Schlummern – Flugzeug-Schlaf: Männer dösen leichter, Frauen brauchen länger

Nickerchen über den Wolken: Wenn es um das Thema Schlafen im Flugzeug geht, scheiden sich die Geister. Während die einen schon beim Schließen der Türen ins sprichwörtliche Reich der Träume fallen, bekommen andere selbst auf einem 13 Stunden-Flug kein Auge zu. Holiday Extras, ein auf Reise-Extras spezialisierte Unternehmen aus München, hat eine Umfrage rund ums Schlummern in 11.000 Metern Höhe durchgeführt. Rund 1.000 Teilnehmer haben sich an der Studie beteiligt.

Ein Drittel schläft leicht mal ein:

Rund 31 Prozent der Befragten gaben an, überall schlafen zu können. Daher fällt es diesen Passagieren auch nicht schwer, auf dem Flug in einer engen Economy Class zu schlummern. Knapp 17 Prozent sehen das jedoch ganz anders. Sie schlafen während der Reise in der Luft praktisch keine Minute. Mit knapp 29 Prozent gab etwa ein Drittel an, zumindest mal kurz weg zu dösen.

Herren dösen schneller:

Schaut man sich die Antworten je nach Geschlecht an, fällt auf, dass sich die Herren der Schöpfung etwas leichter tun. Von denen, die im Flieger gut schlafen können, gehen gut 60 Prozent auf das Antwortkonto von Männern.

Musik als Mittel zur Beruhigung:

Neben der Fähigkeit, im Flugzeug zu schlafen, hat Holiday Extras auch nachgeforscht, was Reisende tun, um den süßen Träumen nachzuhelfen. Knapp 25 Prozent versuchen, den Schlaf mit Musik zu fördern. Nur gut sechs Prozent greifen zu einem Glas Wein oder Bier. Noch ein halbes Prozentpunkt weniger nutzt die Wirkung von Schlaftabletten.

Herren greifen eher zu Tabletten:

Nach Geschlechtern betrachtet, scheinen Frauen ganz besonders auf die Wirkung von Klang zu reagieren. Rund zwei Drittel der Befragten, die Musik als Einschlafhilfe nannten, sind Damen. Genau umgekehrt sieht es bei der Verteilung aus, wenn man sich ansieht, ob Reisende zu Wein und Bier greifen. Auch bei den Pillen tendieren mit knapp 59 Prozent deutlich mehr Herren der Schöpfung zu diesem Hilfsmittel. (red, 6.2.2017)

Quelle:

http://derstandard.at/2000052181037/

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Allein auf Städtereise – so wird’s ein Spaß!

Städte sind das ideale Ziel für Alleinreisende

Egal, ob in Rom, Paris, Dubai, Florenz, New York oder Barcelona … bei einer Städtereise wird es auch allein nie langweilig – es gibt so unglaublich viel zu gucken und zu unternehmen! Weiterer Pluspunkt: Anders als beim Strandurlaub ist man in der Stadt nicht nur mit Familien und Paaren konfrontiert, die tendenziell unter sich bleiben wollen, sondern mit den unterschiedlichsten Menschen. Und das sollten wir für uns nutzen: Wer Kontakt zu Einheimischen bekommt, erlebt eine Stadt viel intensiver und schließt vielleicht sogar Freundschaften. Viele Apps und Websites machen es uns leicht, Locals kennenzulernen. Wir stellen die besten vor.

Mit Einheimischen essen

Die Angst davor, allein im Restaurant sitzen zu müssen – womöglich noch am Katzentisch – hält nicht wenige Frauen davon ab, solo zu verreisen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, gemeinsam mit Einheimischen zu essen und dabei nicht nur Leute, sondern auch die lokale Küche kennenzulernen.

Die Website www.eatwith.com bringt in rund 200 Städten Menschen zusammen, die gern und gut kochen und solche, die kulinarisch interessiert sind und auch das Leben der Einheimischen kennenlernen möchten. Für rund 30 bis 80 Euro pro Menü und Abend sitzt man dann zum Beispiel mitten in Florenz bei Patrizia am Esstisch, genießt ein florentinisches Menü und ist sofort mittendrin im Geschehen der Stadt. Oder man genießt bei Maria in der Nähe des Pariser Rodin Museums besten französischen Käse und Wein.  
Weitere gute Apps und Websites sind www.vizeat.com und www.travelingspoon.com (vor allem in Asien).

Sich von Einheimischen die Stadt zeigen lassen

Bei globalgreeternetwork.info kannst du in mehr als 100 Städten Einheimische treffen, die dir ihre Lieblingsorte und Geheimtipps zeigen. Oder genau das, was du suchst: Shops, Parks, Kirchen, Museen. Das tun sie nicht für Geld, sondern einfach, weil sie Lust dazu haben. Wunderbar!

Bei www.trip4real.com kosten die Sightseeing-Touren mit Einheimischen etwas, aber nicht viel. So kann man Amsterdam mit dem Fotografen Mathieu entdecken und dabei fotografieren lernen und tolle Fotos mit nach Hause nehmen (55 Euro) oder nachts mit Maria in Barcelona durch die Clubs ziehen (40 Euro). Bei einer Yoga-Schnupperstunde in Hamburg mitmachen oder mit Einheimischen in Madrid ins Kino oder ins Museum gehen? Bei www.meetup.com findet ihr Leute mit gleichen Interessen für gemeinsame Unternehmungen.

Tipps von Einheimischen (ohne sie zu treffen)

Du liebst es, ganz allein um die Häuser zu ziehen und endlich mal mit niemandem reden zu müssen, ein Eis zu essen, wo du gerade Lust hast, und dich auf die Wiese im Park zu lümmeln, wenn dir die Füße wehtun? Bei www.likealocalguide.com verraten Bewohner von fast 400 Städten ihre Geheimtipps und die Orte in ihrer Heimatstadt, die sie am schönsten und inspirierendsten finden. www.spottedbylocals.com funktioniert ähnlich – in 67 Städten rund um den Globus. Und wer nicht so aufs Geld schauen muss, kann sich bei www.insiderei.com von den (oft tollen, aber recht kostspieligen) Tipps einheimischer Kreativer und Kulturschaffender inspirieren lassen.

Bei Einheimischen übernachten

Bei Airbnb könnt ihr ein Zimmer bei Einheimischen buchen, beim Gastgebernetzwerk Couchsurfing geht das sogar kostenlos. Eine gute Alternative zum anonymen Hotel sind auch Hostels, die mittlerweile viel mehr sind als laut und miefig, und die sich wunderbar eignen, um andere Reisende kennenzulernen. 

Wir wünschen euch tolle Erlebnisse bei eurem nächsten Städtetrip!

Hier der Link dazu:

www.brigitte.de

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Gefüllte Paprika – Mexican Style

Zutaten

Paprikaschote(n), bunt gemischt
250 g Rinderhackfleisch
Zwiebel(n), gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen, 265 g Abtropfgewicht
60 g Reis, gekochter (Rohgewicht)
1 kl. Dose/n Mais, 140 g Abtropfgewicht
1 kl. Glas Salsa, 200 ml
120 g Cheddarkäse, gerieben
Karotte(n), geraspelt
Knoblauchzehe(n), gehackt
  Guacamole und Crème fraîche, optional
1 TL Kreuzkümmelpulver
2 TL Korianderpulver
2 1/2 TL Paprikapulver
  Cayennepfeffer
  Salz
  Olivenöl

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Backofen auf 180 °C Grad vorheizen.

Die Paprikaschoten putzen. Einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Paprika aufrecht in einen Bräter oder eine hohe Auflaufform stellen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig braten. Zwiebel und Knoblauch dazu geben und kurz mitdünsten. Gewürze darüber streuen und anrösten. Kidneybohnen, Mais und Karotten unterrühren. Reis, die Hälfte des Käses und die Salsa zufügen und ebenfalls unterrühren.

Die Hackfleischmasse in die Paprika füllen und mit dem Rest des Käses bestreuen. Restliche Füllung im Bräter verteilen. Im vorgeheizten Ofen in 35 – 40 min goldbraun backen.

Mit Guacamole und Crème fraîche servieren.

 

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Katalonien: Ein starkes Comeback

Dass ich Katalonien endgültig verfallen war, merkte ich, als mir sehr heiß wurde. Ich meine nicht am Strand – es gibt herrliche Strände in Katalonien, aber die gibt es ja woanders ebenso. Ich meine auch nicht beim Wandern im Priorat, obwohl Wandern im Priorat mit das Schönste ist, was man im Leben machen kann. Nein, ich meine beim Correfoc.

Correfoc, das heißt Feuerlauf und ist in fast jeder katalanischen Gemeinde der Höhepunkt der Festa Major – des jährlichen mehrtägigen Sommerfestes zu Ehren der örtlichen Schutzheiligen. Beim Correfoc drücken diese Heiligen ein Auge zu, denn da ist der Teufel los. Buchstäblich. Da tut die Hölle ihren Schlund auf und entlässt ihre Kreaturen: Drachen und Feuerbestien aller Art, bis hin zu Flammen speienden Riesenmaultieren. Und um diese pyromanischen Pappmaschee-Monster herum wimmeln Mengen von rasenden Dämonen, die Funken sprühende Forken schwingen. Der Donner der Trommeln und das Quäken der gralles, der katalanischen Schalmeien, gehen bald unter in dem Lärm, mit dem das Pandämonium Jagd aufs Publikum macht. Wer dabeisteht, wird gnadenlos mit hineingerissen in den Taumel aus Licht und Krach und Hitze; wird durchgeschüttelt, aufgerüttelt, durcheinandergewirbelt; und tastet sich dann irgendwann, rußverschmiert und schweißgebadet, aus einem ganz anderen Bewusstseinszustand wieder zurück in die Normalität.

 

Wenn es darum geht, Katalonien oder die Katalanen zu charakterisieren, muss oft das Brauchtum herhalten. Vorzugsweise die Sardana, der komplizierte Ringelpiez, zu dem der Künstler Santiago Rusiñol das Bonmot prägte: „Die Sardana hat den Rhythmus Kataloniens – das Herz tanzt, der Kopf rechnet.“ Oder auch die castells, die berühmten Menschentürme, deren Bau in Katalonien Volkssport ist und ein besonders eindrucksvolles Sinnbild für die Tugend des sozialen Zusammenhalts abgibt. Ich finde aber den Correfoc genauso vielsagend. Als Ritual, um „mal alles rauszulassen“ und ein Tänzchen mit den Dämonen, auch den eigenen, zu wagen. Ein Ritual übrigens, das über Jahrhunderte erprobt ist und bei dem die Einzigen, die sich verletzen, leichtsinnige Touristen sind. Wenn Sie also mitwirbeln wollen, ziehen Sie bitte keine Sonntagskleidung an, Kapuze und Augenschutz verstehen sich von selbst.  

So ein Correfoc ist das Hochamt der rauxa. Und rauxa (gesprochen „rauscha“) ist das, wonach es klingt: ein Zustand der Übergeschnapptheit, der einem alten Klischee zufolge die eine Seite des katalanischen Wesens ausmacht. Die andere Seite ist demnach seny (gesprochen „senj“) – Besonnenheit, Vernunft, Geschäftssinn. Um die vermeintlich nüchternen Katalanen gegen die ach so impulsiven Spanier abzugrenzen, hieß es bei dieser Zuschreibung früher gebetsmühlenhaft, seny sei die Regel und rauxa die seltene Ausnahme. Man macht ja auch nicht jede Woche einen Correfoc. In den letzten Jahren aber hat sich das katalanische Image gerade in Deutschland stark in Richtung rauxa verschoben: Wie können die so verrückt sein, sich von Spanien loslösen und ihren eigenen Staat gründen zu wollen?

 

Das lassen Sie sich am besten von ihnen selbst erklären. Hier nur so viel: Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die Unabhängigkeitsdebatte für viele Katalanen und auch für viele Spanier ein riesiges und sehr aufwühlendes Thema ist. Und versuchen Sie es weniger einseitig zu betrachten, als es die deutsche Presse oft tut. Wenn es um den katalanischen independentisme geht, übernehmen die Korrespondenten, die ja durchweg in Madrid sitzen, erstaunlich unkritisch die Haltung spanisch-zentralistischer Kreise. Da ist viel ranziges Ressentiment im Spiel, auch immer noch viel unverdaute Propaganda aus der Franco-Zeit, als der Diktator aus Spanien eine rückständige Monokultur machen wollte.

Je nach politischen Vorlieben mag man die katalanisch-spanische Geschichte unterschiedlich bewerten, zweierlei lässt sich aber kaum abstreiten. Erstens: Dass Katalonien heute zu Spanien gehört, ist die Folge einer gewaltsamen Besetzung, nicht einer freiwilligen Übereinkunft. Die Kapitulation Barcelonas im Erbfolgekrieg besiegelte 1714 die Eingliederung der katalanisch-sprachigen Gebiete in das Reich der Bourbonenkönige. Zweitens: Jahrhundertelang hat sich dieses siegreiche Spanien mal mehr, mal weniger rabiat bemüht, die katalanische Sprache und Kultur zu unterdrücken. Am schlimmsten unter dem Franco-Regime, für das die eigensinnigen Katalanen neben den Kommunisten und den Anarchisten das Hauptfeindbild waren. Vor diesem Hintergrund reagiert die katalanische Bevölkerung auch heute noch sehr hitzig, wenn der spanische Staat, so wie in den letzten Jahren, wie- der versucht, ihre mühsam erkämpften Autonomierechte zurückzuschneiden.

Link zum Artikel:

http://www.zeit.de/entdecken/reisen/

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Urlaub trotz Trump

Der nächste Präsident schreckt deutsche Touristen nicht ab, im Gegenteil: Die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Ohnehin ist Experten zufolge der Dollarkurs meist wichtiger für das Buchungsverhalten als der Ausgang von Wahlen. Und momentan ist der Kurs günstig.

 

Bei der Frage, wohin man noch reisen mag, geht es um Ängste und Sicherheit, aber auch um Sympathie und Abneigung. Will man hin oder nerven einen die Nachrichten aus einem Land dermaßen, dass kein Wolkenkratzer hoch, kein Strand romantisch, kein Canyon faszinierend genug sein kann, um sich mit all dem auch noch im Urlaub auseinanderzusetzen? Im Fall der Vereinigten Staaten war diese Frage vor zwei Monaten plötzlich allgegenwärtig. Trump! Präsident! Wahnsinn! Schnell wurde spekuliert, viele Deutsche könnten nun die Lust auf das Land verlieren, ähnlich wie zu Zeiten von George W. Bush.

Kurioserweise kam eine repräsentative Umfrage für das Buchungsportal Holidaycheck im November vergangenen Jahres zum Ergebnis, dass deutlich mehr Befragte (49 Prozent) im Juni angaben, die USA unter einem Präsidenten Trump meiden zu wollen, als nach seinem Sieg – da waren es nur noch 39 Prozent. Doch wie buchen die Deutschen tatsächlich, seit der große Knall vom 8. November etwas verhallt ist?

Veranstalter zeigen sich auf Nachfrage Anfang Januar gelassen: Der Anbieter America Unlimited meldet nach „spürbarer Zurückhaltung“ in der Woche nach der Wahl zurzeit eine Verdopplung der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Canusa liegen die Buchungen im „einstelligen Plus“. Thomas Cook hat „keine Buchungsrückgänge“, man sei zufrieden und habe besonders für den Westen der USA das Angebot ausgebaut. Tui sieht die Nachfrage „ungebrochen hoch“, auch hier wurde der Katalog für 2017 erweitert. FTI beobachtet den Dollarkurs und die Einreisebestimmungen, kann aber im Moment keine Rückgänge feststellen. Der Dollarkurs ist ohnehin meist entscheidender für die Buchung als der Ausgang von Wahlen, zurzeit gibt es für 95 Eurocent einen Dollar. Visit USA, offizieller Tourismus-Vermarkter des Landes, sieht bisher keinen Grund zur Sorge, es sei aber noch zu früh für ein Fazit zu einem Trump-Effekt.

Aus Slowenien übrigens, der Heimat der künftigen First Lady, wird ein „Melania-Rausch“ im Tourismus gemeldet. Das Fremdenverkehrsamt in Ljubljana verkündet deutlich gestiegenes Interesse, besonders bei Besuchern aus den USA.

Aufgespürt auf:

http://www.sueddeutsche.de/

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Hausrat­versicherung: Die besten Tarife für Sie

Eine Hausrat­versicherung schützt vor den Folgen großer und kleiner Katastrophen: Die Haustür wird aufgebrochen, die Wohnung verwüstet, ein Wasser­rohr bricht oder das Fahr­rad wird geklaut. Doch nicht jeder Tarif bietet für alle Fälle umfassenden Schutz. Mit unserem Versicherungs­vergleich können Sie leicht ermitteln, welcher Tarif perfekt zu Ihnen, Ihrem Hausrat und Ihrer Wohnungs­größe passt – und wenig kostet. Die Preis­unterschiede betragen bis zu mehreren hundert Euro.

Viel Geld sparen mit dem Versicherungs­vergleich

Vergleichen, wechseln, sparen. Ein Check Ihrer aktuellen Hausrat-Police kann sich finanziell lohnen. Unsere Analyse zeigt: Zwischen dem güns­tigsten und teuersten Angebot für die gleiche Wohnung liegen mitunter mehrere hundert Euro. Die Analyse der Stiftung Warentest mit laufend aktualisierten Daten zeigt Ihnen schnell, wie Sie sich besser und güns­tiger versichern können. Die Kündigung eines Versicherungs­vertrages ist zum Ende der Vertrags­lauf­zeit, oft mit einer Frist von drei Monaten möglich – oder nach einem Versicherungs­fall.

Das bietet die Auswertung der Stiftung Warentest

  • Erst- und Zweit­wohnungen. Wir berechnen Ihnen Versicherungs­beiträge für ständig bewohnte Wohnungen. Auch Zweit­wohnungen und Ferien­häuser können berück­sichtigt werden, ebenso Häuser mit einem Stroh-, Schilf- oder Holz­dach.
  • Zusatz­versicherungen. Der Versicherungs­schutz kann um eine Elementarschaden-Zusatz­versicherung, Diebstahls­schutz für Fahr­räder oder eine Glas­versicherung erweitert werden.
  • Mehrere Abfragen. Der Versicherungs­vergleich kostet 7,50 Euro. Nach dem Bezahlen erhalten Sie eine Trans­aktions­nummer (TAN). Diese bleibt drei Monate gültig. Sie können den Vergleich für zwei Versicherungs­orte, also für zwei Wohnungen, nutzen – beliebig oft. Tipp: Notieren Sie die TAN, damit Sie erneut auf den Tarif­rechner zugreifen können. Weitere Fragen zum Vergleich beant­worten wir in den FAQ Analyse.

Warum kostet der Vergleich Geld?

Auch andere Onlineportale bieten Vergleiche zur Hausrat­versicherung an, oft gratis. Unsere Auswertung hingegen kostet 7,50 Euro. Der Grund: Die Stiftung Warentest kassiert keine Provision von den Versicherern, schließt keine Versicherer aus und vergleicht aktuelle Tarife am Markt. Bei Grati­sportalen fehlen mitunter selbst große und preisgüns­tige Versicherer. Weitere Vorteile unserer Analyse: Hier gibt es keine Voreinstel­lungen und Ihre Daten bei test.de sind sicher. Wir behandeln sie streng vertraulich und geben sie nicht weiter. All Ihre Angaben werden sofort nach der Auswertung wieder gelöscht. Sie müssen also nicht befürchten, im Nach­hinein Werbemails von Versicherern zu erhalten.

Schutz fürs Fahr­rad und nach Elementarschäden

Von jeder Police können Sie einen Stan­dard­schutz erwarten. Dazu gehört die Absicherung der Risiken Brand, Blitz­schlag, Explosion und Implosion, zum Beispiel wenn ein Gasherd explodiert und die Wohnungs­einrichtung ruiniert. Mit dabei sind stets auch Leistungen nach Einbruch­diebstahl, Vandalismus, Raub, Hagel und Sturm ab Wind­stärke acht und Leitungs­wasser­schäden. Aber auf die Details kommts an! Unsere Analyse hilft Ihnen, Policen zu finden, die nicht nur günstig sind, sondern auch exakt zu Ihrem Hausrat und Ihrem Bedarf passen. So berück­sichtigt unser Versicherungs­vergleich unter anderem:

  • Elementar­schutz. Sie wollen Möbel oder elektronische Geräte vor Naturgefahren wie eine Über­schwemmung durch Starkregen mitversichern? Dann benötigen Sie eine Police mit Elementar­schutz.
  • Fahr­räder. Auch Fahr­räder gehören heute in vielen Haushalten dazu. Da ist es empfehlens­wert, das Rad über die Hausrat­police gegen Diebstahl mitzuver­sichern. Doch manche Policen helfen hier nur einge­schränkt. Wir zeigen Ihnen Tarife, bei dem das Rad rund um die Uhr gut versichert ist, auch wenn es nur mit einem separaten Schloss gesichert ist und draußen parkt.
  • Glasschäden. Sie legen Wert auf die Absicherung von Glasbruch­schäden, etwa weil Sie einen Wintergärten oder große Glas­fenster haben? In diesem Fall sollten Sie einen Extra­schutz für Glasbruch in Erwägung ziehen.
  • Extras. Sie können aber auch entscheiden, ob Sie die „Grobe Fahr­lässig­keit“ mitversichern wollen. Dann zahlt der Versicherer auch, wenn Sie einen Schaden grob fahr­lässig herbeigeführt haben – etwa weil sie vergessen haben, ein gekipptes Fenster zu schließen. Sind sie oft länger auf Reisen? Dann könnte ein guter Außen­versicherungs­schutz wichtig werden. Der Versicherer zahlt dann in bestimmten Fällen auch, wenn Hausrat unterwegs verloren geht. Manche Tarife bieten zudem Schutz bei einem Einbruch­diebstahl in ein Auto oder in eine Schiffs­kabine. Und ist die Wohnung zum Beispiel nach einem Brand unbe­wohn­bar, kommen Versicherer in unterschiedlicher Höhe und Dauer für die Hotel­kosten auf.

Den Wert des Hausrats richtig einschätzen

Unterschätzen Sie nicht die Werte, die sich im Laufe der Jahre in einer Wohnung ansammeln. Schnell sind Sie unter­versichert. Im Schadens­fall kann der Versicherer die Leistung dann prozentual kürzen. Damit das nicht passiert, sollten Sie hin und wieder dokumentieren, welche Hausrat­werte Sie besitzen. Auf test.de bieten wir Ihnen eine kostenlose Wertermittlungsliste an, mit der Sie schnell Ihre komplette Einrichtung, Wert­sachen und elektronischen Geräte erfassen können.

Sie wollen mehr wissen über die Hausrats­versicherung?

Was bedeutet guter Diebstahl­schutz fürs Fahr­rad? Sind Arbeits­zimmer versichert? Deckt die Hausrat­versicherung auch gemietete Einbauküchen ab? Ist der Rollator im Hausflur versichert? Antworten auf Ihre Fragen rund um die Hausrat­versicherung bietet Ihnen unsere FAQ Hausratversicherung.

Link zum Artikel:

https://www.test.de

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Please no Handgranaten

Klopapier, E-Gitarre, Smartphone. Die Liste der materiellen Segnungen, die aus den USA zu uns kommen, ist lang. Aber nichts ist so effizient wie manch geistiger Export. Deshalb fühlen sich die amerikanischen Touristen bei uns auch so wohl.

 

Ach, Amerika! Unter den zahllosen tollen Dingen, die es uns geschenkt hat, finden sich nicht nur die Zuckerwattemaschine, der Teddybär und die Klopapierrolle; in jüngerer Zeit kamen noch diverse unwichtige Erfindungen wie der Personal Computer, das Smartphone und Facebook dazu. Aber was uns wirklich vorangebracht hat, ist das uramerikanische Bekenntnis, nein, nicht „anything goes“, sondern natürlich: „safety first“. Dieser Glaubenssatz ist zu uns herübergeschwappt, viel schneller und effizienter als die rund zwei Millionen US-Touristen, die Deutschland pro Jahr besuchen. Für die musste man ja erst teure Werbung machen, Märkte bearbeiten, Flughäfen bauen.

Das Prinzip, dass Spaß zwar okay ist, aber in jedem Falle die Sicherheit Vorrang hat, das hat es mit großer Leichtigkeit nach Deutschland geschafft. Ist ja natürlich auch den Deutschen nicht ganz fremd, und wer weiß, vielleicht hat der Erfinder des Prinzips – wie so viele andere amerikanische Erfinder – ebenfalls deutsche Wurzeln.

Vor allem im Tourismus dürfen wir tagtäglich seine Segnungen erleben: Fluggastdatenspeicherung, Nacktscanner, Mineralwasserverbot im Handgepäck. Und bitte Nasenspray und Augentropfen in diese zuzippbaren Gefrierbeutel – und nur in diese! Es geschieht zu unserer Sicherheit.

Kein Wunder, dass sich amerikanische Gäste in good old Germany so dermaßen wohlfühlen und hier zur drittwichtigsten ausländischen Touristennation geworden sind. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat viele Daten über sie gesammelt, auch so eine Fertigkeit, die wir gekonnt übernommen haben. Wir wissen deshalb, dass US-Bürger am liebsten nach Bayern und am zweitliebsten nach Berlin reisen. Sie geben im Schnitt exakt 254 Euro pro Tag aus, Shopping ist neben Sightseeing eine ihrer liebsten Urlaubsbeschäftigungen. Als positiv fällt ihnen laut DZT an Deutschland auf, dass die Menschen Englisch sprechen, die Gastronomie hervorragend sei und die Germans bei Hygiene und Sicherheit weit vorne lägen.

So war es vielleicht nur eine kleine Prüfung, als jüngst ein amerikanischer Tourist zwei Handgranaten und ein wenig Munition als Fluggepäck aufgeben wollte. Hatte er auf Rügen gefunden, Zweiter Weltkrieg. Die Granaten waren mit Sand gefüllt, das sah man aber nicht sofort, weshalb das Terminal in Hamburg evakuiert wurde. Der Abenteuertourist wurde festgenommen, durfte aber kurze Zeit später locker ausreisen. Was wäre mit ihm wohl in den USA passiert? Richtig. Es gibt noch was zu tun!

Übernommen aus:

http://www.sueddeutsche.de/reise/ende-der-reise-please-no-handgranaten-1.3186775

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Ohne einen professionellen IT-Supporter geht es heute selbst in der Familie nicht

Mittlerweile ist es in jeder Familie normal, dass mehrerer PC’s oder Macs und natürlich Smartphones vorhanden sind. Computer, Tablets und Smartphones sind hochkomplexe Geräte und längst nicht jeder hat Lust, sich die nötigen Kenntnisse für die Einrichtung bzw. Fehlerbehebung anzueignen. Ohne eine PC Hilfe Berlin oder einen PC Notdienst kommen viele nicht weiter. Nun könnte man sagen, im Internet findet man immer jemanden, der das gleiche Problem hatte und eine Frage dazu gepostet hat.

Das stimmt zwar fast immer, jedoch ist die Suche danach mühsam und zeitaufwendig und das größte Problem für die meisten Anwender ist, dass die bereit gestellten Lösungen wiederum Wissen voraussetzen, das der Anwender oft nicht hat. Dann kommt es zu der absurden Situation, dass man dann die in den Lösungen beschriebenen Lösungsschritte googeln muss und dann meistens totale Verwirrung entsteht. Um das Geld für eine Computer Hilfe Berlin oder einen PC Doktor zu sparen, verwenden viele Leute eine Menge Lebenszeit, was oft genug in Frustration endet, schlimmstenfalls in einen großen Familienstreit. Ich habe es selbst erlebt, unser Router ist ausgefallen, kein Telefon und kein Internet. Kein Telefon ist heute kein Problem mehr, wenn alle Handys haben, aber kein Internet? Geht natürlich gar nicht. Trotz verzweifelter Bemühungen bekam ich den Router nicht wieder zum Laufen. Nicht hilfreich waren die ständigen Nachfragen der Familienmitglieder, wann es denn wieder ginge. Nachdem ich mit dem Problem nicht weiter gekommen bin, suchte ich mir über meine mobile Internet-Verbindung einen PC Notdienst Berlin, der mir schon am Telefon versuchte, zu helfen. Allerdings kamen wir nicht weiter und wir machten einen Termin. Am nächsten Tag kam der freundliche Herr vom PC Service Berlin und schaute sich den Router an. Er stellte ziemlich schnell fest, dass der Router defekt war und bot mir an, eine mitgebrachte Fritzbox als Ersatz anzuschließen. Dem stimmte ich zu und nach dem Anschluss und der Einrichtung der Fritzbox waren wir wieder online. Der Preis für den IT Dienstleister war wirklich in Ordnung und das Wichtigste: Die Familie hatte keinen Grund zu murren.

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1,5 Millionen mehr Flugpassagiere im 1. Halbjahr 2016

Wiesbaden (ots) – Im ersten Halbjahr 2016 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 1,5 Millionen oder 3,0 % auf 51,8 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland von Januar bis Juni 2016 um 2,9 % auf 40,2 Millionen zu. Die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 % auf 11,6 Millionen.

Die Zahl der Fluggäste mit europäischen Zielen nahm um insgesamt 3,9 % zu. Die Zielländer der Europäischen Union kamen dabei auf ein Plus von 6,4 %. Dieser im Vergleich zum gesamten Auslandsluftverkehr mehr als doppelt so hohe Zuwachs ist vor allem auf das aufkommensstärkste Zielland Spanien zurückzuführen: Die Zahl der Passagiere mit diesem Ziel stieg um 10,9 %. Für die bei der Passagierzahl an zweiter Stelle rangierende Türkei war dagegen ein Minus von 13,4 % zu verzeichnen. Der primär für den Ferienflugverkehr bedeutende Flughafen Antalya, auf den circa ein Drittel des Passagieraufkommens mit der Türkei entfällt, kam auf ein Minus von 29,1 %.

Der Wert für den Interkontinentalverkehr lag um 0,5 % unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Dies wurde durch die starken Rückgänge beim Flugverkehr mit Afrika verursacht: Die Zahl der Flugpassagiere mit diesem Ziel nahm um mehr als ein Fünftel (- 21,5 %) ab. Besonders ausgeprägte Einbrüche gab es dabei für Ägypten (- 35,8 %) und Tunesien (- 46,6 %).

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

 

Original-Artikel:

http://www.presseportal.de/pm/

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Einzelkinder sind um vieles besser als ihr Ruf!

Einzelkinder haben nicht gerade das beste Image, sie werden allgemein als egoistisch, verwöhnt, verzogen, altklug, besserwisserisch, arrogant, nicht anpassungsfähig und rücksichtslos angesehen. Doch stammen die Vorurteile gegenüber Einzelkindern aus früheren Zeiten, in denen es überwiegend größere Familien gab und Einzelkinder eher eine Ausnahme waren. Im Gegensatz dazu gibt es heute wesentlich mehr Paare bzw. Familien mit nur einem Kind und zudem hat sich die gesamte Situation für Einzelkinder vollkommen geändert. Jedes Kind hat heute von klein an die Möglichkeit ausreichend Kontakt zu etwa Gleichaltrigen zu haben. Ob ein Kind als Einzelkind oder zusammen mit Geschwistern aufwächst, ist für seine Verhaltensweise nicht ausschlaggebend. Das Verhalten eines Kindes ist generell eine Frage der Erziehung!

 

Entscheidend für Kinder sind soziale Kontakte

Da sich mittlerweile die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen Einzelkinder aufwachsen, stark verändert haben und Kinder schon früh die Gelegenheit haben, in einer Krabbelgruppe oder Kita, in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz, beim Mutter-Kind-Turnen und später im Kinderturnen, im Kindergarten und danach in der Schule gleichaltrige Kinder zu treffen und soziale Kontakte aufzubauen, entsteht für sie eine ähnliche Konstellation, wie sie es mit Geschwistern hätten.

Ein Kind braucht Freunde – darauf sollten Eltern von Einzelkindern besonders achten

 

Eltern sollten die Möglichkeiten in ihrem Umfeld nutzen und ihrem Kind helfen, von klein auf Kontakte zu gleichaltrigen Kindern zu pflegen und möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Einzelkinder lernen im Umgang mit anderen Kindern nämlich unwillkürlich soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Sensibilität, Teilen, Kompromisse schließen und was ganz wichtig ist, Konflikte mit anderen friedlich auszutragen und sich zu verteidigen. Im Gegensatz zu Geschwistern, die einfach da sind, müssen sich Einzelkinder ihre Freundschaften erst erarbeiten, daher sind sie oftmals sogar kompromissbereiter als Geschwisterkinder.

Ob Einzelkinder oder Geschwisterkinder – das Verhalten von Kindern ist Erziehungssache!

Neuere Studien zeigen, dass für das Verhalten und die Entwicklung eines Kindes vor allem die Art und Weise entscheidend ist, wie seine Eltern mit ihm umgehen und nicht die Anzahl der Geschwister. Und weiter: Ein Kind ist nicht automatisch sozial kompetent, wenn es Geschwister hat. Häufig sind Einzelkinder sogar offener und sensibler als Geschwisterkinder.

Das Hauptaugenmerk nicht aufs Kind richten

Eltern von Einzelkindern neigen mitunter dazu, sich ganz und gar nach deren Wünsche zu richten, doch tun sie ihrem Kind damit nichts Gutes. Trotz aller Liebe muss ein Einzelkind von klein auf lernen, dass es nicht der alleinige Mittelpunkt in der Familie ist, sondern sich an bestimmte Regeln zu halten hat, welche eine gute Erziehung beinhalten. Ferner sollten Eltern dem Kind altersgerechte Aufgaben geben, die es selbständig zu erledigen hat und für die es verantwortlich ist. Z. B. sein Kinderzimmer aufräumen, den Tisch decken für das gemeinsame Essen oder ggf. sein Haustier versorgen. Wird das Kind gefördert, so steigert dies sein Selbstwertgefühl. Ferner sollten nicht nur die Eltern, sondern auch die Großeltern aufpassen, dass sie das Kind nicht zu sehr verwöhnen.

Eltern-Kind-Bindung ist von großer Bedeutung

Überaus wichtig ist in jedem Fall eine gute Eltern-Kind-Beziehung, denn das Gefühl der Sicherheit macht ein Kind stark und selbstbewusst. Besonders für Einzelkinder sind Mutter und Vater in den ersten Lebensjahren die wichtigsten Ansprechpartner. Daher sollten sich Eltern z. b. beim Familienessen genügend Zeit nehmen und dem Kind die Möglichkeit zu geben, seine Erlebnisse ausführlich zu erzählen und eventuelle Anliegen mitzuteilen. Weitere Gelegenheiten zum plaudern ergeben sich für Papa, Mama und Kind auch bei gemeinsamen Arbeiten im Garten, bei Familienspielen, bei Ausflügen, Fahrradtouren mit Picknick oder sonstigen gemeinsamen Unternehmungen.

Natürlich haben Einzelkinder die ganze Aufmerksamkeit der Eltern für sich, doch da inzwischen laut wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen ist, dass das trotzdem kein Nachteil für die Entwicklung des Kindes sein muss und Einzelkinder besser als ihr Ruf sind, sollte es in der heutigen Gesellschaft keine Vorurteile mehr gegenüber Einzelkindern geben.

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.vorname.com/ratgeber/familie/

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Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

 

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

Link zum Artikel:

www.vorname.com/

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So gibst du ihm einen Korb, ohne unhöflich zu sein

Da ist dieser Typ im Lokal oder auf der Straße, der wahrscheinlich all seinen Mut zusammengefasst hat und stammelt: „Hallo, wie heißt denn du?“ Er ist zwar so gar nicht dein Typ, du möchtest ihn aber auch nicht vo den Kopf stoßen. Jetzt kannst du aus Höflichkeit ein paar Minuten mit ihm reden. Aber irgendwann ist’s dann auch genug. Wie wird man den Kerl wieder los, ohne dabei unfreundlich zu sein? Wir hätten da ein paar Tipps.

Variante 1

Du wechselst ein paar Worte mit ihm, schiebst die „Schuld“ dann auf deine Freundin und sagst so etwas wie: „Sorry, aber die Tina steht da hinten ganz allein. Ich werd‘ mal mit ihr tanzen gehen!“ So hat er weniger das Gefühl, die Abfuhr hätte etwas mit ihm zu tun.

Variante 2

Wenn du in einer Beziehung bist, sagst du es eben. Und zwar auf eine ganz höfliche Art und Weise: „Du bist total cool, aber fairerweise muss ich dir sagen, dass ich vergeben bin.“ In 90 Prozent der Fälle wird er die Flirt-Angel wieder einholen.

Variante 3

Jetzt bleibt dir natürlich noch, den Typen (wenn er nett ist) mit deiner Freundin zu verkuppeln. „Ich geh mir mal schnell ein Getränk holen, aber kennst du schon Tina?“ Einziger Haken: Deine Freundin könnte ziemlich genervt sein!

Variante 4

Für alle, die kein Problem mit eine kleinen Notlüge haben, kommt noch diese Möglichkeit infrage: „Du sorry, ich steh auf Frauen!“ Das kränkt die meisten Männer am allerwenigsten – schließlich hätte den Korb JEDER Mann bekommen. Auch diese Schlüsselsätze lösen bei Männern einen ausgeprägten Fluchtreflex aus. Sucht euch euren Favoriten aus:

„Ich geh mir mal eben Wolfgang Petry beim DJ wünschen.“

„Huch, meine Dritten kneifen wieder so beim Essen.“

„Mein Freund müsste auch gleich hier sein …“

„Montags hab ich immer Ringer-Training.“

„Sex vor der Ehe – das käme für mich NIE infrage!!

„Hach, das Lied findet mein Jüngster auch so toll. Die anderen sieben hassen es.“

„Hast du schon meine Mutter kennengelernt? Sie steht da drüben …“

 

Homepage:

www.brigitte.de

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Der grüne Matcha Burger ist ein Low Carb-Wunder

Wer Burger liebt, aber die vielen Kalorien fürchtet, kann aufatmen. Aus Australien kommt der Matcha Burger zu uns, mit dem ihr euer grünes Wunder erleben werdet.

Nach Matcha Tee und Matcha Latte kommt ein neuer grüner Trend direkt auf uns zu: der Matcha Burger. Der sieht mit seinen knallgrünen Burger-Brötchen nicht nur richtig spektakulär aus, sondern kommt auch noch mit richtig wenigen Kalorien aus. Das Geniale: Matcha Pulver löst einen regelrechten Stoffwechsel-Boost aus, mit dem ihr praktisch schon während des Essens Kalorien verbrennt. Für euch bedeutet das vor allem eins: Schlemmen ohne Reue.

Doch der Grüne Tee ist nicht nur ein Hingucker auf eurem Teller: Auch geschmacklich muss sich der Matcha im Burger nicht verstecken. Während normale Burger auf Fette und Kohlenhydrate als Geschmacksträger zählen, setzt das grüne Pulver eigene tolle geschmackliche Akzente. Der Tee bringt eine erfrischende, exotische Note in euer Burger-Erlebnis. Und das ganz natürlich.

Habt ihr Lust bekommen, den Matcha Burger selber einmal auszuprobieren? Dann gibt es hier das Rezept:

Zutaten für 6 Matcha Burger Bun-Hälften:

  • ca. 5 g Matcha Pulver
  • 3 Eiweiß
  • 100 g Magerquark
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung von Matcha Burgern:

Eiweiß steif schlagen und dann Matcha-Pulver, Salz und Pfeffer unterrühren, sodass ein Teig entsteht. Sechs großzügige Kleckse dieses Teigs auf einem Backblech mit Backpapier setzen und dann für 25 Minuten bei 150 ° C (Ober- und Unterhitze) backen. Schon sind die Matcha Burger-Buns fertig.

Der perfekte Low Carb-Matcha Burger

Wie low carb euer Matcha Burger dann wirklich ist, hängt natürlich von den Dingen ab, mit denen ihr ihn belegt. Rinderhackfleisch kommt nicht infrage. Hähnchenfleisch ist eine gute Alternative. Oder ihr probiert es vegetarisch oder gar vegan. Dazu passen unser Rezept für vegetarische Burger oder unser beliebter Veggie-Burger. Auch dieses Rezept für Veggie-Burger mit Tofu-Schnitzel kommt als Inspiration infrage.

Von kalorienhaltigen Burger-Soßen solltet ihr natürlich ebenfalls die Finger lassen, wenn ihr einen gesunden Matcha Burger zubereiten wollt, der euch beim Abnehmen unterstützt. Ketchup und Mayonnaise sollten in der Low Carb-Variante durch Senf, körnigen Frischkäse oder etwas Mager-Quark ersetzt werden. Beim Gemüse sind euch hingegen keinerlei Grenzen gesetzt. Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Pilze und Gurken sind kalorienarme Zutaten, die auf einem Burger eigentlich immer gehen.

Gelesen auf:

www.brigitte.de/rezepte

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Finger weg von meinen Münzen!

Neuerdings ist Engagement angesagt: „Mama, ich kann Dir helfen“, bot mir meine Tochter an, als ich die letzte Milchtüte im Einkaufsbeutel verstaut hatte. „Ich bringe den Wagen zurück!“ Begeistert stimmte ich zu. „Klar, gerne, das ist aber nett!“ flötete ich laut. Sollten ruhig alle im Supermarkt mitbekommen, welch aufmerksame Tochter ich doch habe. Sie konnte gerade so über den Griff sehen, bugsierte den Wagen trotzdem unfallfrei zurück zum Sammelplatz.

Nach einer Weile kam sie wieder, wir machten uns auf den Heimweg. Nach gut hundert Metern fiel mir auf, dass etwas fehlte: die Euro-Münze, die im Einkaufswagen steckte. „Mist!“, rief ich. „Wir müssen zurück. Wir haben den Euro vergessen!“ Meine Tochter zeigte mir ihr Mickey-Maus-Gesicht und trippelte von einem Fuß auf den anderen. Da dämmerte es mir: „Hast Du ihn vielleicht?“ Sie nickte und sprang fröhlich summend weiter. „Der gehört jetzt mir!“ Ich zeigte mein Dagobert-Duck-Gesicht und schüttelte betont langsam den Kopf. „Aber Mama!“, protestierte sie. Doch Dagobert blieb Dagobert.

„Na gut“, sagte sie nach einer Weile, „ich könnte ihn doch der Frau mit den Zeitungen geben.“ Sie sprach von der obdachlosen Straßenzeitungsverkäuferin, die vor dem Supermarkt stand. Ich hatte einen anderen Vorschlag: „Gib mir doch den Euro und der Verkäuferin dein Taschengeld. Du hast doch dein Portemonnaie dabei. Wie wäre das?“ Ich hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da schrie sie los: „NEIN! Dann habe ich ja kein Geld mehr!“

Seit Anfang des Jahres bekommt meine Tochter Taschengeld. Sie ist fünf Jahre alt und fällt damit bereits in die Altersgruppe, die an das Finanzwesen herangeführt werden kann. Nach Empfehlung des Jugendamtes sollten Vier- und Fünfjährige einmal die Woche 50 Cent erhalten.

Immer samstags bekommt sie nun also eine Münze. Noch lieber nimmt sie drei oder sogar fünf kleinere Münzen, denn das sieht nach mehr aus, logisch.

Sie verstaut das Geld sofort in ihrem neuen Stolz: einem Portemonnaie, auf dem das dicke Schaf aus der Serie „Shaun das Schaf“ thront.

Das ist nicht nur Schmuckelement, sondern Programm. In ihren Geldbeutel passt dreimal soviel Geld wie in meinen. Ein paar ausgemusterte EC-Karten von meinem Mann und mir hat sie auch einsortiert, aber die ignoriert sie meistens. Bezahlt wird bar. Verdient auch. Wo immer sie kann, versucht sie Münzen zu zocken oder sich auf ehrliche Art zu verdienen. Meistens findet sie auf den abgelegensten Wegen noch ein oder zwei Cent. Ausgegeben wird eher wenig. Schließlich spart sie auf eine neue Puppe. Und wenn sie die gekauft habe, wolle sie ja noch Geld in ihrem Schaf haben, also brauche sie mehr und immer mehr. Sagt sie.

Es war faszinierend: Seit sie sich mit echten Münzen beschäftigte, gab es weniger Stress an den Quengelzonen dieser Erde. Ich musste nur darauf verweisen, dass sie ihr Portemonnaie ja dabei habe. Schon war Schluss. Wenn wir auf dem Weg zur Kita waren, gab es keine Sit-ins mehr, um zu verdeutlichen, dass ich den Tag mit ihr und nicht mit meiner Arbeit verbringen solle. Denn Arbeit bringt ja Geld.

In den letzten Wochen ist immer wieder die Rede davon, dass das gesamte Bargeld auch in Deutschland abgeschafft werden soll. Den 500-Euro-Schein hat die EZB ja bereits entsorgt.

Aber unsere Kinder werden das nie mitmachen. Sie spekulieren lieber auf die harte Währung statt mit virtuellen Bits und Coins.

Zu Recht. Wie sollen sie auch sonst lernen, mit Geld umzugehen, und dass dieser Umgang soziale Folgen haben kann, wenn sie nur auf einen Screen touchen können? Und, ganz ehrlich, als Mutter möchte ich Bargeld auch nicht missen. Ich würde sonst ohne Maß und Disziplin munter meine Bankkarten einsetzen. Das käme den Kindern auch nicht zu gute.

Erstmals veröffentlicht:

www.nido.de/artikel/finger-weg-von-meinen-muenzen

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Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt?

Wie viel Geld Energieversorger monatlich kassieren dürfen, ist klar geregelt: Der Verbrauch entscheidet. Trotzdem gibts oft Streit. Finanztest erklärt die Regeln für die Abschlags­zahlung bei Strom und Gas – und sagt, was Kunden tun können, wenn der Energieversorger nicht spurt.

Die Regeln sind eindeutig

Erstaunlich: Immer wieder gibts Ärger um die laufenden Zahlungen für Strom und Gas. Dabei sind die Regeln eindeutig: Kunden müssen pro Monat ein Zwölftel des Betrags zahlen, der dem Energieversorger fürs laufende Jahr wahr­scheinlich zusteht. Das ist leicht zu errechnen, wenn der Anschluss schon im Vorjahr bestand und sich die Faktoren für den Energieverbrauch nicht geändert haben: Die im Vorjahr verbrauchten Kilowatt­stunden sind mit dem aktuellen Preis einschließ­lich aller Steuern und Umlagen zu multiplizieren, etwaige Gebühren zu addieren und der Gesamt­betrag auf die nächsten zwölf Monate zu verteilen.

Erhöhung nur bei steigenden Preisen …

Das heißt auch: Bei gleich­bleibendem Verbrauch darf der Energieversorger höhere Zahlungen nur verlangen, wenn Strom- oder Gaspreis oder Gebühren steigen.

… oder veränderten Wohn­verhält­nissen

Etwas schwieriger wird es bei Einzug in eine neue Wohnung oder wenn sich wegen neuer Geräte, energie­intensiver Bauarbeiten, Familien­zuwachs oder Auszug erwachsener Kinder der Verbrauch ändert. Der Energieversorger muss dann so gut wie möglich schätzen, wie hoch der Energieverbrauch und damit die Jahres­rechnung sein werden. Energieversorger haben reichlich Vergleichs­daten und können ziemlich gut schätzen – wenn sie wollen.

System oder Versehen?

Trotz klarer Regeln gibt es häufig Ärger.

  • Extra­Energie verurteilt. Regel­mäßig hielt der Energieversorger Extra­Energie an hohen Monats­abschlägen fest, obwohl den Kunden für das voran­gegangene Jahr teil­weise mehr als 500 Euro Gutschrift zustand. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen stoppte das Unternehmen. Klare Ansage des Land­gerichts Düssel­dorf: Mehr Geld als absehbar nötig zu kassieren, ist rechts­widrig (Az. 12 O 474/12). Verstößt Extra­Energie gegen die Vorgaben der Richter, drohen Ordnungs­gelder von bis zu 250 000 Euro oder Haft für die Geschäfts­führer.
  • Leser­beschwerde zu Eon. Gleich zweimal schoss Eon bei der Berechnung der monatlichen Gas-Abschlags­zahlungen von Finanztest-Leser Daniel Casado aus Duisburg übers Ziel hinaus und berechnete bis zu 85 Euro zu viel. Ursache unbe­kannt. „Wir haben leider fest­stellen müssen, dass uns hier ein hand­werk­licher Fehler unter­laufen ist, für den wir uns ausdrück­lich entschuldigen möchten“, sagte Eon-Sprecher Maximilian Heiler.
  • Trick mit elf Abschlägen. Oft heißt es bei Energieversorgern so oder so ähnlich: „Bei uns zahlen Sie elf Abschläge, der zwölfte wird mit dem Ergebnis der Jahres­abrechnung verrechnet.“ Das ist in Ordnung, wenn zur Berechnung des Abschlags der voraus­sicht­liche Betrag der Jahres­rechnung auf zwölf Monate verteilt wird. Verteilen Anbieter die Jahres­kosten dagegen auf nur elf Monate, ist das rechts­widrig. Verbraucher können verlangen, den Abschlag entsprechend, also um 8,3 Prozent, zu senken.

Bei unrecht­mäßiger Erhöhung Wechsel sofort möglich

Gut für Betroffene: Weigert sich der Energieversorger zu Unrecht, die Abschlags­zahlung zu senken, oder erhöht er sie ohne Grund, können sie sofort wechseln. Rechts­anwalt Thomas Holl­weck, ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Rechts­anwalt aus Berlin, erklärt: „Hält sich ein Energieversorger nicht an die gesetzlichen Rege­lungen, so haben Kunden das Recht, diesen Vertrag vorzeitig zu beenden.“

zur Webseite:

www.test.de/Stromrechnung-Was-tun-wenn-der-Versorger-zu-hohe-Abschlaege-ansetzt-4988652-0

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Casa Vinicola Sartori: die Tradition der Weine aus Verona

Das Valpolicella-Gebiet ist eines der bekanntesten in Italien – allerdings nicht nur in Italien, wenn es um die Produktion von Wein geht. Dort wurde Casa Vinicola Sartori Spa geboren – ein Unternehmen, das eine langjährige Erfahrung im Weinsektor hat. Seit dem 19. Jahrhundert konzentriert man sich dort auf Qualitätsweine.

Die Sartori-Familie kam in die Welt des Weines dank Pietro, der am Ende des 19. Jahrhunderts seine Leidenschaft für Wein in seiner Arbeit umsetzte: Er kombinierte die Verwaltung seines Restaurants mit einem Weinhandel. Unter Ausnutzung der strategischen Position und um den Stammgästen des Restaurants die besten Weine zur Verfügung zu stellen, kaufte er einen Weinberg in Negrar. Auf diese Weise begann die lange Tradition der Familie Sartori in Sachen Weinproduktion.

Die Leidenschaft für den Wein wurde von Generation zu Generation der übergeben, das führte zur Expansion des Unternehmens und erhöhte die Position der Weinkellerei auf dem Markt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Familie Sartori offiziell, Weine zu produzieren. In den sechziger Jahren öffnete sie sich auf ausländischen Märkten. Ein weiterer wichtiger Schritt für Casa Vinicola Sartori fand in den neunziger Jahren statt: Weitere Weinberge kamen zum Besitz hinzu, das Unternehmen wuchs auch personell immer weiter.

Heutzutage kann Casa Vinicola Sartori als ein Unternehmen beschrieben werden, das nicht nur in seiner Vergangenheit und seinen Traditionen verankert bleibt, sondern zugleich auch die Zukunft und Innovationen im Auge hat. Es sind die klassischen Weine aus Verona, wie Soave, Valpolicella und Bardolino Chiaretto, die von Sartori erzeugt und dann in die ganze Welt exportiert werden: 80% des Umsatzes werden in über 50 Ländern generiert.

Die Glanzstücke von Sartori, also die Weine, auf die das Unternehmen besonders stolz ist, sind Regolo Valpolicella Superiore DOC Ripasso und Marani Bianco Veronese IGT. Das Portfolio des Unternehmens umfasst aber auch Recioto, Amarone Rotweine, Lugana, Soave, Bardolino, Custoza und viele mehr.

Die Arbeit, die Leidenschaft und das Engagement von Sartori wurden im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auszeichnungen belegt. Mit der langen Tradition ist Casa Vinicola Sartori auch für die Zukunft bestens gerüstet.

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.sartorinet.com/de

Artikel-Quelle:

www.about-drinks.com/casa-vinicola-sartori-die-tradition-der-weine-aus-verona/

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Salento: Zu Besuch in Kolumbiens beliebtestem Kaffeeanbaugebiet

Überrascht schaut Alessia auf die runden gelben und roten Beeren, die Don Elías ihr zeigt. Er öffnet die rote und schält zwei blasse, nasse Bohnen heraus. „Pobier mal“, sagt er zu der 22-jährigen Touristin aus Kanada, „sie sind süß.“

Alessia schaut ihn misstrauisch an, nimmt dann doch eine Bohne und steckt sie sich in den Mund. Ihre Augen werden groß „Die sind ja wirklich süß!“ Sie lacht. „Und das sind Kaffeebohnen? Ich trinke gern Cappuccino, jeden Morgen. Aber ich hätte nie gedacht, dass Kaffee aus einer süßen Frucht gemacht wird.“

Liebe zum Kaffee – wir zur Familie

José Elías Pulgarín kennt das schon. Seit der 89-jährige Kaffeebauer die Tore seiner Farm für Touristen aus aller Welt geöffnet hat, weiß er, dass die meisten Menschen glauben, dass die bittere, braune Kaffeebohne schon so am Strauch wächst, wie sie aus der Tüte kommt. Dabei ist es von der Frucht bis zum Produkt ein langer Weg.

Allein drei Jahre braucht schon die Pflanze, bis sie zum ersten Mal Früchte trägt. Geerntet wird in der Regensaison. „Dann müssen wir die Bohnen schälen und fermentieren, trocknen und rösten“, sagt Don Elías, als er seinen Gästen die einzelnen Schritte der Kaffeeproduktion erklärt. „Seit ich weiß, wie viel Arbeit das macht, liebe ich den Kaffee genauso sehr, wie ich meine Familie liebe.“

Handwerk statt Massenproduktion

Das vier Hektar große Anwesen der Familie von Don Elías liegt am Hang eines grünen Berges zwischen der pittoresken Stadt Salento und dem Flussbett des Quindio. Hier, 1700 Meter über dem Meeresspiegel, herrschen ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau.

„Es gibt wenig Schädlinge und den nötigen Regen, sodass der Kaffee auf natürlichem Wege gut gedeihen kann“, sagt Don Elías. Er baut die Sorten Arabica und Colombian Milds an – Letztere eine Untersorte der Ersteren mit weniger Koffein und Säure. Robusta, oft auf großen Farmen für die Massenproduktion kultiviert, hat er nicht im Programm.

Salento ist nur eine von Hunderten kleinen Städten in Kolumbiens „Eje Cafetero“, das auch Kaffee-Dreieck genannt wird. Es ist Teil des Unesco-Welterbes und erstreckt sich über drei Provinzen: Caldas, Risaralda und Quindío, wo es mehr als 800 Kaffeefarmen gibt. Das einst vergessene und verschlafene Salento ist deshalb in die erste Liga kolumbianischer Reiseziele aufgestiegen.

Kochbanane mit Käse, Fleisch und Grünzeug

Das liegt aber nicht nur am Kaffee, sondern auch an seiner einmaligen Bebauung. Der amerikanische Fernsehsender CNN hat das Örtchen erst kürzlich zu einer der zehn interessantesten Städte der Welt gekürt – wegen seiner „Ansammlung von ein- und zweistöckigen Gebäuden, meistens weiß, aber mit farbig leuchtenden Fensterrahmen und Türen in traditioneller Bahareque-Architektur“, wie es in der Begründung heißt.

Die Häuser sind aus Bambus und Lehm gebaut, im Paisa-Stil, der nach einer Bevölkerungsgruppe im Nordwesten des Landes benannt ist. Vor allem auf der Calle Real, der zentralen Straße des Ortes, sind diese Häuser noch zu bewundern. Unzählige Shops und traditionelle Restaurants laden zum Einkehren ein, um zum Beispiel Forelle in allen erdenklichen Zubereitungsarten zu essen – gegrillt, „al ajillo“, mit Pilzen oder sogar im Burger. Interessant schmeckt auch patacón: Kochbanane überbacken mit Käse, Fleisch und Grünzeug. Vorzüglichen Kaffee trinken kann man hier natürlich auch.

Salento, 1842 gegründet, liegt an der ehemaligen Straße, die Bogotá und Popayán miteinander verband. Als sie modern ausgebaut und schneller befahrbar wurde, geriet das Örtchen, bisher ein beliebter Zwischenstopp, in Vergessenheit und wurde in seinem ursprünglichen kolonialen Stil konserviert. „Als ich in den späten 80er-Jahren hierherkam, wurden Kartoffeln und Tomaten angebaut, Milchkühe gehalten, Käse wurde hergestellt. Überall gab es Hühner und Schweine. Touristen hingegen keine“, sagt Roberto Duarte, der für sein „Churrita Hostel“ damals umgerechnet gerade mal 600 Euro zahlte.

Nur fünf Jahre später kamen die ersten Besucher nach Salento: Hippies aus Argentinien, den USA, Europa. „Sie entdeckten mit Salento einen wundervollen, unberührten Ort – und erzählten ihren Freunden davon.“ Jedes Jahr, sagt Roberto, kamen seither mehr Touristen. Die Einheimischen begannen, Hostels und Restaurants zu eröffnen, die Frauen gaben ihr Hausfrauendasein auf und beteiligten sich am Geschäft. Innerhalb von nur drei Dekaden wurde aus dem verschlafenen 2000-Seelen-Örtchen ein ebenso belebtes wie beliebtes Städtchen mit gut 7000 Einwohnern.

Kein Düngemittel, keine Chemikalien – doppelter Preis

Warum der Kaffee hier so besonders schmeckt, erklärt Don Elías seinen Besuchergruppen jeden Tag aufs Neue. Der Hauptgrund: Er verzichtet auf Düngemittel und Chemikalien. Darum kann er die 2000 Kilogramm, die er jedes Jahr produziert, mehr als doppelt so teuer verkaufen wie industriell hergestellten Kaffee – für 10.000 Pesos, rund drei Euro pro Kilogramm. Moderne Maschinen nutzt Elías nicht, genauso wenig wie die anderen Farmer in der Gegend. Geerntet wird überall noch von Hand, geröstet in einer alten Pfanne auf einem Holzofen. Eine leichte Kaffee-Brise weht dann durch den Garten.

Die getrockneten Bohnen werden braun. Je länger sie geröstet werden, desto weniger koffeinhaltig und bitter ist der Kaffee. „Wir machen das anders als die Brasilianer, die riesige Mengen produzieren mit Dünger und großen Maschinen. Die verkaufen zwar mehr – aber wir verkaufen bessere Qualität“, sagt Elías. Dass er der Massenproduktion kritisch gegenübersteht, ist nicht zu überhören. Die gibt es in Kolumbien anderswo aber durchaus – das Land ist schließlich viertgrößter Kaffeeproduzent weltweit, nach Brasilien, Vietnam und Indonesien.

Am Ende der Tour, die 6000 Pesos kostet, knapp zwei Euro, verkosten Alessia und die sechs anderen Besucher eine Tasse von dem Kaffee, dessen Herstellung sie gerade bestaunt haben. Hunde und Hühner laufen und springen um sie herum, auch Elías‘ Enkelkinder, die gerade von der Schule kommen.

„Der Tourismus ist das Beste, was uns Kaffeeproduzenten hier in Salento passieren konnte“, sagt er. Elías erinnert sich noch genau an diesen Moment. 2008 war das, als Timothy – ein Brite, der ein Hostel im Dorf gekauft hatte – mit drei Fremden bei ihm auftauchte. „Sie fragten mich, ob ich ihren Gästen meine Farm zeigen könnte. Für Geld.

Wir vereinbarten 3000 Pesos, also einen Euro, inklusive Führung. Sie fanden das großartig. Ich auch.“ Am nächsten Tag sei Timothy mit sechs Besuchern gekommen, am Tag darauf mit neun. Mittlerweile hat Elías den Preis für seine Führungen verdoppelt. Täglich kommen Dutzende Menschen aus aller Herren Länder zu ihm. „Ein Geschenk Gottes“, sagt Elías.

Die Zeit der Drogenbarone und Farc-Rebellen

Was Salento zum beliebtesten unter Kolumbiens Kaffeeanbaugebieten macht? „Ich denke, dass es hier sicher ist. Und die Landschaft, vor allem das Cocora-Tal, ist einzigartig“, sagt Timothy, der englische Besitzer des „The Plantation House“ in Salento. „Als ich hier ankam, fand ich eine bezaubernde Stadt vor, umschlossen von Bergen, mit dem besten Kaffee der Welt. Darum bin ich geblieben.“

In den 70er- und 80er-Jahren war die Region von den Farc-Rebellen und Drogenbaronen wie Carlos Lehder Rivas eingenommen worden, der einst ein Hotel in Salento hatte eröffnen wollen. So weit ist es jedoch nie gekommen. Lehder wurde gefasst und an die USA ausgeliefert. Heute ist Salento ein friedlicher Ort. „Für Menschen aus Bogotá, Medellín und Cali ist das hier der Himmel: Durch die Straßen zu laufen, ohne Angst haben zu müssen, ausgeraubt zu werden“, sagt Catalina Morin, eine Studentin aus Cali.

Heimat des kolumbianischen Nationalsymbols

„Die Touristen lieben es nicht nur, sich die Farmen anzuschauen und hochwertigen Kaffee zu kaufen, sie kommen auch wegen der Menschen, die das Land mit ihrer Arbeit und ihrer Art beseelen“, sagt Roberto Duarte. Der 69-Jährige steht auf der Terrasse seines Hauses im Cocora-Tal, das zum Nationalpark Los Nevados gehört, ideal zum Wandern und Reiten.

Das Tal ist obendrein die Heimat eines kolumbianisches Nationalsymbols: der Wachspalme, die bis zu 60 Meter hoch werden kann. Mit ihren Blättern berührt sie den mystischen Nebel, der den Gipfel des Cerro Morrogacho umgibt. Eine weitere Attraktion sind die nahe gelegenen Santa-Rita-Wasserfälle – der perfekte Ort für eine Abkühlung an heißen Tagen. Roberto schaut der sinkenden Sonne entgegen und nippt an seiner fünften Tasse „tinto“, pechschwarzem, starkem Kaffee. „Seit ich hier lebe“, sagt er, „trinke ich meinen Kaffee ohne Zucker. In Salento ist das Leben süß genug.“

Tipps & Informationen

Anreise: Zum Beispiel von Frankfurt mit Lufthansa nonstop oder mit Delta über Atlanta nach Bogotá. Von dort weiter mit dem Bolivariano-Bus nach Armenia oder Pereira (6–8 Stunden). Aus beiden Städten fahren mehrmals täglich Busse nach Salento (ca. 45 Min.).

Unterkunft: Etwa im „Hotel Salento Real“, einem Haus im Kolonialstil, DZ inkl. Frühstück ab 43 Euro. Alternativ im modernen Hostel „Beta Hostel“, DZ ab 44 Euro oder im klassisch kolumbianischen „The Plantation House“, DZ ab 16 Euro.

Kaffeetouren: Zum Beispiel auf Don Elías‘ Farm „Cafetera Las Brisas“, Tel. 0057/315/606 11 13

Auskunft: Über Procolombia

Homepage besuchen:

http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article152649589/

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Blog: Neuens aus der Küche – Rollgerstensuppe gegen Frühjahrsmüdigkeit

Gute Nachrichten für alle Winterverweigerer: Laut TCM hat das Frühjahr bereits begonnen! Die Tage werden länger, die Natur beginnt mit der Vorbereitung auf den Frühling, auch wenn der Winter vermutlich noch einmal zurückkommen wird. Es ist ein günstiger Moment, um uns vor der Frühjahrsmüdigkeit zu schützen, Ballast loszuwerden und den Frischekick aufzubauen. In der TCM erfolgt das nicht über radikales Fasten oder Hungern, sondern über eine mildere Detoxform als Suppen-, Getreide- oder Basenkur.

Sollte man das Gefühl haben, es ist egal, was man isst, man fühlt sich immer gleich – ob gut oder schlecht –, dann braucht der Körper ein Reset, einen Neustart, um wieder einfache Signale achten zu lernen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, was ihnen guttut und was nicht. Sie mögen meist kein allzu großes Durcheinander auf ihrem Teller. Wer sich etwas Gutes tun will, kann in der Fastenzeit eine fünftägige Reset-Kur machen. Die Gerstensuppe empfehle ich als leichtes Abendessen oder ab und zu als Mahlzeit für einen Entlastungstag.

Zutaten für vier Portionen

5–6 Wacholder
2 Lorbeerblätter
300 g Karotten
100 g Lauch
2 Stangen Sellerie
200 g Kartoffeln
160 g Gerste (enthält Gluten, bei Unverträglichkeit auf Reis oder Hirse ausweichen)
Saft von ½ Zitrone
1,5–2 l Wasser
2 EL Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
2 Scheiben Ingwer
etwas Zitronensaft und Misopaste (Bio-Qualität) zum Würzen frische Kräuter

Zubereitung

Gerste laut Packungsanweisung garen. Karotten und Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Lauch und Sellerie putzen, waschen und würfeln.

Gemüse mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und 1,5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 25 Minuten lang köcheln. Ingwer klein würfeln und mit Zitronensaft und etwas Misopaste würzen.

Gerste in die Teller geben und Suppe darüber füllen. Mit frischen Kräutern, zum Beispiel Petersilie, Kresse, Basilikum oder Koriander dekorieren.

Aus der Sicht der TCM

Gerste – und speziell die chinesische Gerste Yi Yi Ren – ist das Getreide, um Feuchtigkeit und Hitze aufzulösen und auszuleiten. Gerste wirkt auf den Funktionskreis Blase und hilft gut bei beginnendem Harnwegsinfekt, sie löst Wasseransammlungen und Ödeme auf und reguliert die Cholesterinwerte. Gerste tonisiert das Qi, stärkt die Mitte, hilft bei geistiger und körperlicher Schwäche, sie tonisiert gleichzeitig das Yin und hilft bei allgemeiner Trockenheit oder Entzündung der Schleimhäute (Gastritis und Darmentzündungen) und bei innerer Unruhe. In vielen dieser Funktionen wird die Gerste von Karotte und Kartoffel unterstützt. Der Lauch übernimmt zudem eine wärmende, auf die Nieren wirkende Funktion und sorgt für gute Abwehrkräfte. Er unterstützt auch die Schleimauflösung und -ausleitung. (Pascale Neuens, 26.2.2016)

Aufgespürt:

derstandard.at

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Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

Klassischer Bad- oder Kraft­reiniger – wer entfernt hartnä­ckigen Schmutz und Kalk am besten? Im Test treten 19 Mittel gegen­einander an. Im Putzwett­streit schneiden etliche güns­tige Reiniger gut ab. Ausgerechnet Seifenreste bereiten einigen Produkten große Schwierig­keiten – mehr noch als Kalk. Über­raschend schlecht schneidet Meister Proper ab. Erfreulich für Putzmuffel: Drei Mittel verhindern gut, dass sich neue Kalk­flecken bilden.

19 Mittel im Test: Kraft­meier gegen milde Klassiker

Die unzäh­ligen bunten Sprühflaschen in Drogeriemärkten lassen sich in zwei Gruppen unter­teilen: herkömm­liche Badreiniger und kraft­volle Mittel, die schon im Namen Stärke vermitteln („Power Reiniger“, „Maxx Power“). Die klassischen Reiniger kommen oft dezenter daher und tragen Beinamen wie „Classic“, „Citrus“ oder „Atlantik­frisch“. Vor allem bei ihnen zeigten sich große Unterschiede im Test. Jeder zweite der zehn geprüften klassischen Reiniger schneidet gut ab, der Rest nur ausreichend. Sie schwächeln vor allem bei der Putz­leistung. Dafür sind sie meist sanft zu Mensch und Natur. Bei den neun Kraft­reinigern ist es umge­kehrt: Sie reinigen meist gründlich, belasten Gewässer und Schleimhäute aber oft mehr.

Sechs lösen Kalk sehr gut

Bäder zu schrubben, blieb den Testern erspart. Sie prüften die Reiniger nicht in verschiedenen Haushalten. Der Schmutz wäre zu unterschiedlich, die Wirkung der Reiniger nicht vergleich­bar. Sie arbeiteten im Labor und nutzten Kalk in seiner edelsten Form: Marmor. Um zu prüfen, wie gut die Reiniger wirken, wogen die Prüfer kleine Marmorplatten aufs hundertstel Gramm genau. Dann tauchten sie die Plätt­chen in die Reinigerflüssig­keit. Schäumend fraßen sich die Säuren in den Marmor. Nach dem Abspülen und Trocknen gingen die Platten wieder auf die Waage. Je leichter sie geworden waren, desto mehr Kalziumkarbonat – sprich: Kalk – hatte der Reiniger beseitigt. Die Prüfung offen­bart den Vorteil vieler Kraft­reiniger: Etliche schneiden gut ab, sechs sogar sehr gut. Die Besten holen fünf­mal so viel Kalk von den Wänden wie einige herkömm­liche Badreiniger.

Manche versiegeln Oberflächen

Dass Kalk gar nicht erst entsteht, ist der Traum jedes Putzmuffels. Mehrere Produkte versprechen, ihn zu erfüllen und eine wasser­abweisende Schicht aufs Material aufzutragen. Einige versiegeln vergleichs­weise gut. Viel mehr Frei­zeit verschaffen sie aber auch nicht: Ein paar Mal duschen, dann bleibt das Wasser wieder an den Fliesen hängen, und es bildet sich erneut ein Kalk­schleier.

Ätzend zum Kalk, sanft zum Bad

Lange galt für Haus­halts­reiniger: Je besser sie wirken, desto größer ihre Neben­wirkungen. Unter säurehaltigen Kraft­protzen können Oberflächen leiden. In welchem Maße? Das haben wir geprüft. Wir ließen die Reiniger 24 Stunden auf 13 verschiedene Materialien einwirken, darunter Emaille, Keramik, Acryl, Gummi, Alu, verchromte Armaturen und diverse Kunststoffe. Erfreulicher­weise sind die Rezepturen vieler Produkte erstaunlich schonend zum Material. Das war in früheren Tests anders. Trotzdem sind scharfe Kalkkiller nach wie vor nichts für empfindliche Materialien wie etwa Marmorfuß­böden.

Einige Reiniger reizen die Schleimhäute

Für klassische Badreiniger verwenden die Hersteller in der Regel mildere Säuren als für die kraft­vollen Mittel. Das ist nicht nur vorteilhaft für sensible Oberflächen, sondern auch für Mensch und Umwelt. Einige Reiniger greifen Augen oder Atemwege an. Verbraucher sollten sie nur spar­sam, mit Hand­schuhen und bei offenem Fenster versprühen. In fens­terlosen Bädern empfiehlt sich sogar ein Atem­schutz.

Entdeckt auf:

https://www.test.de/Badreiniger-im-Test-Meister-Proper-Schlusslicht-4980485-0/

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Lass mich mal machen!

Für meinen Freund war unsere Tochter das erste Kind, und natürlich war er außer sich vor Freude. Für mich war es das zweite, meine Freude war um kein Haar kleiner, aber ich wusste auch, wie sehr sich unser kleiner Patchwork-Kosmos damit verändern würde.

Mein Sohn aus erster Ehe war damals acht Jahre alt. Ich hatte mit ihm Dreimonatskoliken und Nicht-Einschlaf-Terror durchgestanden, dickbackiges Zahnen, Fieberkrämpfe und Knochenbrüche, Fremdel-, Trotz- und erste Cool-Phasen. Ich hatte ungezählte Spielplatznachmittage absolviert, Elternabende auf Kindergartenstühlchen abgehockt, Fledermaus-Faschingskostüme genäht und Piratengeburtstage organisiert, immer nach Kräften von seinem leiblichen Vater unterstützt.

Als meine Tochter auf die Welt kam, verfügte ich über einen klaren Wissensvorsprung qua Erfahrung. Blöderweise habe ich ihn nicht nur zum Vorteil aller eingesetzt.

Ich habe meinem Freund nicht zugetraut, dass er es genauso gut machen wird wie ich – oder anders gut. Seine ersten Wickelversuche sahen so aus, wie erste Wickelversuche eben aussehen. Die nur zaghaft angelegte Windel rutschte von dem winzigen Po, der Inhalt verteilte sich im Body, Anfängerscheiß.

Ich hab ihn natürlich trotzdem weiter wickeln lassen, wickeln lernt jeder.

Auch eingefrorene Muttermilch auftauen und auf Fläschchentemperatur erwärmen kriegt Mann hin. Jäckchen anziehen, enge Bodys über den Kopf friemeln, baden, tragen, trösten, in den Schlaf wiegen – klar haben wir uns das geteilt. Ich habe bald nach der Geburt wieder tageweise gearbeitet, oft bis in die Nacht. Wir hatten eine Kinderfrau, aber abends war Papaschicht.

Trotzdem bin ich in die Falle getappt, die gerade Frauen sich gerne stellen. Die Falle der Perfektion. Wenn ich heimkam und unsere Tochter selig schlief, schlich ich noch einmal an ihr Bettchen, um zu sehen, ob alles in bester Ordnung war. Der Reserveschnuller in Reichweite, das Deckchen nicht weggestrampelt, die Windel nicht in den Kniekehlen.

Ein kurzer Kontrollgang durch die Küche, hui, da war ja wieder einiges liegen geblieben. Der Wäschekorb stand da, wo ich ihn hatte stehen lassen. Mein Freund muss auf dem Weg zum Kellerbier elegant über ihn hinweggestiegen sein. Diese Übung scheinen Männer irgendwie ganz gut zu beherrschen.

Also Küche gewienert, noch eine Wäsche gewaschen, eine Ladung aufgehängt, weil ich auch Wäscheaufhängen irgendwie smarter erledige. Mein Freund warf die klammen Teile immer lässig über die Leine, ich zog sie schön glatt auseinander, so trocknen sie schneller und krumpeln nicht so. Auch die Mühsal des Kochens habe ich ihm weitgehend erspart. Ich gelte als exzellente Köchin, mein Partner – inzwischen sind wir verheiratet – wird nicht müde, mich dafür zu loben. Geschickt irgendwie: Denn die Bessere ist des Guten Feind, und die Zuständigkeiten sind damit klar verteilt.

Als Doppelverdienerpaar zählen wir uns zu den modernen Partnerschaften, in Wahrheit sind wir mit der Geburt unserer Tochter in das eine oder andere abgelegt geglaubte Traditionsmuster zurückgefallen. Trotz aller selbstverständlichen Emanzipation habe ich meinen Mann von manchem Handgriff konsequent abgehalten. Und wir sind nicht allein.

Wenn ich mich umschaue, sind da viele berufstätige Mütter, die nach wie vor für all die Dinge zuständig sind, für die ihre Hausfrauenmamis in den Sechziger- oder Siebzigerjahren auch schon zuständig waren. Kindergeburtstage, Arztbesuche, Elternabende, Klamotteneinkäufe, Kinderkrankenpflege, Hausaufgabenbetreuung, Haushalt und die Gestaltung des Sozialprogramms.

Ich rufe meine Freundin Tina an und habe ihren Mann am Apparat. Ob man sich mal trifft, ohne Kinder gar? “Das musst du mit meiner Frau besprechen”, sagt er. “Sie plant das alles. Ich kenne mich da nicht aus.” Meine Freundin Andrea, Mutter dreier Töchter, die nach mehrjährigem Erziehungsurlaub wieder als Flugbegleiterin arbeitet, kocht ihrem Mann vor jedem Fernflug für vier Tage vor. Sie schreibt ihm auf einen großen Zettel, wann die Kinder Schulproben haben und wann sie das Turnzeug mitnehmen müssen, sie schreibt ihm sogar auf, dass er den Briefkasten leeren und die Blumen gießen soll. Einmal rief er sie nachts um halb vier Ortszeit im Hotel in Shanghai an, weil er zu Hause mit der Tochter an einer Mathehausaufgabe rumrätselte.

“Schatz, nur ganz kurz, was waren Primzahlen noch mal?” Nun könnte man sich fragen, ob der Mann ein bisschen belämmert ist. Ist er aber nicht. Er ist Chef einer eigenen, mittelständischen Firma, er liest politische Wochenmagazine und hat auch ansonsten alle beieinander.

Er ist nur von seiner Frau über all die Jahre von vielem frei- und ferngehalten worden.

Das mag wahnsinnig antiquiert klingen, aber es ist nach wie vor die Regel. Eine Forsa-Studie von 2009 befragte deutsche Männer und Frauen, die in einer Partnerschaft mit Kindern leben, wer zu Hause wie viel Familienarbeit übernimmt. Zwei Drittel der Frauen gaben an, sie wuppten das meiste, elf Prozent sogar “alles”. Die Männer räumten zu sechzig Prozent ein, sie trügen nur den kleineren Teil bei, weitere zehn Prozent schlicht “gar nichts”.

Soziologen, die bekanntermaßen dazu neigen, Phänomene zu pathologisieren, haben für dieses Symptom das Emblem des “Maternal Gatekeeping” gefunden. Die mütterlichen Türsteher, so die These, halten ihre Männer von familiären Aufgaben ab, weil sie den Mann nicht als gleichberechtigten und gleichermaßen kompetenten Elternteil akzeptieren und aus ihrer häuslichen Herrschaftsdomäne einen Teil ihres Selbstbewusstseins ziehen. Eine Langzeitstudie des deutschen Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kommt zu dem Ergebnis, dass etwa jede fünfte Frau den väterlichen Einsatz im Familienleben ausbremst.

Ich halte mich nicht für eine Gatekeeperin, schon aus purem Freiheitsdrang und Freude an der Arbeit möchte ich mir die Erziehung möglichst partnerschaftlich teilen.

Dass das im Alltag nicht immer so glatt läuft wie auf dem soziologischen Reißbrett, steht auf einem anderen Blatt. Mein Mann ist ein Viel- und Langarbeiter. Sein Arbeitgeber hält Familienfreundlichkeit prinzipiell für eine tolle Sache, die aber ab Führungsebene irgendwie nicht mehr so richtig machbar ist.

So treffen wir uns nie wirklich in der Mitte.

Auch ich gehöre zu den zwei Dritteln der Frauen, die zu Hause das meiste tun, weil niemand anderes greifbar ist. Auch ich muss viele Themen und erzieherische Konflikte spontan alleine lösen, weil der Vater gerade nicht erreichbar ist. Aber ich arbeite daran, aus purem Perfektionsdrang nicht noch das zu übernehmen, was durchaus von seiner Seite beizutragen wäre. Ganz bewusst halte ich mich jetzt öfter mal ganz raus und verkneife mir Gemäkel, wenn’s nicht nach meiner Linie läuft. Dann bin ich mal für ein paar Tage weg, eine Woche sogar. Anfangs habe auch ich noch Instruktionen geschrieben, inzwischen weiß ich: Es geht auch ohne.

Anders vielleicht, als ich es machen würde, aber darum nicht schlechter.

Meine Fliegerfreundin sagt, ihr macht es nichts mehr aus, wenn sie von einer Reise heimkommt und ihr Kinder die Türe öffnen, die sie nur an der Stimme als die eigenen erkennt, weil sie wie Flickenteppiche angezogen sind. Röcke über den Hosen, wildeste Farb- und Mustermixturen, Sommerkleider im Winter. Ihr Mann legt auf so etwas keinen Wert, kein Kind ist deswegen bisher einer Erkältung oder Mobbing zum Opfer gefallen, also warum aufregen? “Er hat sein eigenes System, und das gilt, wenn ich nicht da bin.” Sie hat recht. Während ich diese Zeilen schreibe, packt mein Mann gerade mit unserer Tochter den Koffer für ihr Ferienreitcamp.

Früher hätte ich noch mal kontrolliert, ob auch wirklich alles drin ist und sicher irgendwo nachgebessert. Jetzt sage ich nur: “Prima, wollen wir dann los?” Irgendwo hört die Blödheit aus eingebildetem Schlauheitsvorsprung ja auf.

Link:

www.nido.de

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FAQ Pfeffer: Was Sie schon immer über den Scharfmacher wissen wollten

Bunt, scharf, vielfältig

Noch Pfeffer? Ob im Gourmettempel oder zum schnellen Imbiss: Kein Restaurant, keine Küche kommt ohne den beliebten Scharfmacher aus. Frisch gemahlen verleiht die Nummer eins unter den Gewürzen selbst einfachen Gerichten eine pikante Note. Ihre Schärfe verdankt sie dem Stoff Piperin. Er steckt unter der Schale der Pfeffer­beeren, die in Rispen an bis zu zehn Meter hohen Kletter­pflanzen wachsen. Ihr bota­nischer Name: Piper nigrum. Doch nicht jedes Gewürz, das Pfeffer heißt, trägt die Bezeichnung zu Recht: Cayenne­pfeffer etwa. Er muss sich in Sachen Schärfe zwar nicht verstecken, sein feuriges Aroma verdankt er aber gemahlenen Chilischoten und dem Scharf­stoff Capsaicin – nicht etwa einer Pfeffer­beere. Was also zeichnet echten Pfeffer aus? Welche Sorten sind besonders aromatisch? Und wie setzt man sie am besten ein?

Tipp: Die Stiftung Warentest hat Pfeffer aktuell getestet. Ergebnis: Ganze Körner schneiden besser ab als bereits gemahlener Pfeffer. 7 von 20 Produkten im Test sind gut, 5 wegen der Schad­stoff­belastung mangelhaft.

Wo ist das, „wo der Pfeffer wächst“?

Deutsch­land hat 2014 rund 26 000 Tonnen Pfeffer importiert, vor allem aus Brasilien, Vietnam und Indonesien. In dem Insel­staat wachsen etwa der intensive schwarze Lampong- und der weiße Muntok-Pfeffer. Aus Indien, Heimat der als besonders wert­voll geltenden Malabar- und Tellicherry-Pfeffer, kommen geringere Mengen zu uns. Exporteure wie Kambo­dscha und Malaysia spielen in Deutsch­land nur eine Neben­rolle: Von dort stammen besondere Sorten, etwa der teure, rote Kampot-Pfeffer oder der weiße Dajak.

Was sagt die Farbe über den Pfeffer?

Sie gibt Aufschluss über Reifegrad und Verarbeitung der Beeren: Werden sie unreif geerntet und in der Sonne getrocknet, entsteht der am häufigsten verkaufte schwarze Pfeffer. Auch für den milden, frisch schme­ckenden grünen Pfeffer pflü­cken Bauern die Beeren unreif. Dann werden die Früchte gefrier­getrocknet oder in Lake einge­legt, um ihre Farbe zu erhalten. Ausgereift sind Pfeffer­beeren rot oder rotbraun; sie schme­cken dann schärfer und fruchtiger. Echter roter Pfeffer ist aber selten und teuer. Weißer Pfeffer entsteht, indem reife Beeren in Wasser einweichen, bis sich das Frucht­fleisch von den Kernen schälen lässt. Weißer Pfeffer hat weniger ätherische Öle, die Schärfe ist reiner.

Tipp: Mahlen Sie Pfeffer stets frisch. Verwenden Sie die weiße Variante in hellen Soßen. Sie harmoniert gut mit Speisen, die mit Muskatnuss gewürzt sind. Ganze grüne Pfefferkörner passen klassisch zum Steak.

Und was ist mit rosa Pfeffer?

Das Modegewürz ist kein echter Pfeffer – ebenso wenig wie Szechuan- oder Nelkenpfeffer, der auch Piment genannt wird. Die rosa Beeren sind die Früchte des Brasilia­nischen oder Perua­nischen Pfefferbaumes. Sie enthalten giftige Substanzen. „In üblichen Mengen genossen besteht aber keine Gesund­heits­gefahr“, beruhigt Matthias Melzig, Professor für Pharmazeutische Biologie an der Freien Universität Berlin. Nur Kinder sollten vorsichts­halber verzichten.

Tipp: Zerstoßen Sie rosa Pfeffer­beeren im Mörser oder mischen Sie sie in der Pfeffermühle mit schwarzem Pfeffer. Allein können sie das Mahl­werk verkleben. Ihr süßlicher Geschmack mit zarter Schärfe passt gut zu Fisch­gerichten und Schokolade.

Wann mahle ich grob, wann fein?

Das hängt davon ab, ob beim Kauen kleine Pfeffer­korn­stück­chen spür­bar sein sollen. Peter Wagner, Autor des Stiftung-Warentest-Koch­buchs Richtig scharf kochen, sagt: „Je feiner gemahlen der Pfeffer ist, desto intensiver verbindet sich sein Aroma mit dem Essen.“ Einen groben Mahl­grad empfiehlt er hingegen, wenn der Pfeffer als eigen­ständige Komponente wahr­nehm­bar sein soll – etwa bei Steak.

Tipp: Wenn Ihre Mühle nicht grob genug mahlt, können Sie einen Mörser benutzen. Zum Test Pfeffermühlen.

Was würze ich wann?

Es kommt auf die Sorte an: Manche Pfeffer verlieren an Schärfe, wenn sie mitkochen, geben dabei aber ein Grundaroma ab. Nur wenige halten hohe Temperaturen aus. Langer Pfeffer etwa behält seine spitze Schärfe in Back­ofen und Pfanne. Und die Mele­gueta-Pfeffer genannten scharfen Samen der Aframomum-Pflanze werden selbst bei sehr heißem Anbraten nicht bitter. Generell aber gilt: Die flüchtigen Aroma­stoffe echter Pfeffer­beeren, die etwa für Zitronen- oder Piniennoten verantwort­lich sind, leiden bei Hitze. Das gilt vor allem, wenn sie in gemahlener Form mitkochen.

Tipp: Geben Sie am Anfang des Koch­prozesses einige ganze Körner in die Speise und erst am Ende frisch gemahlenen Pfeffer. Würzen Sie Ihr Steak für einen richtig pfeff­rigen Geschmack nach dem Anbraten, für ein milderes Ergebnis davor.

Wie lagere ich Pfeffer am besten?

Getrock­neter Pfeffer sollte im Ganzen in einem licht­geschützten Gefäß mit Deckel trocken lagern – am besten kühl. Laut den Angaben der Anbieter in unserem aktuellen Test hält er sich zwei bis fünf Jahre. In Salzlake einge­legter grüner Pfeffer gehört in den Kühl­schrank.

 

Original-Quelle:

https://www.test.de/FAQ-Pfeffer-Was-Sie-schon-immer-ueber-den-Scharfmacher-wissen-wollten-4957854-0/

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Mayotte: Wenn dich ein Maki nach der Uhrzeit fragt

Sie sprechen über Windrichtung und Wellengang und spekulieren darüber, wie der Tag verlaufen wird unter diesem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Dann graben die schwarzen, in bunte Tücher gehüllten Frauen ihre Füße in den feinen Sand, starren schwatzend aufs Meer und reiben dabei ihre Gesichter mit einer hellen Paste ein. Attoumani schaut mit lüsternem Blick in die Runde: „Für uns Männer ist die Mzindzano, die Schönheitsmaske aus Sandelholzgemisch, aufregender als ein knallroter Lippenstift. Sie schützt vor der Sonne und macht die Haut ganz zart. Je schöner eine Frau sich zurechtmacht, desto höher ist die gesellschaftliche Stellung ihres Mannes. Tut sie das nicht, schadet das dem Ansehen der Familie.“

Was für Fremde wie eine Theaterinszenierung aussieht, ist für Attoumani als Mahorais, also hier geborenen Inselbewohner, ein vertrauter Anblick: Frauen lehnen an meterbreiten, knorrigen Baobabstämmen, die aussehen wie erstarrtes Urgetier. Baobabs am Strand sind weltweit eine Seltenheit, sie wachsen meist in der Savanne oder in Trockenwäldern, hier stehen sie Schulter an Schulter mit Königspalmen, Bambusstauden und Takamaka, afrikanischen Tulpenbäumen. Selbst Botaniker können sich dieses seltsame Miteinander nicht erklären. Attoumani zieht die schwere, feuchte Luft tief durch die Nase, schaut noch immer zu den Frauen hinüber und beginnt zu rechnen: „Ich könnte mit meinem Einkommen und meiner Stellung zehn Frauen heiraten“, sagt der Vierundvierzigjährige. „Mein Vater hatte drei Frauen, mehr konnte er sich nicht leisten.“ Die Polygamie, seit Generationen auf der Komoreninsel Mayotte Alltag, kommt für ihn jedoch nicht in Frage. Zwar ist sie mittlerweile offiziell verboten, denn Mayotte ist seit 2011 das 101. Département Frankreichs und damit Mitglied der Europäischen Union. „Aber wie das so ist mit den Verboten, besteht der Reiz darin, sie zu umgehen. Und uralte Traditionen lassen sich nicht so einfach abschaffen. Ich jedoch bevorzuge die einfache Ehe und habe vier Kinder von einer Frau“, sagt Attoumani, was den gutaussehenden, durchtrainierten Mann sichtbar stolz macht.

Er lebt nicht nur monogam, er ist auch ehrgeizig und bekleidet eine Führungsposition in der Inselregierung, in der selten Mahorais, sondern meistens Metros, also Festlandfranzosen, angestellt sind. Doch um nicht nur im Büro zu sitzen, jobbt er zum Ausgleich als Wanderführer, klettert mit Touristen über Berge und streift durch die Tropenwälder im Landesinneren. Eine seiner Lieblingsstrecken zieht sich durch den Forêt Domaniale. Gut ausgebaute Pfade, nach europäischem Standard befestigt und ausgeschildert, schlängeln sich zwischen Riesenfarnen und Drachenbäumen, Nelkenbüschen, Kakaopflanzen, Palmen und Vanilleorchideen hindurch. Man kennt ihn und grüßt ihn mit dem traditionellen „Caribou“. Mal plaudert Attoumani mit einem Bauern, der auf dem Kopf einen Korb voller Papayafrüchte balanciert, mal tätschelt er eine Kuh, die im Schatten döst. Ab und zu begegnen ihm Waldarbeiter und nur gelegentlich Touristen.

 

Aufgespürt auf:

http://www.faz.net/aktuell

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Visum und Einreise nach China: Neue Regeln für Visa in China seit 01. September 2013 rechtsgültig

Geschäftsreisen und Flüge nach China buchen: Angekündigte Neuregelung für Visum in China gilt seit Sonntag 01. September 2013. Neue Regeln gelten besonders für die Expansion der Visa-Kategorien. Einzelheiten im folgenden Bericht. Am Sonntag ist die angekündigte neue Visa-Regelung für China in Kraft getreten.

Neu ist vor allem eine Ausweitung der Visa-Kategorien. Die neue Struktur umfasst unterschiedliche Visa für kommerzielle Besuche, nicht-kommerzielle Besuche, touristische Aufenthalte, lange Aufenthalte, hochrangige Personen, Besucher nicht-chinesischer Staatsbürger, Besucher chinesischer Staatsbürger und für Flugzeug-Crews. Dazu kommen Arbeitsvisa, Studentenvisa, Journalistenvisa und Transitvisa.

Ebenfalls seit 1. September gilt ein neuer Visum-Antrag, der nach einer Übergangsfrist ausschließlich verwendet werden muss. Außerdem können sich Reisende künftig in Hongkong keine Express-Visa für China mehr ausstellen lassen. Das “Chinese Visa Application Service Center” hat die neuen Kategorien auf seiner deutschsprachigen Website aufgeschlüsselt.

Quelle: Travel One.

Original-Artikel:

http://www.imagetours.de/wpblog/

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Einreise und Visum nach Indien: “Visa on arrival”-Regelung soll bald verwirklicht werden – Einreiseerlaubnis bei Ankunft am Flughafen dann möglich

Geschäftsreisen und Flüge nach Indien buchen: Einreise nach Indien soll mit “Visa on arrival”-Regelung erleichtert werden. Kein Visum vor der Reise mehr beim Konsulat beantragen sondern Einreiseerlaubnis bei Ankunft am Flughafen erhalten. Einzelheiten zur möglichen Neuregelung im folgenden Bericht. Die indische Regierung will das Verfahren zur Ausweitung der “Visa on arrival”-Regelung bald zu einem Abschluss bringen.

Das hat der zuständige Minister Rajeev Shukla gegenüber indischen Medien bestätigt. Die Ausweitung der Regelung auf 40 weitere Staaten werde bald Wirklichkeit werden, so der Minister. Zu den betroffenen Ländern gehören Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich und die Schweiz. Touristen müssen dann nicht mehr vor der Reise ein Visum beim Konsulat beantragen, sondern erhalten die Einreiseerlaubnis bei der Ankunft am Flughafen.

Bislang besteht diese Möglichkeit unter anderem für Reisende aus Luxemburg und Finnland. Die indische Regierung hatte den Prozess zur Ausweitung der Regelung im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

 

Aufgespürt:

www.imagetours.de/wpblog/2014/01/14

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Roastbeef auf Parmesanbett mit Feigenbalsamico

Zutaten

400 g Roastbeef
1 große Tomate(n)
4 Stängel Petersilie, frisch
50 g Parmesan, am Stück
1 Schuss Balsamico Feige
15 g Butter

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch bringe ich vor der Bearbeitung auf Zimmertemperatur. Bevor ich die Pfanne aufheize, bereite ich bereits die Teller/Garnierung vor.

Auf jedem Teller eine, wenn möglich, eigen angebaute Tomate in Scheiben auslegen. Mit etwas Petersilie garnieren. Darüber dünn gehobelten Parmesan geben.

Das Roastbeef in Butter kräftig von jeder Seite etwa drei Minuten braten. Sofort aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einschlagen. Ca. fünf Minuten ruhen lassen.

Das Fleisch erneut in die Pfanne geben. Den in der Alufolie befindlichen Bratensaft dazugeben. Nochmals von jeder Seite ca. 2 Minuten braten.

Nach dieser Zeit ist das Stück medium rare. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welcher Garpunkt gewünscht wird. Meiner Meinung nach schmeckt das hochwertige Fleisch wirklich super, wenn es medium rare, bzw. englisch gegart ist.

Auf dem Teller nun ein Nest aus frisch gehobelten Parmesan anrichten. Das Fleisch darauflegen und mit Feigenbalsamico verfeinern.

Anmerkung: Ich vermeide es, das Fleisch vor dem Braten zu würzen. Sie werden sehen, das feine Aroma eines guten Roastbeefs, in Verbindung mit dem Parmesan und dem Balsamico wird sie überzeugen. Etwas Salz und Pfeffer auf jedes einzelne Fleischstück kann nicht schaden.

Um den Fleischsaft aufzusaugen eignet sich ein Olivenbaguette. Dazu passt ein trockener italienischer Rotwein.

Hinweis: Für das Rezept eignen sich Roastbeef, Entrecote und Rinderlende. Die in der Rezeptbeschreibung angegebene Grammzahl ist tatsächlich für einen guten Esser. Für meine Frau, die die Lende bevorzugt, reichen gut 200 Gramm.

Ganz wichtig ist eine sehr gute Qualität des Fleisches. Und, um es zu erwähnen: ein low Budget Gericht ist es nicht.

Artikel-Quelle:

http://www.chefkoch.de/rezepte

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Vegane und glutenfreie Backzutaten

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Er schmeckt aber nicht etwa nach Kokos, sondern hat ein feines Karamell-Aroma. Kokosblütenzucker macht sich fein in Gebäck, Heißgetränken wie Tee oder Kakao oder auch in Cocktails und lässt sich 1:1 wie brauner Zucker dosieren. Aufgrund seines aufwändigen Herstellungsprozesses ist er allerdings vergleichsweise teuer (z. B. in Bio-Qualität von Dr. Goerg 280 g ca. 8 Euro, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Xylit

Der Zuckeraustauschstoff wird aus Holzfasern bzw. durch Fermentieren von Traubenzucker gewonnen. Er enthält bis zu 40 % weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker und soll sogar besser für die Zähne sein (erhältlich z. B. im Reformhaus).

Agavendicksaft

In der veganen Küche dient er oft als Honigersatz. Er wird aus der Blauen Agave gewonnen und ist als helle und auch als dunkle Variante erhältlich – Letztere wird weniger stark filtriert und schmeckt karamelliger (z. B. „Dunkler Agaven-Dicksaft“ von Lihn, Reformhaus). Der Saft besteht hauptsächlich aus Fructose, die u. a. für Übergewicht verantwortlich sein soll – deshalb besser nur sparsam verwenden.

Vegane Schokolade

Vegane Schokolade wird aus Soja- und Reismilch, statt Kuhmilch hergestellt (z. B. „Rice Milk vegane helle Schokolade“ von Rapunzel, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Haferflocken

Haferflocken enthalten eigentlich kaum Gluten (Klebereiweiß), doch es gibt oft Verunreinigungen bei der Verarbeitung. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) sollten also besser kontrolliert glutenfreie Produkte nehmen (z. B. „Glutenfreie Haferflocken Kleinblatt“ von Bauckhof).

Natives Kokosöl

Natives Kokosöl wird in einem schonenden (Kalt-)Pressverfahren gewonnen und enthält keine sogenannten Trans-Fettsäuren – gut für den Cholesterinspiegel. Dezent im Geschmack, passt es zu Gebäck, aber auch zu asiatischen Gerichten. Nicht wundern: Es verflüssigt sich erst ab einer Temperatur von ca. 24 Grad (z. B. „Kokosöl nativ“ von Bio Planète, in Bio-Läden und Reformhäusern).

Keksmehl

Keksmehl wie „Kuchen und Kekse – Mix C“ von Dr. Schär kann bei Gluten-Unverträglichkeit normales Mehl im 1:1-Mengenverhältnis ersetzen.

Mandel- oder Cashew-Mus

Beide Mus-Sorten bestehen zu 100 % aus den jeweiligen (gemahlenen) Nusskernen. Sie eignen sich nicht nur für die vegane Weihnachtsbäckerei, sondern auch wunderbar als Grundlage für Smoothies, Eiscreme oder Soßen.

Rohes Kakaopulver

Rohes Kakaopulver wird bei der Herstellung nicht über 40 Grad erhitzt und enthält auffallend viele Mineralstoffe wie Magnesium. Durch seinen intensiven Geschmack ist es eine großartige Backzutat. Rohe Schokoprodukte mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 % sind übrigens immer die gesündere Alternative. Verglichen mit herkömmlichem Kakaopulver ist es jedoch recht teuer (z. B. „Rohes Bio Kakaopulver“ von lifefood, 150 g ca. 9 Euro, erhältlich z. B. in Bio-Läden).

 

Webseite:

http://www.brigitte.de

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Tiramisu-Rezepte für ein „dolce vita“

Hausgemachtes Tiramisu ist das beste Rezept für alle, die in Erinnerungen an den letzten Italienurlaub schwelgen wollen – und für alle Tiramisu-Fans.

Was schmeckt mehr nach „dolce vita“ als Tiramisu? Das bekannte italienische Dessert stammt aus Venetien, hat heute aber Fans auf der ganzen Welt. Bekannt ist es aber schon seit dem Mittelalter. Das erste Mal wurde der Begriff „Tiramisù“ (italienisch für „Zieh mich hoch“) übrigens 1970 in Treviso gebraucht.

Für das klassische Tiramisu-Rezept werden Löffelbiskuit und Mascarpone-Creme abwechselnd geschichtet. Die Löffelbiskuits werden in kaltem Espresso getränkt. Oft wird der Espresso auch noch mit alkoholischen Getränken wie Marsala-Wein, Amaretto oder Weinbrand gemischt. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Varianten von Tiramisu.

Ganz wichtig: Wenn das Tiramisu fertig geschichtet ist, muss es für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Denn dadurch wird das Tiramisu erst fest. Bevor das Dessert serviert wird, noch die letzte Cremeschicht mit Kakaopulver auf das gekühlte Tiramisu auftragen. Ob klassisch, schnell, frühlingshaft mit Erdbeeren, kalorienarm mit Äpfeln, mit oder ohne Alkohol oder sogar herzhaft: Das Team der BRIGITTE-Küche kennt für die besten Rezepte für Tiramisu.

Tiramisu-Rezepte – von Tiramisu ohne Alkohol bis Erdbeertiramisu

Tiramisu mit Kaffeelikör

Wenn wir schon nicht nach Italien in den Urlaub fahren können, dann holen wir uns das italienische Lebensgefühl einfach nach Hause. Dieses Tiramisu bringt Ihnen „La dolce vita“ in die eigenen vier Wände. Zum Rezept: Tiramisu mit Kaffeelikör

Tiramisu „light“

Als Dessert ist Tiramisu oft zu wuchtig. In unserer Schlank-Version heißt es: Mascarpone adé und erfrischendes Apfelkompott unter die Quark-Frischkäse-Haube. Und weil es ohne Alkohol ist, ist das Rezept auch für Kinder geeignet. Zum Rezept: Tiramisu „light“

Rhabarber-Tiramisu

Wir haben das Tiramisu frühlingsfein gemacht: mit den knusprigen Mandelkeksen Cantuccini und dem beglückend süß-sauren Duo Mascarponecreme und Rhabarber. Zum Rezept: Rhabarber-Tiramisu

Trüffel-Tiramisu

Für Fans von Trüffel gibt es diese köstliche Tiramisu-Variante mit Marsala-Wein. Und die für Tiramisu klassischen Löffelbiskuits dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum Rezept: Trüffel-Tiramisu

Glutenfreies Tiramisu

Ohne Löffelbiskuit kein Tiramisu? Von wegen! In diesem glutenfreien Rezept kommen Maisstärke und gemahlene Mandeln zum Einsatz. Zum Rezept: Glutenfreies Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Wir lieben Tiramisu – und wir lieben Erdbeeren! Da lag die Idee nahe, unsere beiden Favoriten zu einem Dessert zu vereinen. Das Ergebnis: unwiderstehlich. Zum Rezept: Erdbeer-Tiramisu

Spekulatius-Tiramisu

Zur Weihnachtszeit ein Spekulatius-Tiramisu: Damit überraschen Sie Ihre Adventsgäste und machen Spekulatius damit zu einem köstlichen Dessert. Zum Rezept: Spekulatius-Tiramisu

Herzhaftes Tiramisu

Wer sagt denn, Tiramisu ist immer süß? Dieses Rezept beweist jedenfalls, dass es auch mal herzhaft sein darf. Zum Rezept: Herzhaftes Tiramisu

Original italienisches Tiramisu – das beste Rezept

Das perfekte Tiramisu ist cremig, aber nicht matschig. Rike Dittloff zeigt Schritt für Schritt im Video, wie das Rezept gelingt – ein Hoch auf den Klassiker!

Zutaten für 4 Portionen Tiramisu

150 Gramm Zucker
6 frische Eigelb
450 Gramm Mascarpone
2 Esslöffel Amaretto
150 Milliliter Espresso
220 Gramm Löffelbiskuits
Kakaopulver zum Bestäuben

Tiramisu zubereiten – Schritt für Schritt erklärt

1. Schlagen Sie Eigelbe und Zucker drei bis vier Minuten cremig. Achtung: Die Eier müssen frisch sein!
2. Heben Sie nun die Mascarpone unter die Zucker-Eimasse.
3. Gießen Sie den Amaretto in den Espresso, tunken Sie einige Löffelbiskuits kurz hinein und schichten Sie sie dann in die Form. Verfahren Sie so, bis der Boden der Form bedeckt ist.
4. Streichen Sie einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits. Tunken Sie weitere Löffelbiskuits kurz in die Espresso- Amarettomischung, legen Sie sie auf die Mascarponecreme und bestreichen sie wiederum mit Mascarponecreme.
5. Lassen Sie das Tiramisu drei bis vier Stunden im Kühlschrank durchziehen.
6. Holen Sie das Tiramisu kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank und bestäuben es mit Kakao.

Statt Amaretto mit Espresso können Sie zum Beispiel auch Kakao verwenden.

fertig in 10 Minuten – plus 4 Stunden Ruhezeit

Website:

http://www.brigitte.de/rezepte/

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Vorlesen hat positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern

Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Vorlesen Kindern Vorteile bringt. Vorlesen unterstützt die persönliche Entwicklung eines Kindes, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt, die Kinder sind in der Schule erfolgreicher und ihr soziales Empfinden und Verhalten wird positiv beeinflusst. Vorlesen ist eine Investition für Leben!

Die Vorlesestudie ist ein Projekt, das seit 2007 jährlich gemeinsam von der „Stiftung Lesen“, der „Deutsche Bahn Stiftung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ durchgeführt wird. Mit wechselnden Themen wird das Vorleseverhalten in Deutschland erforscht und ausgewertet.
Es wurden für die Vorlesestudie 2015 vom Feldinstitut Iconkids & Youth 524 acht- bis zwölfjährige Kinder und ihre Mütter persönlich befragt. Die Untersuchung ist somit maßgebend für Familien und Kinder im Vorlesealter.

 

Vorlesen und Erfolg in der Schule hängen zusammen

Die Ergebnisse der Vorlesestudie, welche am 09.11.2015 von den Initiatoren und der Studienleiterin in Berlin vorgestellt wurden, brachten zum Vorschein, dass rund 70 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder aller Bildungsschichten, denen täglich vorgelesen wurde, im Fach Deutsch eine gute oder sogar sehr gute Note hatten. Auch in anderen Fächern wie Sachkunde/Biologie und Kunst oder in Mathematik und der ersten Fremdsprache haben sie besser abgeschnitten als gleichaltrige Kinder, denen wenig oder gar nicht vorgelesen wird.

Auch über die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden in der Schule wurden die Mütter und Kinder befragt. Ihren Angaben zufolge gehen 83 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, sehr gerne in die Schule. Bei den wöchentlich belesenen Kindern sind es 67 Prozent und von den Kindern, denen nicht vorgelesen wird nur 43 Prozent.
Gute Leistungen in der Schule wurden von 84 Prozent der Mütter bestätigt, die ihren Kindern täglich vorlesen. Von den weniger belesenen Kindern sind 63 Prozent und von den Kindern, denen niemand vorliest gerade noch 32 Prozent gute Schüler …unabhängig vom Bildungshintergrund der Familien.

Die Leiterin des Institus für Lese- und Medienforschung Simone Ehmig teilte mit: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben. Jeder Vater und jede Mutter sollte diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“

Vorlesen fördert soziale Kompetenz bei Kindern

Bei Kindern, deren Eltern ihnen regelmäßig vorlesen, ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt und sie sind häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Vorlese-Kinder werden öfter als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und sie sind für andere da, wenn es denen nicht gut geht. Sie teilen mit anderen Kindern und sie können Geheimnisse für sich behalten.
Diese Erkenntnis war für Antje Neubauer von der Deutschen Bahn Stiftung der Anlass, um die Wichtigkeit des Vorlesens zu verdeutlichen. Sie teilte mit: „Diese Kinder sind zupackend und aktiv. Sie haben die Chance, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sind eher bereit, in ihrem späteren Berufsleben Verantwortung zu übernehmen und kreativ Dinge voranzubringen.“

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 wurde von den Initiatoren auch genutzt, um zur Teilnahme am 12. Bundesweiten Vorlesetag aufzurufen, der dieses Jahr am 20. November stattfindet 

 

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www.vorname.com/ratgeber/entwicklung/

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Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

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www.test.de/Haus-und-Garten-winterfest-machen-Sicher-vor-Eis-und-Schnee-4933377-0

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