine Stadt ohne Berge und Schnee ist auf Dauer kein Lösung.

    Im Pisten-Blog erzählt Souron vom langen Warten auf den Schnee, von Neuheiten in den Skigebieten, philosophiert über das beste Hüttengericht und alles, was im Winter draußen Spaß macht.

Original-Quelle:

www.spiegel.de

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Gefüllte Paprikaschoten

Zutaten

Paprikaschote(n)
4 Scheibe/n Weißbrot
1 EL Öl (Olivenöl)
1 Zehe/n Knoblauch
200 g Feta-Käse
3 EL Schmand
  Salz
  Pfeffer
  Thymian
  Petersilie
1 EL Kapern
2 Dose/n Tomate(n) (Pizzatomaten)
  Salz
  Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 550 kcal

Paprikaschoten waschen, Deckel abschneiden und aushöhlen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Weißbrot in Würfel schneiden und darin rösten, den Knoblauch dazupressen und kurz mitrösten. Feta würfeln, mit dem Schmand, Salz, Pfeffer, Thymian, Kapern und klein gehackter Petersilie mischen. Zuletzt die gerösteten Brotwürfel untermischen. Das Ganze in die Schoten füllen, Deckel draufsetzen und in eine Auflaufform stellen. Die Pizzatomaten mit Salz und Pfeffer würzen, um die Paprikaschoten verteilen und für ca. 45 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Vorsicht, die Schoten werden oben schnell dunkel (evtl. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken).

zum Artikel:

www.chefkoch.de/rezepte

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